GenshinBuilds logo
Sundered Prince
Weapon Profile

Sundered Prince

6-STAR Claymores

Potential Skills

Potential Level1

Brecher: Fürstliche Abschreckung

Lv. 1

Wenn der Anwender einen Abschlussangriff gegen den Gegner durchführt, erhält er ANG +10% für 8 Sek.
Falls es sich bei dem Anwender um den gesteuerten Operator handelt, verdoppelt sich die erhaltene ANG-Steigerung und der Abschlussangriff wird verbessert, sodass er dem Gegner Taumeln +12% zufügt.
Effekte desselben Namens sind nicht kumulierbar.

Cost: 0 UltimateSpCooldown: 0sMax Charge: 1s

Weapon History

Der Sarkaz war ein Berg. Er hob mich mit einer Hand hoch und stapfte zu einem abgelegeneren Ort in Seš’qa. Die Kinder zeigten aufgeregt auf uns. Sie erzählten ihren Eltern, was sie gesehen hatten, und hielten die Auseinandersetzung wohl für eine interaktive Szene aus „Die Parade der Königshöfe“. Ich war der „Glückspilz“, der mit den Königen des Königshofs interagieren durfte. Als mein Vater mich zum ersten Mal in diesen fliegenden Jahrmarkt mitgenommen hatte, war ich ebenso aufgeregt gewesen wie diese Kinder. Jetzt aber fühlte es sich an, als würde mich dieser emotionslose und schweigende Sarkaz-Krieger gleich hinrichten. „ES TUT MIR LEID! Ich hätte mir eine Eintrittskarte kaufen sollen!“ „…“ Ich wusste nicht, ob ich wie das Opfer in einem dieser Oldies enden würde. Mir fiel der Titel nicht mehr ein, aber der arme Bursche wird darin von einem eleganten Vampir vollkommen ausgeblutet, um einen großen Kelch zu füllen. „Ich … fand es als Kind immer so toll hier! ‚Das große Abenteuer des Verirrten‘ war meine Lieblingsattraktion! Ich will mich nur an meine Kindheit erinnern!“ „…“ Ich fragte mich, ob ich wie der Typ in dem extrem beliebten Manga „Aufzeichnungen aus den Kazdelischen Kriegen“ enden würde. Der wird von einem riesigen Schwert in Stücke geschnitten, so groß wie er selbst, dann in einem Ofen verheizt, und seine heiße Asche wird vom Wind fortgetragen! „NEIN! BITTE! ICH GESTEHE! Ich habe Eltern bestohlen, die an den Kartenschaltern von ihren schreienden Kindern abgelenkt waren! ES TUT MIR LEID!“ „…“ Das half nicht. Vielleicht waren meine wahren Absichten ja schon von einem Zyklopen vorhergesagt worden, der heimlich in dieser Stadt der Hexenkunst lebte. Das wäre dann mein Ende! Ich beschloss, alles zu gestehen, um mein Leben vielleicht doch noch zu retten! „STOOOOOOP! ICH SAGE DIR DIE WAHRHEIT! Ich bin vollkommen pleite! Und ich bin … ein verfluchter Verbrecher! Ich hatte vielleicht vor, einen signierten ‚Zerrütteten Prinz‘ aus dem Zauberstunde-Flagship-Store zu klauen, bevor der Tag der offenen Tür in Seš’qa endet! Aber das ist nur ein böser Plan! Du hast mich erwischt, sobald ich durch den Eingang von Seš’qa war! Ich habe den Plan noch nicht umgesetzt! ICH VERSPRECHE ES! ICH SCHWÖRE ES!“ „Hier ist der Typ. Ein ganz schöner Schreihals.“ Ich wurde fallengelassen und landete mit einem leisen Geräusch erstaunlich sanft. Der Raum war dunkel. Ich öffnete vorsichtig die Augen und fand mich auf einem weichen und edlen Sofa wieder statt auf dem kalten, harten Verliesboden, den ich erwartet hatte. „Willkommen zurück, mein mutiger Abenteurer“, begrüßte mich eine Sarkaz mit dem klassischen Zitat aus „Das große Abenteuer des Verirrten“ und setzte sich hinter einen einfachen Steintisch. Sie trug einen edlen Anzug, Lederschuhe und eine Parademaske. „Herr Maxim vom Asphalt-Rondell. Sechzehn Jahre sind seit deinem letzten Besuch in Seš’qa vergangen. Wir haben deinen Preis aber aufgehoben.“ Augenblick mal. Ich dachte, der Spielleiter von „Das große Abenteuer des Verirrten“ soll als mysteriöse Wahrsagerin in einem uralten höfischen Kleid cosplayen. Aber bevor ich mich weiter darüber wundern konnte, kamen plötzlich ein ganzer Haufen schlechte Erinnerungen wieder an die Oberfläche, die ich immer unterdrückt hatte. Ich hatte damals „Das große Abenteuer des Verirrten“ abgeschlossen und hätte meinen Gewinn endlich gegen den ultimativen Hauptpreis eintauschen können, den „Schatz vom Fürsten der Fieslinge“, ein wunderschönes Spielzeugschwert. Ich war als Kind besessen davon gewesen. Nur war ich zu spät dran gewesen, die Glocken hatten plötzlich geläutet und den Tag der offenen Tür beendet. Mein Vater hatte gesagt, wir würden einfach wiederkommen, wenn die fliegende Stadt Seš’qa das nächste Mal in der Nähe ist. Nur hatten wir dann vorher aus La Fantoma wegziehen müssen, weil wir pleite gewesen waren. Mein Vater hatte gesagt, wir müssten uns im Asphalt-Rondell „vor den Schuldeneintreibern verstecken“. Und ich bin natürlich nie ein furchtloser Abenteurer geworden, sondern nur ein einfacher Dieb, ein gemeiner Schmuggler, ein fieser Betrüger … Ich war nur wieder hergekommen, weil ich dachte, hier kann ich ordentlich Kohle abgreifen. Die Sarkaz zog nun das Tuch weg, um den Preis zu präsentieren, der darunter lag. Und das war kein Spielzeugschwert, das blinkte und blitzte, wenn man auf einen Kopf drückte. Es war ein echter „Zerrütteter Prinz“! Eine echte Klinge, in liebevoller Handarbeit von den Hexen hergestellt! Und die Sarkaz zauberte sogar noch einen Stift aus dem Nichts herbei und signierte die Klinge für mich! „Bist … bist du sicher? Der Preis, den ich vor sechzehn Jahren nicht abgeholt habe … Das kann doch unmöglich eine derart mächtige Waffe gewesen sein!“ „Ich bin mir vollkommen sicher. Die Waffe eines wahren Abenteurers, wie es in der Prophezeiung vorhergesagt wurde.“ „Eine Prophezeiung …? Darf ich … dich noch etwas anderes über die Zukunft fragen?“ „Ich höre.“ „Wird mein Leben … jemals besser?“ Die Sarkaz blickte mich an und sagte etwas, doch das einzige Geräusch, das meine Ohren füllte, waren die Glocken, die den Tag der offenen Tür beendeten und die ich seit sechzehn langen Jahren nicht gehört hatte. Als ich wieder zu Sinnen kam, standen meine Beine wieder auf festem Boden. Ich war umgeben von unzähligen Leuten. Erwachsene und Kinder aller Spezies blickten in die Luft und winkten Seš’qa zum Abschied, während um uns herum ein prächtiges Feuerwerk den Himmel färbte. Ich fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge, wie ich da stand und mein neues Schwert umklammerte. Ich hoffte, die Glocken würden ein wenig später schlagen. Ich wollte ein Schwert, das blinkte und blitzte, wenn ich auf einen Knopf drückte. Aber nein. Ich hatte etwas bekommen, das ich wollte, und ich wusste genau, was ich tun musste. Mein großes Abenteuer begann.