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Informationen

Hiyuki

Hiyuki VA

Chinesisch: Li Chanfei
Japanisch: Tomatsu Haruka
Koreanisch: Jung Hye Won
Englisch: Mei Mac

Hiyuki Forte-Untersuchungsbericht

Resonanzkraft

Zehnte der Zukunft

Resonanz-Bewertungsbericht

[Spacetrek-Kollektiv: Geheimarchiv] Gesprächsprotokoll: Hiyuki Nach reiflicher Überlegung haben wir auf eine umfassende Bewertung der Vertreterin aus Ashinohara – der Miko der Flammenden Sakura – verzichtet. Der Großteil der hier gesammelten Informationen basiert auf ihren persönlichen Aussagen. Der professionellen Einschätzung des Verfassers zufolge, die durch spätere Gegenprüfungen bestätigt wurde, scheint sie nicht die Absicht zu haben, Informationen über ihre Herkunft zu verheimlichen. „Schließlich sind Informationen über die ‚Miko der Ewigen Flammenden Sakura‘ in so gut wie jedem Grundschulbuch von Ashinohara zu finden …“ Hiyukis eigener Aussage zufolge ist ihre Kraft von relativ einfacher Natur: Sie beschränkt sich auf das Einfrieren von Umgebungsfeuchtigkeit, wodurch Eisoberflächen, Kristalle und Splitter verschiedener Formen entstehen können. „Bestätigt durch in Ashinohara ansässige Mitarbeiter des Spacetrek-Kollektivs und offizielle Archive von Ashinohara.“ Es wird vermutet, dass die Quelle ihrer anderen außergewöhnlichen Fähigkeiten die „Suzu“ ist, ein Vermächtnistalisman in Form einer Glocke, die sie am rechten Handgelenk trägt. Hiyuki beschreibt die Suzu wie folgt: Sie verleiht der Trägerin die Fähigkeit, „zukünftige Möglichkeiten“ des eigenen Selbst wahrzunehmen und zu nutzen, ermöglicht jedoch keine direkte Kommunikation mit diesen „Schatten zukünftiger Möglichkeiten“. „Bestätigt durch offizielle Berichte aus Ashinohara: Bei den Vermächtnistalismanen handelt es sich um fünf Relikte, die von den Hütenden zurückgelassen und zur sicheren Aufbewahrung unter den internen Fraktionen von Ashinohara aufgeteilt wurden.“ „Der ‚Suzu‘ wird nachgesagt, dass sie ihrem Träger die Kraft verleiht, ‚aus der Zukunft zu schöpfen‘.“ Folglich ist davon auszugehen, dass die grundlegende Quelle ihrer außergewöhnlichen Kampfkraft ihre eigenen angeborenen Fähigkeiten sind. Allerdings sind die „zukünftigen Möglichkeiten“, auf die sie zurückgreifen kann, nicht unendlich. Mit Blick auf ihre physische Lebenserwartung wird dringend davon abgeraten, ihre Fähigkeiten übermäßig oft einzusetzen. „Untersuchungen bestätigen, dass jede Miko der Flammenden Sakura dieselbe Todesursache aufweist: Nach übermäßigem Einsatz der Suzu verschwindet sie spurlos vom Schlachtfeld.“

Overclock-Diagnosebericht

Das Diagramm der Rabelle-Wellenform der Probandin weist ein elliptisches Oszillationsmuster mit einem stabilen Zeitbereich auf. Es wurden keine abnormalen Schwankungen beobachtet. Die Untersuchungsergebnisse liegen innerhalb normaler Parameter. Die aktuelle Übertaktungsschwelle ist ungewöhnlich hoch, und die Probandin ist weiterhin stabil. Es besteht kein Risiko einer Übertaktung, und die Probandin hat keine Vorgeschichte von Übertaktung. Dennoch wird eine psychologische Intervention empfohlen. „Diese Miko … Wie soll ich das sagen …“ „In den Lehrbüchern von Ashinohara wird ihr Gesicht nie gezeigt, aber in einem Punkt sind sich alle einig: Sie ist die stärkste lebende Kriegerin in ganz Ashinohara.“ „Und dennoch bleiben ihre Messwerte während all dieser Kämpfe vollkommen stabil. Irgendetwas stimmt da nicht …“ „Ich verstehe deine Bedenken, aber die Daten sind einwandfrei. Es gibt keine einzige Unregelmäßigkeit.“ „… Und was ist mit diesen Schatten? Sind das vielleicht Versionen von ihr aus einem Paralleluniversum, wie in einem Film?“ „Wohl kaum. Das muss die Kraft der Suzu sein. Wie es auch in den Aufzeichnungen von Ashinohara beschrieben wird, ermöglicht sie es ihr, bis zu einem gewissen Grad ‚aus der Zukunft zu schöpfen‘.“

Hiyuki Geschätzte Gegenstände & Gefälligkeiten

Origami-Begleiter
Origami-Begleiter
Kaum jemand würde vermuten, dass die weißen Vögel, die über dem Himmel von Lahai-Roi schweben – eben jene, die unter dem Kommando der Miko der Flammenden Sakura stehen –, aus der Nähe so bezaubernd und niedlich aussehen könnten. Hiyukis Finger sind flink, doch immer wenn sie versucht, einen „professionellen“ Origami-Vogel zu falten, scheinen sie sie im Stich zu lassen. Sie hat sogar versucht, heimlich durch ein Fenster dem Origami-Unterricht zu lauschen, doch das Ergebnis war immer dieselbe harmlose niedliche Form.
Orakelschein
Orakelschein
Ein Orakelschein der Flammenden Sakura. Seine Sakura-Motive und der Orakelspruch sind vollständig von winzigen weißen Blüten unbekannter Herkunft bedeckt. Hiyuki zog diesen Schein zum ersten Mal, als sie eine Antwort auf die Frage suchte, ob sie den Titel der Miko der Flammenden Sakura bedenkenlos übernehmen könne. Nur wenige Tage später stellte sie fest, dass jemand ihren Orakelschein heimlich zugeschnitten und in diese Form gebracht hatte.
Schnitzset
Schnitzset
In ihrer Freizeit zieht Hiyuki sich oft an einen abgelegenen Ort zurück, um zu schnitzen. Figuren von Menschen, Tieren, Miniaturlandschaften oder Motive aus Kunstwerken – all das versucht sie, mit ihrem Schnitzmesser nachzubilden. Seit Kurzem kursieren Gerüchte, dass sich ihr Interesse vom Exoschwarm auf die verschiedenen mechanischen Konstruktionen des Spacetrek-Kollektivs verlagert habe. Einige Studierende berichten sogar, sie in den Frostlanden gesehen zu haben, wo sie versucht haben soll, eine Nachbildung des Exoschreiters zu schnitzen. Vielleicht wird das Schnitzmesser in ihrer Hand eines Tages endlich die Klinge ersetzen, die sie an ihrer Hüfte trägt.

Hiyuki Geschichte

Unausgesprochene Worte
Als Hiyuki zum ersten Mal die Wahrheit über ihre eigene Vergangenheit erfuhr, kam sie über Gyokuros betrunkene Lippen. Hiyuki presste die Lippen zusammen und schenkte sich wortlos ein Glas des bitteren Schnapses ein.

„Hiyuki … Meine liebe Hiyuki …“
„Das darfst du nicht tun. Du darfst nicht die verdammte Miko der Flammenden Sakura sein … Das war nie dein Schicksal!“

Hiyukis Augen verengten sich. Wenn die Menschen von Ashinohara sehen würden, wie sich ihre sonst so würdevolle und besonnene Miko der Flammenden Sakura hinter verschlossenen Türen benahm …

Der Sekundenzeiger tickte. Der Minutenzeiger folgte. Endlich sprang auch der Stundenzeiger vorwärts. Nach der Zeitrechnung von Ashinohara markierte dieser Moment Hiyukis Eintritt ins Erwachsenenalter. Sie seufzte und stürzte das Getränk in einem brennenden Schluck hinunter.

„Du hast es doch auch geschafft. Glaubst du, ich kann das nicht?“

Der Schnaps brannte ihr in der Kehle und hinterließ ein bleiernes Gefühl in ihrem zierlichen Körper. Das war also das, was man den „Trank des Erwachsenseins“ nannte. Sein Geschmack, fand sie, war das Warten kaum wert gewesen. Hiyuki stand auf und breitete eine Decke über die vor sich hin murmelnde Gyokuro aus. Sie verweilte noch einige Augenblicke in der Ecke. Schließlich trat sie vor, stopfte vorsichtig den Rand der Decke um sie herum fest und schloss leise die Tür hinter sich.

Am nächsten Morgen waren Gyokuros wütende Tiraden gegenüber dem Verwalter, der mit der Nachfolge des Vermächtnistalismans betraut war, so laut, dass man sie noch zwei Straßen weiter hören konnte.

Die Kraft der Suzu bestand darin, „aus der Zukunft zu schöpfen“. Einfach ausgedrückt bedeutete das, dass jeder Einsatz einen Tribut von der verbleibenden Lebenszeit der Trägerin forderte. Im schlimmsten Fall würde eine Nachfolgerin, die die Glocke heute erbte, schon in ihrem ersten Kampf gegen einen Threnodianer das Zeitliche segnen. Da der Preis so hoch war, wurden Nachfolgerinnen meist sehr früh gewählt. Hiyuki war seit mehr als einem Jahrzehnt an Gyokuros Seite gewesen. Und wenn Gyokuro sich weigerte, sie zur Nachfolgerin zu ernennen … Wer käme sonst infrage?

Der Verwalter, der Gyokuros Temperament nichts entgegenzusetzen hatte, brachte nur ein gezwungenes, beschwichtigendes Lächeln zustande. „Wenn nicht Hiyuki, dann musst du jemand anderen zur Nachfolgerin ernennen, Lady Miko.“

Einen Moment lang schwieg Gyokuro. Sie seufzte, räusperte sich und holte Luft, um ihre Tirade fortzusetzen.

Schließlich war es Hiyuki, die die Tür öffnete und der ganzen Farce ein Ende setzte.

„Seit Jahren reise ich mit dir durch Ashinohara. Ich weiß, welche Pflichten ich zu erfüllen habe.“
„Ich beherrsche jede Kunst, die eine Miko beherrschen muss. Das Weben von Amuletten, die zeremoniellen Tänze – und all das habe ich von Lehrern gelernt, die du selbst ausgewählt hast.“
„Nur ich kann dafür sorgen, dass der Name der Flammenden Sakura rein bleibt, Gyokuro … Nein. Lady Miko.“

Gyokuro runzelte die Stirn und winkte ab.

„Du hast also alles gelernt, was du wissen musst, ja? Ist dir dann nicht klar, dass die Suzu dich das Leben kosten wird?“
„Du hast mich als Waisenkind aufgenommen. Meine Familie wurde beim Angriff des Threnodianers unter dem Schnee begraben. Ich habe niemanden mehr, an den ich gebunden bin.“

Eine erdrückende Stille legte sich über den Raum. Nur das raue, zwanghafte Reiben von Gyokuros Daumen war zu hören, als sie über die Glocke an ihrem Handgelenk strich. Sie versuchte zu sprechen, doch ihre Stimme versagte.
Es wird nie wieder eine andere geben …
Nachdem Hiyuki die Nachfolge angetreten hatte, wurden ihre Tage zwangsläufig hektischer. Wo sie früher im Schatten von Gyokuro gestanden hatte, lastete nun die ganze Last der Pflichten auf ihren Schultern.

Ashinohara hatte lange unter dem Schatten des Threnodianers gelitten, weshalb sich das Land gezwungen sah, seine gesamte Existenz auf die Mikos auszurichten. Als Trägerin der Suzu war Hiyukis Status ebenso heilig wie beschwerlich, und ihre Zuständigkeit erstreckte sich über ganz Ashinohara. Notgedrungen wurde sie zu einer Nomadin, die zwischen verschiedenen Orten hin und her eilte, um den örtlichen Mikos beizustehen und im Kampf das Blatt zu wenden.

Und doch war eine Miko ebenso sehr ein lebendes Symbol wie eine Klinge. Wo auch immer sich Menschen versammelten, musste eine Miko anwesend sein, um sie daran zu erinnern, wofür sie kämpften. Die Miko der Flammenden Sakura war da keine Ausnahme. Beide Aufgaben meisterte Hiyuki mit Bravour. Vielleicht lag das daran, dass sie seit ihrer Kindheit an Gyokuros Seite gelernt hatte, was diese Pflichten bedeuteten, sodass ihr Kampf und Zeremonie längst in Fleisch und Blut übergegangen waren. Das Einzige, was fehlte, war Gyokuros spezifische Schwertkunst der Flammenden Sakura. Gyokuro hatte sich strikt geweigert, diese Kunst an sie weiterzugeben, und ging sogar so weit, sich von Hiyuki zu distanzieren.

„Na gut. Wenn du sie mir nicht beibringst, werde ich sie heimlich lernen. Eines Tages werde ich sie meistern. Eines Tages.“

Aber dieser Tag war nie gekommen.

„Die Suzu ermöglicht es ihrer Trägerin, aus der Zukunft zu schöpfen, und eine Nachfolgerin, die die Suzu heute erbt, könnte schon in ihrem ersten Kampf gegen einen Threnodianer das Zeitliche segnen …“

Hiyuki konnte sich nicht an die Worte erinnern, die der Verwalter geflüstert hatte, als er ihr die Suzu in die Hand drückte. Sie konnte sich nicht daran erinnern, wie ungeschickt sie sie an ihrem Handgelenk befestigt hatte, indem sie eine Geste nachahmte, die sie schon unzählige Male beobachtet hatte. Sie konnte sich nicht an das Wetter an jenem Tag erinnern, noch an das Gesicht der Person, die ihr die kleine Holzkiste mit Gyokuros Vermächtnis überreichte.

Als sie wieder klar denken konnte, saß sie allein in den leeren Hallen der Flammenden Sakura und umklammerte den Zettel mit dem Wunsch, der in der Kiste gelegen hatte.

Das Blut gefror ihr in den Adern. Eine kriechende Kälte ließ ihre Fingerspitzen taub werden. Zentimeter für Zentimeter schleppte sich Hiyuki in die ihr so vertraute Ecke des Raumes und rollte sich zusammen. Vorhin hatte sie den Zettel mit dem Wunsch zusammengeknüllt. Jetzt strich sie ihn wieder glatt.

„… Ich verstehe.“
„… Ich werde dir deinen Wunsch erfüllen.“
„… Es wird nie wieder eine andere Miko der Flammenden Sakura geben.“
Eingeschneit
„Lady Hiyuki, du dienst nun schon seit einem Jahrhundert als Miko der Flammenden Sakura. Sollten wir den Vertrag verlängern …“
„Das steht außer Frage.“
„Dann, gemäß unserer vorherigen Vereinbarung … Auf wie viele Jahre sollen wir die Verlängerung festlegen?“
„Trag ein, was auch immer du wünschst.“
„Ich hätte nicht erwartet, dass du der vorherigen Miko so ähnlich sein würdest … Ähem. Nun gut. Wie du wünschst, Miko der Flammenden Sakura.“

Der Verwalter verbeugte sich und zog sich zurück, wobei er die Tür mit geübter Ergebenheit schloss. Hiyuki stellte fest, dass sich das ihn begleitende Personal im Laufe der Jahrzehnte dreimal geändert hatte. Sie schüttelte den Kopf und blickte mit gerunzelter Stirn auf den Umschlag auf ihrem Schreibtisch. Nach einer Pause griff sie stattdessen nach einer Teetasse, deren Inhalt längst kalt geworden war.

„Genau wie die vorherige Miko … Bin ich das wirklich?“

Wie lange war es eigentlich her, seit sie den Titel übernommen hatte?
Lange genug, dass „Hiyuki“ nun ein fester Eintrag in den Geschichtsbüchern von Ashinohara war.
War das eine lange Zeit?
Nicht lange genug.

Ganz im Sinne des Orakelscheins, den sie in jenem Jahr geerbt hatte, hatte Hiyuki mit ihrer eigenen Kraft den stillen Schwur, dass es nie wieder eine andere Miko der Flammenden Sakura geben würde, erfüllt. Allmählich waren die Stimmen, die sie drängten, eine Nachfolgerin zu wählen, verstummt. Das Amt für Vermächtnistalismane betrachtete seine Besuche im Schrein nun als reine Formalität. Selbst der Verwalter, so vermutete sie, hielt eine Nachfolgerin für unnötig. Für sie alle war Hiyuki zum Synonym für den Titel selbst geworden.

Und doch hörte Hiyuki des Öfteren eine Stimme – nicht die aufdringliche, drängende Stimme des Fractsidus, sondern ein friedliches Flüstern, das ihr unmissverständlich die Wahrheit ins Ohr flüsterte.

„Hiyuki, du hast so lange durchgehalten. Doch dein Feind, der Threnodianer, hat eine viel höhere Lebenserwartung als du. Er wird warten, bis du stirbst, bis jede Miko und jede Nachfolgerin jeder Miko nicht mehr als eine Erinnerung ist.“
„Wird dieser Weg des Widerstands jemals ein Ende finden?“

Kalter Tee schmeckt immer am bittersten. Die beißende Note des zu lange gezogenen Tees haftete an ihrer Zunge und erschwerte ihr das Atmen. Mit einem Finger tippte Hiyuki auf den Umschlag auf dem Schreibtisch, woraufhin sich augenblicklich eine Frostschicht über dessen Oberfläche ausbreitete. Eine weitere leichte Berührung genügte, und das ungeöffnete Siegel des Fractsidus zerfiel in winzige Eiskristalle.

Hiyuki stand auf und forderte das Kind, das sich freiwillig gemeldet hatte, beim Reinigen des Schreins zu helfen, auf, wachsam zu bleiben und während ihrer Abwesenheit nach Eindringlingen Ausschau zu halten. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie dem Mädchen durch die Haare fuhr und ihr einen Schutztalisman in die kleine Handfläche drückte.

„Lady Miko, wo wirst du diesmal helfen?“
„Honami. Ich bin bald zurück. Pass in der Zwischenzeit gut auf diesen Talisman auf, okay?“

Hiyuki winkte dem kleinen Mädchen zum Abschied zu. Als sie sich zum Gehen wandte, strahlte die Glocke an ihrem Handgelenk im Licht so hell wie eh und je.
Das verschwundene Honami
Die Menschen von Ashinohara hatten sich längst an die durch den Threnodianer verursachten Verzerrungen gewöhnt, und der Kampf ums Überleben war zur Routine geworden: Schutz suchen, auf die Ankunft der örtlichen Miko warten und, falls sich die Lage zuspitzte, auf die Rettungsteams und die Miko der Flammenden Sakura warten.

Für Hiyuki war dieser Kampf nur einer von Tausenden. Mit gewohnter Effizienz kämpfte sie sich durch die Reihen von Monstern und überprüfte wie immer die Unversehrtheit der Barriere. Als die Zivilisten aus den Schutzräumen kamen, wiesen Eltern ihre Kinder mit ehrfürchtiger Erleichterung auf sie hin. „Schau mal, das ist Lady Miko der Flammenden Sakura.“

Hiyuki antwortete mit einem leichten Nicken. Sie stieg über ein umgestürztes Schild mit der Aufschrift „Zutritt verboten“ und wandte sich wieder der Barriere zu, um ihre Inspektion zu beenden.

Konzentrieren. Schwert ziehen. Schwert wegstecken … Hm?

Die Klinge glitt wie immer durch die Luft. Und doch war etwas anders. Subtil, aber unverkennbar.

Hiyuki überprüfte die gesamte Barriere ein weiteres Mal. Alles schien intakt, und doch wurde sie das unterschwellige, ungute Gefühl nicht los. Sie ließ den Griff ihres Schwertes los. Beugte ihr Handgelenk. Presste ihre Finger zusammen –

Ein einzelner Tropfen schillernden schwarzen Schlamms quoll unter ihrer Haut hervor. Er sammelte sich in den Falten ihrer Handfläche, bevor er auf den Boden tropfte und sich lautlos unter ihren Füßen ausbreitete.

Hiyuki zog ihre Klinge. Schlagartig bildete sich eine Frostschicht um sie herum. Erst eindämmen und Zivilisten evakuieren. Dann einen Weg finden, um –

Sie drehte sich um, doch der Schrei blieb ihr im Hals stecken. Vor ihr war nichts. Es war, als wäre die Luft selbst verschwunden. Für einen kurzen Moment konnte Hiyuki nicht atmen.

Honami war verschwunden.

Abgesehen von dem zerbrochenen Schild zu ihren Füßen und einer Spur Schlamm, die am Saum ihres Kleides emporkroch, war nichts mehr übrig.

Hiyuki streckte die Hand aus, zog sie aber sofort wieder zurück. Sie rang nach Luft, doch da war kein Sauerstoff. Es war, als wäre die Atmosphäre selbst verschwunden. Sie holte mit ihrem Schwert zum Schlag aus, fand aber keinen Feind, gegen den sie es hätte richten können. Nur eine schwache Restfrequenz zeugte davon, dass der Threnodianer für den Bruchteil einer Sekunde mit einer noch nie zuvor gemessenen Kraft gehandelt hatte.

Den Aufzeichnungen von Ashinohara zufolge war Honami in jenem Moment in eine andere Dimension gezogen worden. Selbst nach einem verzweifelten Appell an das Spacetrek-Kollektiv, seine fortschrittlichste Ortungstechnologie einzusetzen, konnte nicht die geringste Spur gefunden werden.

Als Hiyuki schließlich von den anderen weggeführt wurde, strich sie noch immer gedankenlos über die Glocke an ihrem Handgelenk, ihr Geist gefangen in jenem Moment des Schocks.

War sie für diese lautlose Katastrophe verantwortlich?
Natürlich war sie dafür verantwortlich. Als Miko der Flammenden Sakura hatte sie es nicht geschafft, Honami zu beschützen.
Und natürlich war sie auch nicht dafür verantwortlich. Der Macht eines Threnodianers hatte eine einzelne Person wenig entgegenzusetzen – selbst wenn diese in der Lage war, eine Million verschiedener Zukunftsszenarien vorherzusehen.

Hiyuki kehrte zur Flammenden Sakura zurück. Sie nahm dem Kind am Tor den Schutztalisman ab und zwang sich zu einem gequälten Lächeln. Dann ging sie langsam zu ihrem Zimmer und stieß die Tür auf. Dort auf ihrem Schreibtisch lag still und unscheinbar der Umschlag, den sie zerstört hatte.

„Hiyuki, oh Hiyuki … Wird dieser Weg jemals ein Ende finden?“
Selbst wenn der Weg kein Ende haben sollte
Hiyuki ließ sich von den zahlreichen Angeboten des Fractsidus nicht beeindrucken. Niemand, der bei Sinnen war, würde mit jemandem zusammenarbeiten, für den Menschenleben nicht mehr als entbehrliche Ressourcen sind.

Stattdessen reiste sie durch Ashinohara und ließ weiße, mit ihrer Frequenz erfüllte Papiervögel zurück. Sie erklärte den örtlichen Mikos, dass ihr Bewusstsein mit diesen Boten verbunden sei und sie im Falle eines unerwarteten Zwischenfalls sofort zur Stelle sein würde, wenn sie den Vogel zerdrückten.

Der Weg des Widerstands gegen die Threnodianer … er musste ein Ende haben. So durfte es nicht weitergehen.

Da hörte Hiyuki, dass das Spacetrek-Kollektiv mit gravierenden Problemen hinsichtlich der Sicherheitsvorkehrungen für seine Expeditionen zu kämpfen hatte. Sie sah dies als Chance und schlug einen „Handel“ vor: Sie würde die Sicherheit ihrer Expeditionen gewährleisten, und im Gegenzug würde das Kollektiv ihr eine Klinge schmieden, die auf dem neuesten Stand der Solaris-Technologie basierte – eine Waffe, die scharf genug war, um einen Threnodianer zu vernichten.

Hiyuki trat dem Spacetrek-Kollektiv als Teil der Sondereinsatzgruppe bei. Einst war das Team groß gewesen, doch mit zunehmender Aktivität von Aleph-1 nahm auch die Zahl der Opfer zu. Also reichte Hiyuki einen Antrag ein, in dem sie vorschlug, dass sie von nun an allein für die Eindämmung des Threnodianers zuständig sein und die Sicherheit der Forschungsteams gewährleisten würde, während diese ihre Untersuchungen durchführten.

Als sie dort ankam, war das Kollektiv nicht viel mehr als ein Fundament im Boden. Doch Schritt für Schritt wuchs Lahai-Roi vor ihren Augen heran, und sie begann, das wahre Ausmaß des Potenzials der Menschheit zu begreifen. Der Bau dieser Anlage war ein Wunder, vielleicht die größte technische Meisterleistung in der Geschichte von Solaris. Doch sie war weder das Werk von Göttern noch das eines einzelnen Helden. Vielmehr wurde sie Stein für Stein von Menschen aus ganz Solaris errichtet, die es wagten, ihren Träumen zu folgen.

„Lucilla.“
„Hmm?“

Beiläufig holte Lucilla eine Flasche edlen Schnaps unter dem Schreibtisch hervor, eine Spezialität aus Ashinohara. Ein Studierender, der hoffte, seine Abschlussprüfungen zu bestehen, hatte sie an einem von Hiyukis häufig frequentierten Orten zurückgelassen, begleitet von einer sorgfältig verfassten Notiz, in der er um den Segen der Miko bat.

Hiyuki seufzte, holte zwei Gläser hervor und schob eines der ruhelosen Lucilla zu.

„Das Spacetrek-Kollektiv … es wurde gegründet, um die Sterne jenseits von Solaris zu erforschen, nicht wahr?“
„Das ist die Idee.“
„Wie geht es voran?“
„Puh …“ Lucilla trank ihr Glas in einem Zug aus. „Wir haben noch einen langen Weg vor uns. Unsere Forschung stößt immer wieder an Grenzen, und ständig sitzen uns die hohen Tiere mit ihren unmöglichen Forderungen im Nacken.“

Mit gesenktem Blick strich Hiyuki über die Glocke an ihrem Handgelenk.

„Habt ihr euch jemals gefragt … wo dieser Weg enden wird?“

Lucilla spielte mit ihrem leeren Glas und stieß dann sanft mit Hiyuki an.

„Es gibt kein Ende, Hiyuki. Genau wie das, was du erreichen willst … Es gibt kein Ende.“
„Aber wir müssen trotzdem weitermachen.“
„Nicht, um ein Ziel zu erreichen, sondern um an der Seite unserer Mitmenschen einen weiteren Schritt zu gehen.“

Hiyuki schwieg einen Moment. Schließlich nickte sie leise, hob ihr Glas und nahm einen großen Schluck. Der Schnaps brannte ihr in der Kehle und hinterließ ein bleiernes Gefühl in ihrem zierlichen Körper.

Die Glocke an ihrem Handgelenk ertönte – ein einsam klingender Ton. Doch die Miko der Flammenden Sakura würde ihren nächsten Schritt trotzdem gehen.

Hiyuki Sprachaufnahmen

Gedanken: I
Aleph-1 wurde vorerst zurückgedrängt, aber die Nachwirkungen durch ihn sind noch immer spürbar. In Lahai-Roi gibt es immer noch Komplikationen, die über die Kompetenzen der Forscher hinausgehen und mein Eingreifen erfordern. Sobald ich hier alles geregelt habe, werde ich Ashinohara wieder einen Besuch abstatten … obwohl es bereits – Mm. Vielleicht sehen wir uns dort wieder.
Gedanken: II
Was den Fractsidus betrifft … Ich nehme an, du erinnerst dich noch daran, wie ich mit der Kraft der Suzu meine Zukunft verbrennen kann. Unter den unzähligen Zukunftsszenarien, die sie mir gezeigt hat, endet eine damit, dass ich zur Resonatorin des Threnodianers werde. Diese Möglichkeit beweist, dass ich in der Lage bin, seine verfluchte Kraft in mir zu tragen, aber sie macht mich auch zu einer potenziellen Bedrohung für viele. Der Fractsidus versteht das nur zu gut und hat deshalb wieder Kontakt zu mir aufgenommen. Aber keine Sorge. Indem ich diese Zukunft vor dir verbrannt habe, habe ich meine Grenze klar gezogen.
Gedanken: III
Ich habe deinen Namen schon in allen möglichen Varianten gehört – in Volkslegenden, Berichten des Spacetrek-Kollektivs, sogar in Verleumdungen und Flüchen. Doch das waren alles nur Gerüchte. Erst als ich dich persönlich traf, verstand ich, warum sie dich so beschrieben haben. Daher frage ich mich … Wären wir uns schon früher begegnet, hätte ich dann vielleicht einen anderen Weg eingeschlagen?
Gedanken: IV
Es gibt da etwas, das ich mir wünsche – nein, etwas, das ich gestehen muss. Selbst nach unserer gemeinsamen Zeit nagt noch immer ein bitterer Gedanke an mir. Wenn ich ihn benennen müsste, würde ich ihn als „Eifersucht“ bezeichnen. Ich stelle mir vor, wie ich deine Macht in meinen Händen halte, und frage mich, ob ich den Lauf des Schicksals hätte beeinflussen können … Verzeih mir. Ich musste dieses Gift einfach aus mir herauslassen. Wenn meine Worte dich beunruhigen … dann werde ich jede Schuld tragen, die du mir auferlegst.
Gedanken: V
Ich habe einst meine Klinge geschwungen, um zu sehen, wie sie zerbricht. Jeder Hieb war mein Gebet für den Frühling, für das Schmelzen des Schnees und … für meine eigene Befreiung. Ich dachte, Einsamkeit sei ein Schicksal, dem ich nicht entkommen könnte. Aber als ich dich ansah, wurde mir klar, dass ich mich vielleicht doch noch an etwas in diesem Schicksal festhalten kann. Ich bin nicht du, und ich werde niemals du werden. Unsere Wege haben sich vielleicht nur kurz gekreuzt, aber nachdem ich weiß, dass du ebenfalls diesen Pfad beschreitest … fühle ich mich nicht mehr allein.
Hiyukis Hobby
In meiner Freizeit fertige ich Figuren an. Das ist ein komplexer Prozess, der einen jedoch dazu zwingt, stets aufmerksam zu bleiben. Unabhängig vom Medium oder Stil gibt es immer eine Anleitung, auf die man zurückgreifen kann. Wenn man die Schritte befolgt, erhält man ein reproduzierbares Ergebnis. Eine solche Gewissheit ist heutzutage selten zu finden.
Hiyukis Problem
Ashinohara beschäftigt mich immer noch … aber ich würde es nicht als Problem bezeichnen. Die Vergangenheit ist abgeschlossen. Jetzt zählt es, sich mit dem zu befassen, was zurückgeblieben ist. Und auch wenn es auf der Karte nicht zu finden ist, birgt dieses Land immer noch ein Vermächtnis, das Bestand haben soll.
Lieblingsessen
Tee, insbesondere Gyokuro-Tee. Das ist die Spezialität von Ashinohara. Als ich jung war, habe ich heimlich aus den Tassen der Erwachsenen getrunken. Damals schmeckte er einfach nur bitter. Aber als ich lernte, den süßen Nachgeschmack zu schätzen, merkte ich, dass ich stattdessen die Bitterkeit zu vermissen begann.
Ungeliebtes Essen
Süßigkeiten, nehme ich an … Nicht wegen meines feinen Gaumens, sondern wegen der Erinnerungen, die die Süße in mir weckt. Je süßer die Vergangenheit einmal war, desto tiefer schmerzt die Tatsache, dass ich alles verloren habe.
Ideale
Ich wünsche … dass die Blutlinie der Miko der Flammenden Sakura mit mir endet. Keine Seelen mehr, die an diesen lebenslangen Konflikt mit den Threnodianern gebunden sind. Letztendlich kämpfen wir vielleicht nur für eine Welt, in der jeder frei ist, ein normales Leben nach seinen eigenen Vorstellungen zu führen.
Chat: I
Die Glocke, die ich am Handgelenk trage, ist ein Talisman des Erbes aus Ashinohara. Für die Mikos der Flammenden Sakura ist sie ein heiliges Relikt, das über Generationen weitergegeben wurde – ein Gefäß für Ashinoharas Wünsche. Durch sie erhalte ich die Kraft, meine Zukunft zu verbrennen – eine Kraft, die angeblich von Ashinoharas Hütendem stammt. Ich weiß, dass du eine enge Verbindung zu den Hütenden hast. Wenn du neugierig bist, kann ich sie für dich abnehmen. Ach … die Schnur, die an dieser Glocke befestigt ist? Gyokuro hat sie für mich geflochten, als ich noch ein Kind war. Das ist das Einzige an dieses Relikts, das ich mein Eigen nennen kann. Sie gehört nur mir ganz allein.
Chat: II
Wenn du mehr über meine Vergangenheit erfahren möchtest, findest du Ausschnitte davon in den Chroniken von Ashinohara. Sie erzählen eine weitaus lebhaftere Geschichte, als ich es jemals könnte. Schließlich ist meine einzige Erinnerung an die Vergangenheit, wie ich immer wieder mit diesem Schwert zuschlug.
Über Lynae
Sie ist eine strahlende Persönlichkeit. Ich kenne ihre Geheimnisse. In gewisser Weise versuchen wir beide, den Schatten der Vergangenheit zu entkommen. Sie stürzt sich in eine viel lebendigere Zukunft, die sie voll und ganz verdient. Dennoch bin ich nach wie vor der Meinung, dass sie ihre Kraft nicht dazu nutzen sollte, sich in den Unterricht zu schleichen, wenn sie zu spät kommt.
Über Chisa
Chisa stammt ebenfalls aus Ashinohara. Ich vermeide es generell, ihr zu begegnen. Schließlich tauchten Mikos in unserer Heimat nur in den düstersten Zeiten auf. Wir waren niemals Vorboten des Glücks – solche Geschichten liest man heutzutage in beliebten Detektivcomics. Außerdem ist es beunruhigend, einen Namen aus einem Lehrbuch leibhaftig vor sich zu sehen. Bitte erzähle ihr auch nichts von den Ereignissen in Ashinohara. Diese Last muss sie nicht mit sich herumtragen.
Über Aemeath
Ein widerstandsfähiges Kind. Sie muss unvorstellbare Schwierigkeiten überwunden haben, um hierher zurückzukehren. Als sie im Simulationscockpit verschwand, war ich gerade auf einem Außeneinsatz. Das Ermittlungsteam informierte mich später über sie. Was mein Interesse weckte, war, dass sie als Berufswunsch „die Welt retten“ angegeben hatte … Hm, ich frage mich, was in ihrer Erziehung diese Überzeugung in ihr geweckt hat?
Über Sigrika
Für ein Kind ihres Alters lastet eine schreckliche Bürde auf ihr. Sie versucht, die Erwartungen zu erfüllen, die weit über ihr Alter hinaus an eine Solmantin gestellt werden. Ich habe bemerkt, dass sie den weißen Vogel beobachtet, den ich ausgesandt habe. Vielleicht sollte ich ihr vor meiner Abreise einen falten?
Über Denia
Ich … glaube, ich habe sie in gewisser Weise im Stich gelassen. Hätte ich die Intrige des Fractsidus schneller durchschaut, hätte sie vielleicht nicht so leiden müssen. Ich habe mich deiner Kraft bedient, als ich diesen Schlag ausgeführt habe. Nur so konnte ich einen kleinen Teil von ihr zurückholen. Ich hoffe, ich habe ihr keinen bleibenden Schaden zugefügt. Man hat mir gesagt, dass sie sich erholt. Falls wir uns wiedersehen, werde ich mich persönlich bei ihr entschuldigen.
Über Lucilla
Obwohl Lucilla darauf besteht, dass unsere Partnerschaft rein vertraglicher Natur ist, weiß ich, dass ich ohne ihre Bemühungen hinter den Kulissen keinen Platz im Kollektiv gehabt und diese Klinge nicht erhalten hätte. Sie gibt sich unbeschwert, doch die Last auf ihren Schultern ist beträchtlich. Oft besucht sie mich und erklärt halb im Scherz, dass sie „aufhören wird“ – das ist ihre Art, Dampf abzulassen. Bevor ich nach Ashinohara zurückkehre, sollte ich ihr zumindest dabei helfen, die aktuellen Probleme zu lösen.
Geburtstagswünsche
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Der Tag der Geburt markiert den Beginn einer Lebensreise. Möge er dir als Wegweiser dienen, der deinen Ursprung kennzeichnet, und als Anker, wenn du abdriftest. Ich hätte etwas Passenderes für dich vorbereiten sollen, aber vielleicht reicht dieses Blatt Papier aus. Bitte schreibe hier deine Wünsche auf. Du musst dich nicht zurückhalten. Was auch immer sie sein mögen, ich werde sie wahr werden lassen.
Entspannen: I
*Emotion*
Entspannen: II
*Emotion*
Entspannen: III
*Emotion*
Selbstvorstellung
Ich bin Hiyuki, die letzte Miko der Flammenden Sakura. Solltest du die Threnodianer vernichten wollen, stehen dir meine Klinge und ich zur Verfügung.
Begrüßung
… Die Blüten sind vergänglich.
Beitritt zum Team: I
Vertrau mir deine Wünsche an.
Beitritt zum Team: II
Mm. Ich bin hier.
Beitritt zum Team: III
Wie du willst.
Aufstieg: I
Hm, ich spüre es jetzt – die Klinge ist geschärft.
Aufstieg: II
Seine Fähigkeiten zu verbessern, ist ein lebenslanges Bestreben. Vielleicht können wir gemeinsam noch mehr erreichen.
Aufstieg: III
Mit dieser Kraft werde ich noch mehr Wünsche erfüllen.
Aufstieg: IV
Der Pfad, den ich beschreite, führt in die Zukunft. Die Wünsche, die auf mir lasten … vielleicht kann ich sie eines Tages endlich erfüllen …
Aufstieg: V
Du hörst das klare Klirren meiner Klinge, nicht wahr? Das ist das Geräusch meiner Entschlossenheit, deine Wünsche zu erfüllen. Jeden von ihnen.
Standardangriff: I
Hinfort.
Standardangriff: II
Verflüchtige dich.
Standardangriff: III
Ruh dich jetzt aus.
Standardangriff: IV
Zeit, das zu beenden.
Schwerer Angriff: I
Zu spät, um zu fliehen.
Schwerer Angriff: II
Du hättest weglaufen sollen.
Schwerer Angriff: III
Warte auf den richtigen Moment.
Schwerer Angriff: IV
Mehr hast du nicht zu bieten?
Schwerer Angriff: V
Schon unruhig?
Schwerer Angriff: VI
Wie lästig.
Schwerer Angriff: VII
Folge meinen Schritten, wenn du kannst.
Schwerer Angriff: VIII
Flüchtig wie Morgentau. Verschwinde.
Schwerer Angriff: IX
Du hast dich doch darauf vorbereitet, oder?
Resonanz-Skill: I
Deine Tage sind gezählt.
Resonanz-Skill: II
Keine Chance.
Resonanz-Skill: III
Treibe mit den Schneeflocken dahin.
Resonanz-Skill: IV
Wirble.
Resonanz-Skill: V
Geh unter in meinem Sog.
Resonanz-Skill: VI
Zu Boden mit dir!
Kraftkreislauf: I
Spröder Schnee.
Kraftkreislauf: II
Verblassende Blüte.
Kraftkreislauf: III
Abnehmender Mond.
Resonanzbefreiung: I
… Schnee soll fallen.
Resonanzbefreiung: II
Ein Leben so flüchtig wie der erste Schnee.
Resonanzbefreiung: III
Tauche ein letztes Mal ab – nach Naraka.
Resonanzbefreiung: IV
Möge die Sakura verglühen. Lass dieses Selbst verbrennen.
Resonanzbefreiung: V
Streife durchs Inferno und blicke in den Schnee.
Resonanzbefreiung: VI
Für all die ausgesprochenen Wünsche biete ich dieses Gefäß dar.
Intro-Skill
Du kannst mir vertrauen.
Ausweichangriff: I
Sinnlos.
Ausweichangriff: II
Zu langsam.
Getroffen
Hehe, es ist schon so lange her …
Verletzt: I
Mach dir keine Sorgen um mich.
Verletzt: II
Sei vorsichtig. Halte Abstand.
Verletzt: III
Ich darf jetzt nicht scheitern.
Gefallen: I
Dazu bestimmt … zu verblassen …
Gefallen: II
Ich … habe das kommen sehen …
Gefallen: III
So also … endet es …
Echo-Beschwörung
Folge meinem Ruf.
Echo-Verwandlung
Leih mir deine Kraft.
Feinde in der Nähe
Vorsicht. Hinter mich.
Gleiten
Ein faszinierendes Gerät.
Sensor
Da ist es.
Sprinten
Dann mal los.
Vorratstruhe: I
Behalte du das.
Vorratstruhe: II
Brauchst du irgendwas davon?
Vorratstruhe: III
Die Früchte der Mühen.