Seeker of Dark Lung
Potential Skills
Zünden: Sucher der Esoterik
Lv. 1Hauptattribut +5%.
Wenn der Anwender eine Technikexplosion bewirkt, erhält er ANG +6% für 30 Sek.
Max. Kumulierungen für Effekte desselben Namens: 3. Die Dauer der einzelnen Kumulierungen wird separat gezählt. Der Effekt wird nur einmal alle 0,1 Sek. ausgelöst.
Weapon History
„Hauen die Testdaten immer noch nicht hin?“ Der Forschungsassistent hielt den Kopf gesenkt, während er die Schwere des vorwurfsvollen Blicks seines Mentors auf sich spürte. Der Blick wurde kurz danach von einem noch schwereren Seufzen begleitet. „Hooo. Ziyuan, hilf meinem Gedächtnis auf die Sprünge. Wann hab ich dich noch mal zum wissenschaftlichen Mitarbeiter für das Xiranit-Energieumwandlungsprojekts gemacht? Vor drei Jahren?“ Der wissenschaftliche Mitarbeiter nickte und machte mit gesenkter Stimme genauer Angaben. „Ja. Vor drei Jahren, vier Monaten und acht Tagen.“ „Und was ist mit deinem erfahreneren Kollegen im Labor nebenan? Oder mit Mingshu, der pausenlos an Xiranit arbeitet. Weißt du über deren Fortschritte Bescheid?“ „Ja … das tue ich.“ „Ich schätze, es gibt nichts, das ich noch sagen könnte. Du solltest vielleicht … über deine nächsten Schritte nachdenken. Ich bin immer noch dein Mentor, daher schreibe ich dir gern ein Empfehlungsschreiben für einen Projektwechsel.“ Es war bereits spät, als der wissenschaftliche Mitarbeiter das Forschungsgebäude verließ. Die letzten Vorlesungen waren zu Ende gegangen. Auf den Straßen sah er mehrere Gruppen junger Studenten. Der Mitarbeiter nahm den üblichen Weg zur Fangxing-Straße. Er bog an der zweiten Ecke ab und ging sieben oder acht Schritte, bis er den kleinen Nudelimbiss erreichte. „Nudeln mit Schmorbraten. Ohne Frühlingszwiebeln.“ Der Mitarbeiter setzte sich auf seinen üblichen Platz und bestellte sein übliches Nudelgericht. Und wie üblich servierte ihm der Imbissbesitzer wortlos die Schüssel mit Nudeln. Der Mitarbeiter aß einen Löffel und runzelte die Stirn. Die Nudeln waren zu hart und das Fleisch zu fettig. „Das schmeckt ja anders … Warum das? Haben Sie einen anderen Koch eingestellt?“ Der Imbissbesitzer sah ihn an und lächelte. Er antwortete, was nicht oft vorkam. „Junge, alles in diesem Imbiss – von den Nudeln bis zur Garnierung – bereite ich zu. Die Schüssel gestern habe ich auch gekocht. Vielleicht sind es ja nicht meine Nudeln. Vielleicht hast du dich geändert … Und wenn dir meine Nudeln nicht mehr schmecken, warum kommst du dann überhaupt noch her?“ Der wissenschaftliche Mitarbeiter schwieg und schüttelte den Kopf. „Sir, Sie verstehen nicht … Ich habe drei Jahre an einer Sache gearbeitet … Ich saß drei Jahre dran. Die können mir vielleicht das Projekt wegnehmen, aber ich werde mir die Fortschritte nicht entgehen lassen … Und was Ihre Nudeln angeht: die waren gestern besser.“ „Ha. Du bist echt stur, Kleiner, weißt du das? Du willst einfach nicht loslassen, also suchst du das Problem bei meinen Nudeln.“ Der Mitarbeiter warf ihm ein verbittertes Lächeln zu und beschloss, das Gespräch nicht weiter fortzusetzen. „Vielleicht konnte ich nicht loslassen, aber was konnte ich tun …?“ „Die anderen wissenschaftlichen Mitarbeiter machten in nur wenigen Monaten beachtliche Fortschritte. Sie wagten sich in die Höhle des Drachen und fanden den Schatz … Doch ich … Ich stecke immer noch am selben Ort fest, nachdem ich drei Jahre lang an einem einzigen Projekt geschuftet habe …“ „Ich wechsle besser zu einem anderen Projekt, bevor es noch schlimmer wird.“ Es kümmerte den Mitarbeiter nicht, ob der Imbissbesitzer etwas von Forschung verstand. Er wollte hier nur den Frust ablassen, den er gegenüber seinem Mentor und den anderen Mitarbeitern nicht rauslassen wollte. Der Imbissbesitzer hörte auf zu lächeln und sah ihn mit ernstem Gesichtsausdruck an. „Du willst also aufgeben, weil du den Schatz nicht gefunden hast?“ „Ich …“ Dem Mitarbeiter fielen die Worte. Er konnte auf diese Frage nicht antworten. „Du siehst aus wie ein Materialwissenschaftler … Weißt du, wie viele Sätze Versuchsdaten du in diesen drei Jahren gesammelt hast? Wie viele Alternativen du erprobt hast? Und die Anzahl an Referenzen, die du kompiliert hast?“ „Ich glaube schon … 353 Datensätze, 172 Material-Alternativen, 561 Arbeiten – nein, falsch. 562, einschließlich der letzten“ Es fiel ihm schwer, sich an diese Zahlen zu erinnern, doch als er sie auflistete, fühlte er eine plötzliche Erleichterung. „Beeindruckend. Das sind eine Menge Daten. Wenn du mich fragst, hast du da einen beträchtlichen Schatz erschaffen.“ „Die Resultate mögen wichtig sein, doch die unterwegs gewonnenen Erkenntnisse sind ebenso wichtig …“ Diese Worte schienen den wissenschaftlichen Mitarbeiter eher zu verwirren. Die nächsten Worte sprach er mit Bedacht aus: „Acht Jahre lang war ich ein Tianshi-Schüler. Doch erst durch Ihre einfachen Worte habe ich etwas so … Einfaches verstanden. Ich danke Ihnen, Sir.“ Der Imbissbesitzer schüttelt seine Hände und wirkte so, als würde er sich an etwas aus seiner Vergangenheit erinnern. Er wandte seinen Blick in die Ferne. „Genug der Schmeicheleien, Kleiner. Das mag hier niemand … Ich sehe einfach nicht gerne, wie so ein toller junger Mann glaubt, so etwas sei das Ende der Welt, wenn ihm zweifellos noch viele wundervolle Jahre bevorstehen …“ „Meine Schüler waren anders. Die rannten buchstäblich gegen eine Wand. Doch sie waren beharrlich, brachen hindurch und schufen sich ihren Weg …“ Auf dem Gesicht des Imbissbesitzers machte sich ein Lächeln breit, das jedoch so schnell wieder verschwand wie der heiße Dampf, der von frisch servierten Nudeln aufsteigt. „Doch das Glück war nicht auf ihrer Seite … Vor zehn Jahren hatten diese dreisten Gören die Unverfrorenheit, mir zu sagen: ‚Sobald wir den Riss geschlossen haben, geben wir unsere Abschlussarbeiten ab, Sir.‘ Keiner dieser verdammten, kleinen Rotznasen hat sich je wieder blicken lassen …“ „Vor zehn Jahren …? Wovon reden Sie da …? Moment, Sie sind doch nicht etwa …?“ „Ich werde jetzt aufhören, davon zu sprechen … Ist nur eine bescheuerte, traurige Geschichte aus einer bescheuerten Zeit …“ „Hey, Kleiner! Hör auf, mich anzustarren und iss endlich deine Nudeln, verdammt noch mal!“ „Wenn die Nudeln die ganze Suppe aufsaugen und breiig werden, werden Sie’s wissen!“