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Informationen

Augusta

Augusta VA

Chinesisch: Mu Xueting
Japanisch: 日笠阳子
Koreanisch: Lee Ji Hyeon
Englisch: Alix Wilton Regan

Augusta Forte-Untersuchungsbericht

Resonanzkraft

Magnetismus vor Licht

Resonanz-Bewertungsbericht

[Entnommen aus █████. Agon-Teilnehmer – Gesundheitsbericht] Name: Augusta Die Resonanz-Geschichte dieser Wettkämpferin geht auf ihre frühe Kindheit zurück und stimmt nahezu mit ihrem Alter überein. Es wird angenommen, dass sie eine Angeborener Resonator ist. Wettkämpferin Augustas Tacet-Zeichen befindet sich auf ihrem Handrücken. Wird es aktiviert, erschafft und kontrolliert sie ein Magnetfeld mit einem Radius von knapp zehn Metern, mit ihr selbst als Zentrum. Je besser sie ihre Kräfte meistert, desto besser kann sie Material wie Eisen, Cobalt und Nickel kontrollieren und umformen. Doch basierend auf eigenen Angaben und Testdaten, scheinen ihre Kräfte eine Grenze der Entwicklung erreicht zu haben, der Zehn-Meter-Radius scheint in der Praxis ein Limit zu sein. „Eine seltene, angeborene Resonatorin, doch ihre Kräfte scheinen im Kampf kaum mehr als leichte Unterstützung zu bieten. ‚Unscheinbar‘ ist vielleicht die passendste Bezeichnung. Dass jemand wie sie im Agon heraussticht? Eher geht die Sonne zu Mitternacht auf. Reine Fantasie.“ – Notizen eines medizinischer Prüfers. Das Tacet-Zeichen, seit ihrer Kindheit auf ihren Handrücken gebrannt, war gleichermaßen ein Geschenk des Himmels und ein grausamer Scherz. Ihre schwachen Kräfte banden sie einst wie Fesseln, doch hat sie diese Ketten längst gesprengt. Schritt für Schritt erklimmt sie die Treppe zum Thron und beweist allen, dass auch jene, die im Staub geboren sind, wie die sengende Sonne glänzen können.

Overclock-Diagnosebericht

[Palast des Ephors – Jährlicher Arztbericht – Zugriff bestätigt] Das Wellenformdiagramm des Subjekts zeigt elliptische Fluktuationen. Das Zeitbereich-Muster ist stabil und es werden keine Anzeichen abnormaler Fluktuationen beobachtet. Die Testergebnisse fallen in die normale Phasenbandbreite. Resonanzkritikalität: Bei diesem Subjekt liegt ein minimales Risiko der Übertaktung vor. Basierend auf der Intensität der Wellenform, ist das Übertaktungspotenzial ebenfalls ausgeschlossen. Den Aufzeichnungen zufolge, besteht keine Vorgeschichte der Übertaktung und Psychotherapie wird aktuell nicht als nötig angesehen. „Das hier ist jedes Mal ein bisschen, als würden wir die Größe einer erwachsene Frau messen, was etwas … unangenehm ist …“ „Wenn dann aber die physischen Tests beginnen, überraschst du immer wieder. Nun, es ist eher ein Schock für die Person, die die Prüfausrüstung entworfen hat …“ „Haha, ist das so?“

Augusta Geschätzte Gegenstände & Gefälligkeiten

Siegel der Sonne und des Greifen
Siegel der Sonne und des Greifen
Der Stein, aus dem dieses Siegel gefertigt ist, entstammt dem Gebirge, das die Ahnen Septimonts einst betraten. Glatt und widerstandsfähig trägt die weiße Oberfläche sich windende Muster, gemeißelt von der Zeit selbst. Sie sind ewige Zeugen der Geschichte dieses Landes. Das Siegel ist geschmückt mit einem Greifen und einer Sonne, beide aus Edelmetallen geschmiedet. Ersterer steht für Tapferkeit und Weitblick, letztere für Ewigkeit und Ruhm. Dieses kleine Siegel trägt die Hoffnung und Träume der Gründer von Septimont, eine stete Erinnerung für den Träger, nicht die Entschlossenheit zu vergessen, mit der alles begann. Augusta erinnert sich noch immer an das Gefühl in ihren Fingerspitzen, als sie es zum ersten Mal berührte. Es war kalt und doch wohnte ihm eine verborgene Hitze inne. Die Hitze der Macht. Ihr ist wohlbekannt, dass diese Macht mehr als nur Ehre birgt. Das Siegel ist leicht genug, um in die Luft geworfen zu werden und doch liegt es schwer in der Hand, wie die Last auf ihren Schultern, die sie nicht ablegen kann.
Altes Stirnband
Altes Stirnband
Bevor Augusta sich einen Namen gemacht hatte, kratze sie mit Gelegenheitsarbeit Geld zusammen, um dieses Stirnband zu kaufen, das mit dem traditionellen Muster von Septimont geschmückt ist. Damals lebte sie wie andere Gladiatoren ungesehen und ungehört ein hartes Leben. Jedes Mal, bevor sie die Arena betrat, band sie sich das Stirnband um. Es war Zeuge jedes einzelnen Kampfes und wischte jede stille Träne fort, die sie vergoss. Am Vorabend eines blutigen Agon legte Augusta das Stirnband auf ihre Knie. Mit ungeschickter Hand stickte sie eine Reihe kurzer Wörter in die Unterseite: „Mein Blut soll mich immer erinnern, warum ich mein Schwert ziehe.“ Die Buchstaben waren krumm, wie auch das Stickwerk. Sobald der letzte Faden an Ort und Stelle war, stand sie auf und band sich erneut das Stirnband um. Sie warf keinen Blick zurück auf den Weg, der sie hierher geführt hatte. Sie musste es nicht.
„Kleiner Eichler“
„Kleiner Eichler“
In ihrer Kindheit hatte Augusta einen „Spielgefährten“ aus einer Eichel gemacht. Wie auch seine seltsam geformten, unglückseligen Geschwister, stammte er von der großen Eiche in Fabianum. Damals hatte Augusta noch nichts über Handwerk gelernt. Die meisten der „Eichler“, die sie anfertigte, waren krumm, manche mit kaputten Beinen, andere mit zerquetschten Köpfen. Jedem dieser kurzlebigen Kerlchen gab sie einen Namen und bettete sie dann im Garten zur Ruhe. Bis sie an einem warmen Abend einen der unfertigen Eichler ihrem Vater gab. Und er in seinen Händen zum „Leben“ erwachte. Standhaft. Hübsch. Genau wie ein wahrer, mächtiger Gladiator. Ganz genau. Der „Kleine Eichler“ war ein berühmter Gladiator. Mit heldenhaften Errungenschaften wie: – Einem Sieg über eine Spinne, die versuchte, ein Netz auf seinem Helm zu spinnen. – Einem Sieg über einen Sturm, der durch das Fenster wehte. – Einem Sieg über den Eichler „Klotz“. – Einem Sieg über den Eichler „Schlaks“. In der endlosen Vorstellungskraft der kindlichen Augusta war „Kleiner Eichler“ das perfekte Abbild eines Helden aller Helden. Jahre sind vergangen. Jetzt ruht der „Kleine Eichler“ still in einer Ecke ihres Arbeitszimmers, wie ein geschundener Veteran, der seinen wohlverdienten Ruhestand genießt. Währenddessen marschiert das Mädchen, das einst zu ihm aufschaute, weiter stetig voran auf ihrem Pfad zu Ruhm und Ehre.

Augusta Geschichte

Das Flüstern
„Klirr!“

Als ihr das Schwert aus der Hand geschlagen wurde, verlor das Mädchen ebenfalls langsam das Bewusstsein.

Sie spürte, wie ihr Puls in ihren Gliedern hämmerte. Kurz darauf wurde ihr Körper taub. Ihre Nerven hielten der Anspannung nicht mehr Stand und plötzlich umgab sie nur noch kalte, stille Dunkelheit.

Sie erinnerte sich nicht mehr, wie oft sie niedergeschlagen wurde. Sie wusste nicht, wie oft sie sich wieder aufrappeln musste.

Vor lauter Angst schnürte sich ihr Brustkorb zusammen. Sie raubte ihr jeglichen Kampfeswillen, als wäre sie in einem seidenen Kokon gefangen.

Sie spürte nichts als Angst. Angst, dass sie zusammenbrechen würde, bevor sie etwas ausrichten könnte. Angst, dass sie einen Weg einschlagen würde, der in eine Sackgasse führt.

„Du musst dieses Gefühl annehmen, Augusta …“

Die Worte hallten in ihrem Kopf wider, erhellten die Dunkelheit wie ein Streichholz in der Leere.

„Lerne, die Angst zu beherrschen. Das Grauen auszuhalten. Das ist deine erste Lektion …“

„Lerne, deine Schwäche zu akzeptieren. Nur, wenn du deine Schwäche kennst, kannst du deine Stärke verstehen.“

„Nur, wenn du die Niederlage kennengelernt hast, weißt du, wie sich wahre Macht anfühlt …“

„Der Weg zum Ruhm ist beschwerlich. Aber wenn du ihn bis zum Schluss bestreiten kannst, werden alle schließlich deinen Namen kennen.“

„Der Wille, eine Heldin zu werden … Reicht allein aus, um einen ersten Schritt in diese Richtung zu gehen …“

„Also, mach dich auf den Weg, Augusta … Du hast keine andere Wahl. Deine Entscheidung ist bereits vorherbestimmt.“

„Flieg nicht wie eine Motte in das Licht. Sondern sei wie die strahlende Sonne, die niemand anzusehen wagt.“

„Erheb dich, Augusta …“

Das Flüstern zerriss den Kokon der Angst, sodass sie wieder in der eisigen Dunkelheit zu sich kam.

Die Kälte nagte an ihrem geschwächten Körper, aber dann …

Stand sie auf.

Ihre Beine zitterten. Sie schleifte ihre Füße kläglich über den Boden. Und ergriff ihr Schwert. Nahm es kampfbereit auf.

Und dann forderte sie erneut den Gladiator namens Cato heraus.

Von diesem Moment an …

wusste sie, wie sie ihre Klinge richtig einsetzen muss, erlangte ihren ersten Sieg und ebnete ihren Weg zum Ruhm.
Das Recht des Stärkeren
Konfrontieren. Beurteilen. Den Hieb abliefern. Dann ertönte das Kampfurteil, der Applaus und die Jubelrufe.

Sie ignorierte die stechenden Blicke und drehte sich um, ohne ihren Gegner eines Blickes zu würdigen.

Irgendwann hatte Augusta es satt, wenn sie ihren Sieg leichtfertig erringen konnte.

Sie wollte herausgefordert werden. Von jemandem, an dem sie sich die Zähne ausbeißen musste. Aber in ganz Septimont waren solche Gegner nur noch spärlich anzutreffen.

„Nicht genug … Nicht ansatzweise genug …“

„Ihr Angriff lässt sich mit zwei Hieben unterbinden. Und mit einem gerät die Verteidigung ins Wanken. Mit einem letzten Hieb wird der Kampf entschieden.“

„Gegner von diesem Kaliber … Sollte ich mit vier Hieben besiegen können …“

Augusta saß allein im Foyer und dachte über die Fehler während ihres Kampfes nach.

„Kein Grund zur Eile, Augusta …“

„Du hast bereits den nötigen Siegeswillen. Das ist gut …“

„Auf Gelegenheiten zu hoffen, den richtigen Moment abzuwarten … So kämpfen die Schwachen. Für die Starken ist der Sieg niemals das Ziel. Er ist nur der Ausgangspunkt.“

Wie immer hörte sie das Flüstern in ihrem Kopf.

Es war wie ein Mentor, geduldig aber dennoch bestimmt. Ein überzeugender Lehrer, der immer dann auftauchte, wenn sie gerade dringend einen Rat brauchte.

„Die Starken …?“ Augusta schloss ihre Finger fest um den Schwertgriff. Ihre Stimme klang unsicher.

„Gehöre ich … wirklich zu ihnen?“

„Daran besteht kein Zweifel, Augusta. Du bist nicht mehr ein hilfloses, kleines Mädchen.“

„Entziehe den Schwachen jedes Quäntchen Kraft. Lass deine Kampfkünste von den Starken befeuern.“

„Steige die Stufen hinauf, die sie für dich errichtet haben und besteige deinen rechtmäßigen Thron …“

„…!“

Augusta öffnete schlagartig ihre Augen, als ob ihr Rückenmark von einem Eiszapfen durchbohrt werden würde.

„Was ist los, Augusta?“

„Ach nichts … Ich …“ Sie fasste sich an den Kopf, runzelte die Stirn und versuchte, sich zu erinnern.

„Ich … kann mich nur nicht erinnern, wie mein heutiger Gegner aussah …“

Einige Tage später erhielt Augusta eine Einladung, den Kampf in den Untergrund-Gruben anzusehen. Einst stand sie dort als Gladiatorin. Nun hießen sie sie als geschätzten Gast willkommen, wobei sie inmitten der Adligen saß.

„Akzeptiere es, Augusta. Erweitere deinen Horizont. Nur, wenn du aus deinem kleinen Käfig ausbrichst, kannst du die Spitze von Septimont erklimmen.“

Sie wollte zunächst ablehnen. Aber schließlich gab sie dem Flüstern nach. Also saß sie stocksteif auf einem Plüschsessel, den sie nicht gewohnt war, und versuchte, sich höflich an den oberflächlichen Konversationen der oberen Gesellschaft zu beteiligen, so gut sie konnte. Unbehagen machte sich breit, sodass sie ihren Blick auf die Arena unter ihr richtete.

Dabei fiel ihr auf, dass weitaus mehr Gladiatoren hinter den Eisenstangen warteten, als bei einem normalen Kampf üblich waren.

„Augusta, unser hellster Stern!“, rief der Adlige neben ihr. „Alle hoffen darauf, dass ein würdiger Herausforderer erscheint, um gegen dich zu kämpfen. Aber wir müssen ihn noch finden.“

„Daher haben wir etwas Besonderes vorbereitet. Einen unvergleichlichen Agon. Ohne Regeln und ohne Beschränkungen. Einen Kampf, den am Ende nur eine Person überleben wird!“

In Augustas Brust machte sich Unbehagen breit, ein Gefühl, das still und leise ihren gesamten Körper überkam.

„Sieh mal, Augusta! Sie alle warten auf ihren Auftritt. Sie unterlagen einst deinem Schwert. Jeder einzelne von ihnen.“

„Nun bekommen sie eine zweite Chance. Um gegen dich zu kämpfen. Um das Recht zu erhalten, dich erneut herauszufordern.“

„Und dieses Recht … gebührt dem letzten Überlebenden.“

Ihre Gedanken rasten. Sie hörte, wie ihr Puls gegen ihr Trommelfell pochte.

„Viel Spaß bei der Show, Augusta …“, nuschelte das Flüstern. „Genieße das Fest zu deinen Ehren. Ein Recht, das nur dem Stärkeren gebührt …“

„Das Recht … des Stärkeren …“

Ihre genuschelten Worte prallten auf das Flüstern wie zwei Feuersteine, die aneinander rieben und in ihr flammte ein Gefühl auf.

Es brachte ihr Blut zum Kochen. Es entflammte ihre Zweifel und die Fragen, die sie schon lange quälten.

„Kein Grund für dieses ganze Chaos …“

Ihr Tacet-Zeichen entbrannte auf ihrem Handrücken. Ein Windhauch peitschte die Luft umher. Ihr Schwert wanderte wie von selbst in ihre Hand.

Die Adligen hielten die Luft an, als sich Augusta erhob und in die Arena hinabging.

„Wer mich herausfordern will, braucht nicht das Recht dazu!“ Sie rammte ihr Schwert in den Boden. Stimmen hallten in der Arena wider.

„Wenn ihr denselben Traum verfolgt, zeigt mit eurer Klinge auf denjenigen, den ihr unbedingt besiegen wollt. Sofort!“

Nachdem sie diese Worte gesprochen hatte, gingen die Eisentore knarrend auf. Die Gladiatoren kamen einer nach dem anderen herein und kreisten sie ein.

In diesem Augenblick rasten zahlreiche Erinnerungen an Augustas geistigem Auge vorbei. Sie musterte die Menschenmenge. Gefühlt waren hundert Augen auf sie gerichtet. Sie kannte jeden einzelnen Gladiator.

Erinnerte sich an ihre Namen. An ihre Bewegungsmuster. An ihre Stärken. Und ihre Schwächen.

Sie wartete ruhig darauf, dass das Kriegshorn ertönte.

An diesem Tag stand am Ende nur noch sie. Aber sie hatte niemanden getötet.

An diesem Tag hörte sie das Gebrüll tausender Stimmen. Aber das Flüstern … war nicht zu hören.
Die „makellose“ Heldin
„Wer ist das?“

„Machst du Witze? Das ist Ephor Magno! In Septimont kennen ihn alle Menschen.“

„Ephor …“

Im Dunkeln einer Straßenecke nahm Augusta den letzten Bissen ihres trockenen Brots, während sie den großen Mann beobachtete, der auf dem Platz sprach. Er schien in seinen Dreißigern zu sein. Seine Gesichtszüge wirkten wie aus Marmor gemeißelt, die jedoch von einem warmen, freundlichen Lächeln abgerundet wurden. Auf dem Höhepunkt seiner Rede breitete er die Arme weit aus. Die Menschenmenge tobte vor Jubel und Applaus.

Der unbesiegte Champion des öffentlichen Agon. Das unbestrittene Gladiatoren-Wunderkind einer ganzen Generation. Er hatte sieben Corrosaurier auf den Sanguis-Plateaus besiegt und kehrte mit Drachenblut beschmiert lebendig zurück. Sie nannten ihn „Drachentöter“. Damals wurden in ganz Septimont Geschichten von seinen Taten gesponnen.

Er hörte den Leuten zu. Lehnte nie eine Bitte ab. Er herrschte ohne Gier. Ein Ephor, auserkoren vom Willen des Volkes. Viele dachten, er würde der prophezeite Held aller Helden ihres Zeitalters werden.

Augusta kam der Titel immer sehr fern und unerreichbar vor. Zum ersten Mal sah sie aber jemanden, der sich möglicherweise des Titels würdig erweisen könnte.

Dies weckte eine Inbrunst in ihr. Diese Heldentaten, die sie einst übertrieben fand, diese Legenden, die ihre Seele bewegten … Zu ihren Lebzeiten hatte jemand sie tatsächlich erlebt. Das bedeutete, dass ihr Traum nicht einfach eine Fantasie war. Er könnte in greifbarer Nähe sein.

Langsam kühlte diese Inbrunst aber wieder ab. Sie musterte das Gesicht des Mannes und ihr Blick verweilte auf seinem perfekten, schönen Lächeln …

„Warum konnte jemand, der so stark ist … Fabianum nicht retten?“

Kurz darauf stand Augusta vor eben diesem Mann und diese Fragen machten ihr weiterhin zu schaffen.

„Glückwunsch, junge Dame. Du hast Arsinosas Segen verdient. Du bist somit der neue Champion.“

Auf dem Podest für die Medaillenvergabe stand Augusta Magno gegenüber, während dieser ihre Medaille vorbereitete. Aber hinter diesem Lächeln, das er nur mit Mühe aufrecht erhielt, sah sie Augen, die von Überdruss getrübt waren.

Der Held, den sie sich früher vorgestellt hatte, stand nicht vor ihr. Sein Feuer war erloschen. Der Krieger, der einst der Drachentöter genannt wurde, existierte nicht mehr.

Augusta nahm die Ehre still an. Doch bevor sie wegtrat, flüsterte sie ihm zu, so leise, dass er nur sie hören konnte …

„Waren diese Legenden über dich … jemals wahr?“

Er antwortete mit demselben stillen Lächeln.

Etwas später erschien ein namenloser Gladiator in den Untergrund-Gruben. Er trug einen Helm, der sein Gesicht verbarg und eine Rüstung so schwarz wie Vulkanglas. Er kämpfte wie ein Mann, der nichts zu verlieren hatte. Er forderte die Stärksten heraus. Ohne Eleganz. Ohne Erhabenheit. Er kämpfte nicht für Ehre. Er kämpfte, als würde er den Tod umwerben wollen.

„Der Namenlose“ gewann furchterregend schnell einen Kampf nach dem anderen und zog so schnell Augustas Aufmerksamkeit auf sich. Obwohl sie bereits zum Champion gekrönt worden war, nahm sie seine Herausforderung an.

Sobald sich ihre Klingen kreuzten, wusste sie es. Der Helm konnte diese trüben, überdrüssigen Augen nicht verbergen.

Sie wusste nicht, warum der hochverehrte Ephor, ein Held, der nichts mehr zu beweisen hatte, in die Schatten treten würde, um im blutigen Käfig zu kämpfen. Aber in diesem Augenblick war das irrelevant. Nur eines zählte: der starke Widersacher vor ihr und wie sie ihn besiegen würde.

Stahl prallte wiederholt auf Stahl. Keiner der beiden gab auch nur einen Fußbreit nach. Das Schwert des Namenlosen funkte mit Elektrizität, um dem Kampf ein Ende zu setzen. Scharlachrote elektrische Lichtbögen tanzten entlang der Klinge. Ein Blitz, geschmiedet zu einer Waffe. Sein ultimativer Angriff, dazu gedacht, dem Kampf ein Ende zu setzen.

Und in diesem blendenden Aufleuchten sah sie sie. Die Legende. Der Krieger der Sanguis-Plateaus, der mit einem Blitz in der Hand Gewitterwolken und Verzweiflung spaltete, um jenen Hoffnung zu bringen, die hinter ihm standen.

Ihr Tacet-Zeichen entbrannte auf ihrem Handrücken. Sie wäre niemals in der Lage, Blitze wie diese zu entfachen. Ihre Kraft ist ein sanftes Rauschen im Vergleich zu seinem Tosen. Und doch …

Dieser undeutlich flackernde Widerstand bog den Blitz, wenn auch nur leicht.

Und sie ergriff diesen Hauch einer Gelegenheit und schlug mit aller Macht zu. Ein letzter Hieb.

Nach diesem Tag verschwand der Namenlose aus den Gruben. Für die Welt war dies nur einer von Augustas zahlreichen Siegen. Niemand erkannte, dass eine Legende still ein Ende nahm.

Etwas später, an einem sonst gewöhnlichen Tag, erhielt Augusta einen Brief. Eine per Hand geschriebene Einladung in den Palast des Ephors.
Dornenthron
„Bevor du deine Fragen stellst … gestatte, dass ich zuerst eine stelle.“

„Stammst du … aus Fabianum?“

„Ja.“

„Das hatte ich mir bereits gedacht. Kaum zu glauben, das ein Waisenkind aus Fabianum zum Champion von Septimont werden würde.“

„Überrascht dich das?“

„Nein. Ich empfinde lediglich … Bedauern.“

Im Empfangssaal des Palasts des Ephors war das berühmte Lächeln von Magno verblasst. Obwohl er kaum ein Jahrzehnt älter war als Augusta, entsprach sein Gesichtsausdruck, im Gegensatz zu ihrem jugendlichen Feuer, dem eines Mannes, der seinen Tod erwartete.

„Dein letzter Schlag“, sagte er plötzlich, während er über ihr Duell in den Untergrund-Gruben sinnierte, „war wunderschön. Ich denke, dass nicht einmal mein jüngeres Selbst ihn hätte parieren können.“

„Warum … Wo auch immer ich hingehe, nennt man dich einen Helden“, sagte Augusta, „Warum siehst du dann so niedergeschlagen aus?“

„Meiner Rolle als Held mag ich würdig gewesen sein, aber nicht der als Ephor.“

„Als Held konnte ich den Hoffnungen von zehn … hundert, selbst tausend Leuten gerecht werden. Als Ephor konnte ich aber keine einzige wahre Vision für Septimont erfüllen.“

„Du hast all diese Macht. Wie kannst du dann behaupten, machtlos zu sein?“

„Das sind keine Ausflüchte. Als ich diese Rolle annahm, dachte ich wirklich, dass ich das Gewicht der Hoffnung Tausender tragen könnte.“

„Ich kann mich selbst belügen, das ändert aber nichts an der Realität. Junge Dame … Ich wusste von vornherein, wer du warst. An dem Tag, als du nach Septimont gebracht wurdest, wusste ich, dass du die letzte Überlebende von Fabianum warst.“

„Deine Existenz war ein Schwert über meinem Haupt. Und als du zum Champion wurdest … fiel die Klinge endlich. Ich konnte meine Fehler nicht länger leugnen … Ich ignorierte Fabianums Schicksal, um meine eigene, lächerliche Krone zu bewahren.“

„Sagst du mir das, weil du dich schuldig fühlst?“

„Vielleicht. Oder vielleicht … aus Hoffnung.“ Magno stand auf und nahm ein Glas aus einer Schublade, die unter dem Bürotisch verborgen war.

„Die Krone verlieh mir enorme Macht, sie machte aus mir aber auch einen Feigling. Ich bin nicht mehr der Held, den Septimont braucht.“ Er hob das leere Glas in ihre Richtung. „Setz die Krone auf, Augusta. Du hast alle Widersacher besiegt, die du sehen konntest. Und jetzt ist die Zeit gekommen, dich jenen zu widmen, die du nicht sehen kannst.“

„Und du denkst, ich bin würdig, nur weil ich dich besiegt habe?“

„Nein. Das wäre zu oberflächlich.“ Magno schüttelte den Kopf. „Es ist, weil ich deinen Namen gehört habe. In den Anhöhen und Tiefen Septimonts, in güldenen Hallen und bescheidenen Gassen. Ungeachtet von Wohlstand, Stärke, Klasse oder Überzeugung, ein Name verbindet all diese Leute. Und ich glaube, dass diese Verbindung eines Tages die neue Kraft wird, die Septimont antreibt.“

„Ich habe das Gewicht dieses Namens mit meinem eigenen Schwert auf die Probe gestellt. Das … ist das Letzte, was ich als Ephor noch tun konnte.“

„Selbst, wenn deine Knochen zu Asche werden, begegne der falschen Nacht nicht mit Sanftmut.“ Nur kurz flackerte über den Rand seines Glases ein Feuer in Magnos Augen auf.

Noch am selben Tag fanden Diener nachts beim Putzen Magno auf dem Thron des Ephors. Sein Gesicht war fahl, die Lippen lila. Gift, sagten sie. Ein zerbrochenes Glas lag zu seinen Füßen, der vergossene Inhalt floss die Treppenstufen runter.

Einige waren der Meinung, das sei das Werk eines Rivalen.

Andere hielten es für ein Geschenk des Senats. Ein eleganter Tod im Glas.

Aber die meisten waren sich einig, dass Septimont einen neuen „Helden“ brauchte.

Und wie Magno vorhersagte, verbreitete sich Augustas Name wieder der Wind über ganz Septimont.

Der Frühling endete und Zeit verging. Im Herbst hieß der Thron des Ephors eine neue Person willkommen.

Augusta stand da, wo sie einst hinaufblickte. Sie sah sich den Dornenthron an, der so viele Helden verschlungen hatte. Sie sinnierte über Magno in jener letzten Nacht. In ihren Gedanken sah sie, wie der Mann sein Glas auf die Person erhob, die eines Tages hier sitzen würde, und gierig das Gift trank.

Es gab nicht viel, was ihre Gedanken belastete. Sie hasste niemanden. Sie hatte die Dunkelheit erlebt, hatte aber auch das Licht kennengelernt.

Ihre Gedanken waren simpel …

Nur die Person, die sämtliche Helden übertreffen kann, ist würdig, Held aller Helden genannt zu werden.

Die Dornen des Throns waren lediglich eine weitere Prüfung, die es zu bestehen galt.

Sie setzte sich und mit ruhiger Hand hob sie Fessel und Krone empor und legte sie auf ihr Haupt.

„Ephorin Augusta, eine Nachricht vom Senat. Die Senatoren bitten um eine Audienz … um wichtige Belange zu besprechen.“ Der Bote verbeugte sich vor dem Thron.

„Sehr wohl“, sagte Augusta mit einem Lächeln.

Sie war erpicht darauf, diese „Widersacher“ von jenseits der Arena zu treffen.

„Dir nach.“
Eines Tages in der Arena …
Für Augusta unterschied sich das Leben als Held aller Helden nicht so sehr von dem, was sie kannte.

Als die kurzen Feierlichkeiten endeten, erwartete sie ein Berg administrativer Aufgaben. Wie lange der Siegesrausch auch andauerte, er ging stets inmitten der stillen Flut des Alltags unter.

Augusta störte sich aber nicht an ereignislosen Tagen wie diesen. Die Agon brüllten weiterhin voller Leidenschaft. Ungeachtet der Ära, Septimont war stets eine Nation, die voller Inbrunst brannte.

Alles lief langsam auf eine schönere Zukunft zu. Die Leute begrüßten sie.

Eine Kleinigkeit bereitete Augusta aber Sorgen.

Als Ephorin Septimonts war sie mehr als bereit, sich eine glänzende Zukunft für ihr Volk auszumalen. Als Augusta kam sie sich aber wie eine Randnotiz in ihrer eigenen Geschichte vor.

Von ihrer Kindheit an ist sie dem Weg zum Ruhm gefolgt. Und nun stand sie an dessen Ende.

Sie hatte die alte Prophezeiung erfüllt und wurde zum Held aller Helden, zu dem sie einst aufblickte.

Sie war jenen begegnet, deren Schicksal es war, an ihrer Seite zu sein und hatte Prüfungen gemeistert, die sie einst als unmöglich erachtete.

Wenn jemand eine Geschichte für die Nachwelt verfassen würde, wäre dies möglicherweise ihr Ausgang. Das letzte Kapitel der Augusta, Heldin aller Helden.

Das perfekte Ende. Eines ohne Reue.

Aber das Leben ist kein Theaterstück. Es endet nicht, nur weil der Höhepunkt der Geschichte vorbei ist.

Sie kam nicht umhin, sich zu fragen …

Wenn Septimont Augusta nicht mehr braucht, wenn dieses Land anfängt, neue Legenden zu gebären …

Wenn diese Geschichte wahrlich zu Ende ist … Was kann sie als Nächstes tun?

Mit dieser Frage im Sinn schlich Augusta aus dem Palast des Ephors.

Sie wählte keine Richtung. Das überließ sie ihren Instinkten.

Beim Wandern überlegte sie sich …

Sollte sie noch größere Kraft anstreben? Neue, formidable Feinde herausfordern? Das Land außerhalb Septimonts erkunden? Oder vielleicht, wenn alles geklärt ist, ihr Schwert niederlegen und ein unscheinbares, behagliches Leben führen?

So viele Möglichkeiten. So viele Pfade erstreckten sich vor ihren Füßen.

Als sich Augusta nach all dem Sinnieren zum ersten Mal umsah, stellte sie fest, dass sie zur Arena gelaufen war. Sie hatte so viele Erinnerungen an diesen Ort.

Heute war ein Ruhetag. Die Arena war ausnahmsweise leer.

Nun, nicht ganz leer.

Wie von einer stillen Übereinkunft geführt, hatte die Arena eine andere Person angezogen.

{Male=Seine;Female=Ihre} Augen trafen Augustas. Beide lächelten gleichzeitig, als ob sie ein Geheimnis teilen würden. Eines, das nur sie kannten.

Und so schmolzen Augustas Sorgen dahin.

Sie hatte noch keine Antwort gefunden. Aber sie hatte Zeit.

Es gab keinen Grund zur Eile.

„Es ist eine Weile her, seit ich richtig geübt habe …“

„Nun, {Male=mein geschätzter Freund;Female=meine geschätzte Freundin} …“

„Wie wäre es mit einem längst überfälligen Übungskampf?“

Augusta Sprachaufnahmen

Gedanken: I
Stark – das war mein erster Eindruck von dir. Nur wenige haben mich zu diesem Urteil gebracht, aber du warst eine Ausnahme. Deshalb beschloss ich: Wenn die Zeit gekommen ist, würden wir gemeinsam kämpfen. Und wie du weißt, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt.
Gedanken: II
Täuschung und Eitelkeit sind zerbrechliche Fassaden, die ich verachte. Man muss seinen Gefühlen im Licht begegnen, ob Freude, Schmerz, Ehrgeiz oder Bosheit. Deswegen bewundere ich dich. Du versuchst nie, das Feuer in deinen Augen zu verstecken. Diese Ehrlichkeit macht uns zu Kameraden.
Gedanken: III
Du hast Sonderzutritt zum Palast des Ephors. Seine Tore werden dir immer offenstehen. Hm? Du möchtest wissen, warum? Ich sehe in dir {Male=einen guten Freund;Female=eine gute Freundin}, das ist Grund genug. Solltest du mich jemals brauchen, stehe ich dir auf jeder Reise bei. Das schwöre ich.
Gedanken: IV
Wie gesagt, der Herrschertitel kann die wahre edle Tiefe der Menschheit nicht ausdrücken. Und doch … kann ich mir keinen passenderen Titel für dich vorstellen. Er kann dich natürlich niemals definieren, denn das kannst nur du selbst. {Male=Lorbeerträger;Female=Lorbeerträgerin} von Ragunna, Champion von Septimont, {Male=Held;Female=Heldin} der Helden … Das sind nur kleine Teile deiner Geschichte und nicht die Gesamtheit deiner Seele.
Gedanken: V
Ich weiß, dass dein Weg weit über Rinascita hinausführt – das unterscheidet uns. Ich, Augusta, Ephorin von Septimont, wurde in diesem Land geboren und werde eines Tages in seinen Boden zurückkehren. Mein Blick erreicht jeden Hügel und jeden Gipfel von Septimont, aber er endet am Meer. Du dagegen wirst die Welt bereisen. Also geh. Suche ferne Länder. Das ist deine wahre Arena.
Augustas Hobby
Vom Palast des Ephors kann man die ganze Stadt Septimont überblicken. Nach meinen Pflichten klettere ich gerne auf das Dach, um den Wind zu spüren. Manchmal fliegen über dem Palast Königsgreifen, die von den Sanguis-Plateaus zurückkehren. Ich lausche ihren Rufen und betrachte ihren Flug über ganz Septimont, das Land, das wir und unsere Vorfahren uns aus den Fängen des Unheils zurückgeholt haben. Wir Septimonter grübeln selten über den Schmerz des Kampfes nach, denn wir verstehen, dass der Weg zum Sieg niemals einfach ist. Und dieses glorreiche Erbe werde ich weitertragen. Das verspreche ich unserem Volk und diesem so stolzen Land.
Augustas Problem
Probleme? Im Palast des Ephors sind Herausforderungen nicht ungewöhnlich, aber solange man bereit zu kämpfen ist, lässt sich alles lösen. Hehe, lösbare Probleme sind keine echten Probleme.
Lieblingsessen
Mein Lieblingsessen? Haha, schwierige Frage. Das Essen in Septimont schmeckt mir gut, aber ich mag auch Gerichte aus anderen Ländern. Falls du eine Empfehlung willst: Das erspare ich dir lieber. Iuno sagt immer, dass mein Geschmack sehr zu wünschen übrig lässt. Aber falls du doch Appetit hast, sag einfach Bescheid. Ich teile gutes Essen gerne mit Freunden.
Ungeliebtes Essen
Hehe, ich bin beim Essen nicht wählerisch. Solange es mich satt macht, bin ich zufrieden. Ich würde nicht sagen, dass ich einen süßen Zahn habe. Als ich jung war, hatte Angel eine Vorliebe für Desserts, also habe ich ihr oft meinen Teil abgegeben. Ich mache mir zwar nicht viel aus Süßigkeiten, aber das heißt nicht, dass ich sie nicht mag.
Ideale
Als ich zur Ephorin ernannt wurde, schwor ich, die Ehre von Septimont bis zu meinem letzten Atemzug zu verteidigen. Seitdem hat meine Entschlossenheit nicht einen einzigen Moment nachgelassen. Die Zeit kann meinem Schwur nichts anhaben. Im Gegenteil, mit jedem Aufeinandertreffen von Klingen und jedem Ruf der Jagd wurde ich nur entschlossener. Das ist die Mission, die ich gewählt habe, und der Weg, den ich gehen muss.
Chat: I
Dieses Großschwert wurde aus den Klingen zahlloser Gladiatoren geschmiedet. Vielleicht kennst du seine Geschichte. Anfangs nahm ich die Schwerter, um den Besiegten ein schlimmeres Schicksal zu ersparen. Ich nahm ihre Klingen, damit sie leben konnten. Ich glaube seit jeher, dass das Blut eines Gladiatoren nur für das Wohl von Septimont vergossen werden sollte. Natürlich brauchte ich diese Klingen damals selbst. Heute kämpfen Gladiatoren im Kolosseum nicht mehr auf Leben und Tod und ich brauche kein Schwert mehr, um mich zu beweisen. Doch irgendwann wurde diese Waffe ein Teil von mir, wie mein eigen Fleisch und Blut. Sie hat gesehen, wer ich war … und bestimmt, wer ich werden soll.
Chat: II
Nur wenige kennen meine Vergangenheit zur Gänze. Nicht, dass ich dunkle Geheimnisse hätte, aber … was ich in meinen jüngeren, unbekümmerten Jahren getan habe, ist mir ein bisschen peinlich. Aber vor dir muss ich nichts verstecken. Ehrlichkeit ist das Mindeste, was ich dir für dein Vertrauen entgegenbringen kann.
Über Avidius
Ein würdiger Gegner. Seine Worte und Taten haben ihm die Gunst des Senats eingebracht. Ich weiß, dass der Senat nicht gerade unbescholten ist, aber ich bin sicher, dass Avidius sich nicht von ihm verderben lässt. Ich frage mich jedoch, wie stark sein Ehrgeiz brennt ... und ob die Verwirrung, die ich in seinen Augen sehe, ihn irgendwann verschlingen wird und von seinem Feuer nur noch kalte Asche bleibt.
Über Lupa
Ein Genie mit brennender Leidenschaft, das für die Arena geschaffen ist. Wären wir uns in den Anfangstagen des Kolosseums begegnet, hätten wir vielleicht Seite an Seite gekämpft, so wie ihr jetzt. Wenn ich sie sehe, weiß ich, dass meine Bemühungen zur Erneuerung der Arena nicht umsonst waren. Das Kolosseum war immer als Bühne für Leidenschaft und Ehre gedacht, nicht als Sumpf aus Korruption und Verderbnis.
Über Buling
Buling … Hehe, ich erkenne schon an ihrem Namen, dass sie aus Huanglong stammt. Seit unserer ersten Begegnung erinnere ich mich an diese bemerkenswerte junge Dame. Ich bin froh, dass sie ihr Versprechen gehalten und Septimont eine Chance gegeben hat. Für mich und alle anderen in diesem Land ist ihre Freundlichkeit eine Verpflichtung, die wir nie vergessen werden.
Über Angel
Angel … Ich habe Fabianum und unsere gemeinsame Vergangenheit nie vergessen. Ich weiß nicht, was für einen Albtraum sie am Tag des Untergangs unserer Heimat in der Eichensenke erlebt hat. Aber eine hartnäckige Stimme in meinem Herzen sagt mir, dass sie noch am Leben ist. Und ich glaube, dass sie eines Tages nach Hause kommt, zurück in dieses Land.
Über Iuno
Iuno und ich freundeten uns an, weil wir uns so ähnlich sind – stur, willensstark und unnachgiebig. In vielerlei Hinsicht sind wir uns gegenseitig gefolgt und wollten beide nicht zurückfallen, das hat uns auf denselben Weg geführt. Aber manchmal wünschte ich, sie könnte freier leben. Ich weiß, dass ihr Schmerz größer ist, als sie es mir gegenüber je zugegeben hat. Auf andere mag sie arrogant oder eigensinnig wirken, aber ihr Trotz entspringt der Überzeugung, dass jeder ihrer Schritte der richtige sein muss. Und solch eine Überzeugung … fordert immer ihren Preis.
Geburtstagswünsche
Alles Gute zum Geburtstag, {PlayerName}. Nimm dies, {Male=mein lieber Freund;Female=meine liebe Freundin}. Es wurde von den besten Schmieden in Septimont gefertigt, ein Schwert, das deiner würdig ist. Ich weiß, dass du immer eine scharfe Klinge trägst, aber welcher echte Gladiator würde sagen, dass er genug davon hat? Falls das Geschenk nicht deine Erwartungen erfüllt, sag es mir einfach. Meine Freunde verdienen nur das Beste.
Entspannen: I
Die meistgetragene Klinge ist oft die schärfste.
Entspannen: II
Eine schwache Kraft … aber dennoch eine, die Aufmerksamkeit erfordert.
Entspannen: III
Hehe … Guter Junge. Geh es holen.
Selbstvorstellung
Ich bin Augusta, Ephorin von Septimont. Präge dir diesen Namen gut ein – er gehört derjenigen, die ganz oben steht und deren Einfluss nicht vergehen wird. Egal, ob wir uns als Freunde oder Feinde begegnen, mein Schwert und ich erwarten einen erbitterten Kampf.
Begrüßung
Möge die Sonne bezeugen, wie der Ruhm sich vor uns verneigt.
Beitritt zum Team: I
Alles, was das Sonnenlicht berührt, führt uns zum Sieg.
Beitritt zum Team: II
Auf zum vorherbestimmten Sieg.
Beitritt zum Team: III
Die Jagd endet nie.
Aufstieg: I
Unablässig zuschlagen, wieder und wieder … Jeder Kampf schärft meine Klinge. Ihre wahre Stärke liegt nicht im Stahl, sondern im Willen ihres Trägers.
Aufstieg: II
Septimont fließt in mir, doch mein Blut unterwirft sich weder dem Senat noch dem Kolosseum. Meine Adern sind tief in der Erde meiner Heimatstadt verwurzelt und breiten sich aus, wohin ich gehe. Jeder meiner Kämpfe und jeder von mir gewählte Weg verstärken den Puls.
Aufstieg: III
Ich werde nicht nachlassen … Der Untergang meiner Heimat hat die Wahrheit offenbart: Nur durch die ewige Sonne hat die Dunkelheit keine Zuflucht.
Aufstieg: IV
Wenn die Regeln manipuliert sind, wird Macht zu einer zerstörerischen Waffe. Doch beim Umschreiben dieser Regeln mit meiner eigenen Macht wurde mir klar, dass ich lernen muss, Septimonts Gleichgewicht zu wahren und wirklich zu „herrschen“.
Aufstieg: V
Es gab eine Zeit, als ich mich auf dem Kapitol verloren fühlte. Nicht wegen der Gegenwart, sondern wegen der Zukunft. Wenn das Alter mich einholt, ich die Last nicht mehr tragen kann, ich in Septimont nicht mehr gebraucht werde … was dann? Werde ich ein ruhiges Leben in einer kleinen Stadt führen? Oder Waffen schmieden? Schwer zu sagen. Aber wenn es nach mir ginge, würde ich mit silbernem Haar in die Arena zurückkehren und mich unter tosendem Applaus würdigen Gegnern stellen … Ha, mein Blut wird niemals altern.
Schwerer Angriff
Eroberungsgebrüll.
Resonanz-Skill: I
Sinnloser Kampf.
Resonanz-Skill: II
Singe von meinem Triumph.
Resonanz-Skill: III
Für Septimont.
Resonanz-Skill: IV
Moment des Sieges.
Resonanz-Skill: V
Mit einem Schlag.
Resonanz-Skill: VI
Unsterbliche Ehre!
Resonanzbefreiung: I
Herrscher herrschen. Sieger siegen.
Resonanzbefreiung: II
Steh aufrecht vor der ewigen Sonne!
Resonanzbefreiung: III
Ehre sei Septimont.
Resonanzbefreiung: IV
Jetzt endet es.
Resonanzbefreiung: V
Ein Schlag reicht.
Resonanzbefreiung: VI
Meine Tapferkeit ist endlos.
Resonanzbefreiung: VII
Unübertroffen.
Resonanzbefreiung: VIII
Unbesiegbar.
Intro-Skill: I
Die Eroberung beginnt.
Intro-Skill: II
Das ist mein Moment.
Intro-Skill: III
Kämpf an meiner Seite.
Intro-Skill: IV
Im Namen der Ehre.
Intro-Skill: V
Ehre sei mit dir.
Getroffen: I
Gut gekämpft.
Getroffen: II
Ein würdiger Gegner.
Verletzt: I
Ich hab fast nichts gespürt.
Verletzt: II
… Niemals nachlassen.
Gefallen: I
Die Sonne … geht nie unter …
Gefallen: II
Ich werde hier nicht sterben …
Gefallen: III
Kämpfen … oder sterben …
Echo-Beschwörung
Zu den Waffen.
Echo-Verwandlung
Unter Kontrolle.
Feinde in der Nähe
Ehre darf nicht besudelt werden.
GLEITEN
Auf in ferne Länder.
SENSOR
Nennen wir es Präzision.
SPRINTEN
Bleib hinter mir.
Vorratstruhe: I
Keine Jagd ist vollständig ohne Beute.
Vorratstruhe: II
Die Jagd hat sich gelohnt.
Vorratstruhe: III
Nette Trophäe.
Vorratstruhe: IV
Beute des Meeres.