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Informationen

Lucilla

Lucilla VA

Chinesisch: Inno
Japanisch: Itoh Shizuka
Koreanisch: Min Ah
Englisch: Luci Fish

Lucilla Forte-Untersuchungsbericht

Resonanzkraft

Gedächtnispalast

Resonanz-Bewertungsbericht

[Von: Spacetrek-Kollektiv: Fakultätsaufzeichnungen von Sternenfackel-Akademie] [Kraftbewertungsbericht RA2399-G] Name: Lucilla Kraftübersicht: Laut Untersuchung befindet sich das Tacet-Zeichen der Probandin an der Außenseite der rechten Wade. Laut Aufzeichnungen der Neuen Föderation hat die Probandin ihre Kraft vermutlich während einer Geburtstagsfeier in ihrer Kindheit erweckt, nachdem sie eine Kamera geschenkt bekommen hatte. Neben der für Gedächtnis-Resonatoren typischen Fähigkeit zur Rückführung in Erinnerungen verfügt die Probandin über die einzigartige Fähigkeit, Erinnerungen zu extrahieren und zu materialisieren. Mithilfe dieser Fähigkeit kann die Probandin innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens sogar zuvor Erlebtes und „Ereignisse“ in gewissem Umfang rekonstruieren. Diese Rekonstruktion ist jedoch äußerst instabil und die von der Probandin gemeldeten Übertaktungsvorfälle korrelieren deutlich mit ihren Versuchen, Erinnerungen zu rekonstruieren. Gemäß dem Datensicherheits- und -schutzgesetz des Spacetrek-Kollektivs wird eine nähere Untersuchung der Übertaktungsvorgeschichte von Präsidentin Lucilla hiermit eingestellt. Zweite Überarbeitung: Laut Berichten der Neuen Föderation und den von Lucillas Blutsverwandten eingereichten Beweisen war Präsidentin Lucilla niemals von einer Übertaktung betroffen. Die Aufzeichnungen zu ihrer Übertaktungsvorgeschichte wurden gelöscht.

Overclock-Diagnosebericht

Durchgeführte Analyse: Rabelle-Kurve-Fluktuationsstabilitätstest Ergebnis: Der Auszug der Rabelle-Kurve weist eine schwankende elliptische Wellenform und einen stabilen Zeitbereich auf. Es wurden keine abnormalen Schwankungen beobachtet. Einschätzung: Bei der Probandin liegt weder in der Vergangenheit noch gegenwärtig ein Risiko für Übertaktung vor. Sie weist keine der für Gedächtnis-Resonatoren typischen Symptome eines Langzeit- oder Kurzzeitgedächtnisverlusts auf. Gemäß dem Datensicherheits- und -schutzgesetz des Spacetrek-Kollektivs wird eine Analyse des Rabelle-Kurve-Fluktuationsstabilitätstests von Präsidentin Lucilla hiermit eingestellt. Zweite Überarbeitung: Es wird bestätigt, dass Präsidentin Lucilla die Anforderungen der Neuen Föderation für die Rückführung von Elite- und Sondertalentberatern erfüllt.

Lucilla Geschätzte Gegenstände & Gefälligkeiten

Alte Actionkamera
Alte Actionkamera
Eine Actionkamera aus Lucillas Zeit bei der Pioneer Association. Auch wenn ihre eigenen Fähigkeiten die Funktionen der Kamera bei weitem übertreffen, hält sie trotzdem gerne Momente mit einem Kameraobjektiv fest. Vor allem in einsamen Nächten, wenn sie in aller Stille kleine, unbeachtete Momente Revue passieren lässt, die ihr damals entgangen sind.
Filmrollenkopien „Goldenes Zeitalter“
Filmrollenkopien „Goldenes Zeitalter“
Lucilla liebt es, in das Leben der Filmfiguren auf der Leinwand einzutauchen. Diese alten Filmrollen mit Klassikern waren das Einzige, von dem sie sich nicht trennen konnte, als sie der Neuen Föderation den Rücken kehrte. Seit sie die Leitung der Akademie übernommen hatte, blieb ihr kaum noch Zeit, um sich Filmen zu widmen. Dies änderte sich an dem Tag, als sie eine ihrer Studentinnen auf einem Filmplakat entdeckte. Heute schätzt Lucilla diese Filmrollen mehr denn je.
Make-up-Komplettset
Make-up-Komplettset
Warum wertvolle Zeit an einem stressigen Tag opfern, um Make-up aufzutragen? Früher lautete die Antwort vielleicht, dass sie den Erwartungen anderer entsprechen wollte. Heute schminkt sich Lucilla einfach, um sich eine Freude zu machen. Genau wie sie ihren Studierenden sagt: „Vergiss die Meinung anderer. Werde die Person, die du dir vorstellst.“

Lucilla Geschichte

Nicht abgeschickter Brief von Zuhause
Ein Brief, versehen mit dem Siegel von Lucillas Mutter Kamerel, liegt unbeachtet in der Aktenschachtel.

Für Gedächtnis-Resonatoren stellen Tagebücher, Notizen und andere Erinnerungshilfen gefährliche Medien dar. Sie sind Treibholz, an das sich schiffbrüchige Seeleute klammern. Angesichts der tosenden Wellen der Gedächtnisfluktuation muss man sich auf sie verlassen, um nicht in den Fluten der Erinnerungen unterzugehen. Doch sobald man beginnt, sich auf materielle Gegenstände zu verlassen, um seine Erinnerungslücken zu füllen, geht man auch ein gewisses Risiko ein. Dass zum Beispiel jemand dein Tagebuch manipuliert, um dein Selbstbild zu verfälschen.

Deshalb verbiete ich es dir, Lucilla. Ich verbiete dir, deine privaten Angelegenheiten auf irgendeine Weise außerhalb deines eigenen Verstandes festzuhalten. Ich verbiete dir, darüber zu sprechen. Ich verbiete dir, dich in eine solche Abhängigkeit zu begeben. Als Gedächtnis-Resonatorin musst du der Erinnerung Herr werden – zum stärksten, gefährlichsten Wesen in deinem eigenen Meer der Erinnerungen. Ich möchte für dich ein Leben ohne Treibholz, ohne Zuflucht. Ohne das Bedürfnis nach mir oder anderen.

Zugegeben, als mein eigener Körper allmählich versagte, erwischte ich mich dabei, wie ich unbewusst anfing, Tagebuch zu führen. Vielleicht sind Gedächtnis-Resonatoren in gewisser Weise frühzeitige Erben der Erinnerung an sich. Die Nebenwirkungen, die du erleidest, sind lediglich ein Lebensabschnitt, den jede alternde Seele unweigerlich durchlaufen muss.

Lucilla, wenn dieser Brief dich erreicht, werde ich wahrscheinlich nicht mehr leben. Bitte glaube nicht, dass diese Zeilen Ausdruck von Sentimentalität sind. Dies ist eine Warnung, eine Vorsichtsmaßnahme, damit du nicht wegen einer Belanglosigkeit vergisst, wer du bist. Ich habe Unterlagen für dich vorbereitet – Aufzeichnungen über deine Vergangenheit, die dir beim Wiederaufbau deines Gedächtnispalasts helfen mögen.

Ob du sie nutzt, bleibt natürlich dir überlassen. So wie bisher ist auch diese Entscheidung absolut freiwillig.
Originalüberwachungsband
Ein Originalüberwachungsband, das sorgfältig in einer hochwertigen Schutzhülle aufbewahrt wurde. Die Zeitangaben wurden jedoch abgerissen und die Gesichter aller darauf abgebildeten Personen gelöscht. Eine seltsame, fast schon perverse Art, es aufzubewahren. Eine Notiz liegt bei:
Die Kraft, die du erweckt hast, hat alle Pläne zunichte gemacht, die ich für dich hatte. Inzwischen solltest du verstehen, wie schwierig es ist, eine „begabte“ Resonatorin in der Neuen Föderation zu beschützen. Ich will nicht einfach, dass du überlebst – du sollst dir das Recht, zu leben, verdienen.

„Das hier ist Frau Kamerel. Sag ihr einfach, was du mir gerade erzählt hast, dann kannst du gehen, Andy.“
„Jawohl! Also, wir erhielten einen Bericht über ein junges Mädchen, das ihre ‚Kraft‘ erweckt hat …“
„Fang damit an, wie du sie gefunden hast.“
„Ah, natürlich! Verzeihung … Mithilfe des Standortverfolgungssystems der Kamera konnten wir sie schnell in einem Park ausfindig machen, etwa fünf Kilometer vom gemeldeten Ort entfernt.“
„Du willst mir weismachen, dass ein junges Mädchen fünf Kilometer weit in den Wald gerannt ist? Barfuß? Mitten in der Nacht?“ „Äh, ich …“
„Lass dir Zeit, Andy. Sag einfach die Wahrheit.“
„Jawohl. Als wir sie fanden, stand dort ein Fahrrad. Ich bin mir sicher, dass ich eines gesehen habe. Aber dann ist es einfach verschwunden. Es hat sich in … ein Foto verwandelt.“
„Dieses Foto hier, Frau Kamerel.“
„Bist du sicher, dass du das gesehen hast? Wie sich das Fahrrad in ein Foto verwandelt hat, meine ich.“
„Na ja, ich …“
„Leg dich hin, Andy. Du warst die ganze Nacht wach. Du kannst nach Hause gehen.“
„Jawohl. Vielen Dank, Frau Kamerel. Entschuldigen Sie mich bitte!“
(Geräusch einer sich öffnenden und schließenden Tür)
„Dieses Foto wurde an dem Tag aufgenommen, als sie Radfahren gelernt hat.“
„Lucis Fähigkeiten sind selbst für Gedächtnis-Resonatoren außergewöhnlich. Kannst du dich erinnern, wann sie ihre Kraft erweckt hat …?“
„… Ich habe keine Ahnung.“
„Ihre Begabung wird zu viel Aufmerksamkeit erregen. Nicht einmal unsere Kontakte innerhalb der Regierung werden ausreichen, um sie zu beschützen.“
„Sie muss weg.“
„Weg? Kamerel, wo willst du sie hinschicken?“
„Das ist ihre Entscheidung.“
Ein Brief von der Akademie
Zwei Briefe: Einer von einer Schule in der Neuen Föderation, der andere trägt Kamerels Siegel. Ihre Handschrift ist so kräftig, dass sie das Papier fast durchbohrte. Eine kleine Notiz steckt darin: Vergiss nicht, die Welt ist voller unfähiger Lehrer.

[Erhaltener Brief]
Sehr geehrte Frau Kamerel,

bitte verzeihen Sie diesen anmaßenden Brief. Gemäß den Richtlinien der Schule berichte ich Ihnen hiermit über das Verhalten von Fräulein Lucilla in den vergangenen Monaten. Die Situation ist durchaus besorgniserregend.

Während ihre schulischen Leistungen tadellos sind, liegen uns Berichte mehrerer Schüler vor, dass ihr Verhalten in der Schule etwas … seltsam ist. Meistens wirkt sie sehr verschlossen, doch gelegentlich zeigt sie sich bestimmten Mitschülern gegenüber plötzlich übermäßig vertraut und spricht von vermeintlichen gemeinsamen Erinnerungen, als wären sie seit Jahren eng befreundet. Wenn ihre Klassenkameraden sie freundlich darauf hinweisen, dass man sich nicht wirklich kennt, reagiert sie sofort depressiv und zutiefst verstört.

Frau Kamerel, wie bereits bei Fräulein Lucillas Einschreibung besprochen: Die Schule diskriminiert zwar keine Resonatoren, doch dies setzt die Stabilität ihrer Kraft voraus. Ihr derzeitiger Zustand lässt, wie ich leider festhalten muss, sehr zu wünschen übrig.

[Antwortbrief]
Sehr geehrte Präsidentin Sofia,

ein in der Tat anmaßender Brief.

Es tut mir leid, zu erfahren, dass Ihrer Einrichtung die Fähigkeit fehlt, Lucilla eine angemessene, umfassende Bildung zu ermöglichen, sowie das nötige Grundwissen, ihren Schülern grundlegende soziale Kompetenzen zu lehren. Meiner Auffassung nach ist eine Bildungseinrichtung, der es an der grundlegenden Fähigkeit, zu unterrichten, mangelt, die eigentliche „Seltsamkeit“.

Darüber hinaus bin ich erstaunt, dass Ihre Einrichtung die unbeholfenen Versuche eines Kindes, Kontakte zu knüpfen, mit der Instabilität ihrer Kraft verwechselt. Diese unangemessene Charakterisierung werde ich auch dem Schulinspektor mitteilen.

Ihre Einrichtung scheint für Lucilla offensichtlich nicht geeignet zu sein. Bitte sorgen Sie dafür, dass ihre Sachen gepackt werden. Ich werde sie morgen abholen.
Erkundungsnotiz
Ein Stück Papier mit dem Emblem des Spacetrek-Kollektivs, das vorsichtig aus einem Notizbuch herausgerissen wurde. Auf der Rückseite steht eine kurze Nachricht.
Ich war sehr neugierig, welcher Glücksfall dich geheilt hatte, bis ich diesen einen Roya traf und ihm ein paar simple Fragen stellte. Sollte deine alte Krankheit jemals zurückkehren, helfen dir seine scheinbar unsinnigen Äußerungen vielleicht dabei, deine Erinnerung wieder aufzufrischen.

Ich habe praktisch jedes verfügbare Transportmittel in Anspruch genommen, um diese abgelegene Beobachtungsstation der Roya zu erreichen, die im Bericht erwähnt wurde.

Ich konnte mich außerdem erneut davon überzeugen, dass ihr Retter nichts weiter war als ein heruntergekommener alter Tattergreis. Keine Verschwörung. Kein geheimer Plan. Ihr Überleben war reiner Zufall.

Dieser Roya zeigte mir auch die Gegenstände, die Lucilla mit ihrer Fähigkeit gelesen hatte – bloßer Krimskrams, mehr nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, welche Magie diese Gegenstände besitzen sollten, die es Lucilla ermöglichte, der durch ihre Fähigkeiten ausgelösten Hysterie zu entkommen. Natürlich glaube ich nicht, dass dieser alte Mann mehr von Gedächtnis-Resonatoren versteht als die besten Ärzte der Neuen Föderation.

Eine durch und durch sinnlose Reise. Mein Interesse für diesen Ort war fast augenblicklich verflogen.


„Gute Frau, es ist eine simple Wahrheit. Wenn Sie die Welt nur durch ein Kameraobjektiv sehen, nur durch Fotos betrachten, werden Sie niemals die Kälte der Frostlande begreifen, noch ihre Ausdehnungen.“
„Verkauf mich nicht für dumm.“
„Tue ich nicht. Es war Präsidentin Lucilla, die mir das gesagt hat. Nachdem sie diese unbedeutenden Kleinigkeiten in Händen gehalten hatte, hat sie es endlich verstanden.“
„Was verstanden?“
„Dass das Leben kein Foto ist. Das Leben ist Fleisch. Das Leben ist Blut. Ein Leben darf nicht nur überlebt, sondern muss gelebt werden.“
„… Lucilla hat immer ihren eigenen Lebensweg gewählt.“
„Ich habe auch ein Kind. Deshalb verstehe ich, warum Sie das nicht erkennen. So wie ich die Frostlande betrachte, betrachtet Präsidentin Lucilla andere. Sagen Sie, haben Sie sie schon immer so beobachtet, wie Sie es jetzt tun?“, fragte mich der Roya.

Was für eine anmaßende Frage. Als würde er mich verstehen. Ich antwortete ihm nicht.
In tiefster Dunkelheit
In einem massiven Tresor liegt eine Filmrolle ohne Beschriftung. Lediglich das Material verrät ihr Alter. Sie scheint nur mit einem Gerät lesbar und abspielbar zu sein, das sich in Lucillas Besitz befindet.
Bei der Wiedergabe bleibt der Bildschirm pechschwarz und es ist nur die Tonspur zu hören.

„Es ist so dunkel!“
„Du musst zuerst die Objektivkappe abnehmen, um etwas zu sehen.“
„Oh. Dann lass ich sie vorerst drauf.“
„Warum?“
„Ich bin noch nicht bereit. Ich möchte, dass du auf meinem ersten Foto hübsch aussiehst!“
„Ich brauche keine Bilder, um mich daran zu erinnern, wie ich aussehe. Dafür habe ich dich.“
„In Ordnung!“
„Wünsch dir was, Lucilla.“


„Ich wünsche mir …, dass ich mich für immer an diese Momente erinnern könnte.“

Lucilla Sprachaufnahmen

Gedanken: I
Manchmal fühlt es sich ein wenig seltsam an, wenn du mich „Professorin“ nennst. Ich habe das Gefühl, seit deiner Einschreibung bin ich diejenige, die unterrichtet wird. Jedenfalls bin ich froh, dass du da bist, {PlayerName}. Oder sollte ich vielleicht „{Male=Professor;Female=Professorin} {PlayerName}“ sagen?
Gedanken: II
Wenn ich dich so sehe, muss ich an meine Zeit in der Pioneer Association denken. Hach, die Vorfreude darauf, den Fuß wieder und wieder auf fremden Boden zu setzen. Gelegentlich stolperte man über etwas Wundervolles. Aber meistens? Brutale Hürden. Aberwitzige Eskapaden. Nachts unter freiem Himmel im Lager zu den Sternen hinaufblicken, völlig erschöpft … Was, glaubst du, würde dir durch den Kopf gehen? Woran würdest du denken?
Gedanken: III
Als ich der Pioneer Association beitrat, war es ein Akt reiner Rebellion. Ich wollte die Pläne meiner Mutter durchkreuzen. Ein wenig „Selbstsabotage“, um sie zu ärgern. „Schau“, wollte ich sagen, „dein so sorgsam aufgezogener Schützling ist gerade einer Organisation mit null politischem Kapital beigetreten.“ Heute kommt mir das arrogant vor. Sie hat mich zu gut erzogen. Hat mich zu ihrem Ebenbild gemacht …
Gedanken: IV
Mein Weg zur Sternenfackel-Akademie war eher Zufall. Ich wurde zunächst für eine längere Expedition nach Lahai-Roi entsandt. Eins führte zum anderen, und ich wurde ins Spacetrek-Kollektiv versetzt, bis ich schließlich hier an der Akademie landete. Erst wollte man meine Kraft zum Aufspüren uralter Erinnerungen in Exoschreiter-Material einsetzen. Aber wie sollte eine winzige Lebensform wie ich jemals mit einer fremden Zivilisation resonieren?
Gedanken: V
Ich habe mein liebloses Zuhause hinter mir gelassen. Habe die Neue Föderation hinter mir gelassen. Und ebenso die Pioneer Association. Damals war das „Weglaufen“ reiner Selbstzweck. Ich verabscheute meine Herkunft so sehr, dass ich meine Erinnerung daran auslöschen wollte. Aber man kann nicht auslöschen, wer man ist … Ich dachte, die Akademie wäre nur ein weiterer Zwischenstopp. Dann haben mich die hiesigen Eindrücke in den Bann gezogen. Und wenn ich heute zurückblicke, sehe ich nur noch sie.
Lucillas Hobby
Hektische Nachmittage am ersten Tag des Semesters. Orientierungsveranstaltungen leiten, Berichte anhören und Reden bei Festakten halten. Dann direkt zurück ins Büro, mich mit dem Gesicht nach unten auf den kalten Schreibtisch legen und lauschen, wie die kleinen Wichtel draußen quatschen und vor sich hin kichern. Diese Momente sind mir heilig.
Lucillas Problem
Ich muss schon sagen, die Witze und Memes auf dem Campus wechseln sich so schnell ab, dass ich gar nicht mitkomme …
Lieblingsessen
Verbrannte Kekse, zerkochte Instantnudeln, Desserts, bei denen jemand Zucker mit Salz verwechselt hat … Wenn sie es für mich gemacht haben, war ich selig.
Ungeliebtes Essen
Ich denke, ich bin ziemlich offen gegenüber der Arbeitsweise der einzelnen Abteilungen. Aber, wie soll ich sagen … Manchmal bin ich von den Dosengerichten in der Cafeteria schon etwas enttäuscht.
Ideale
Mein Traum ist heute einfach, mitanzusehen, wie die Träume all meiner Studierenden wahr werden.
Chat: I
Diese Kamera – oder vielmehr diese Waffe – war immer schon Teil meiner Erinnerung. Sie schien schon dagewesen zu sein, als ich meine Kraft erweckte. Handelt es sich um ein Geschenk von jemandem? Oder um ein „Geschenk“ meiner Erinnerung? Ich kann es nicht mehr genau sagen.
Chat: II
Zugegeben: Als Chefredakteurin, Forscherin und Präsidentin in Personalunion bin ich ihren Plänen für mich nicht ganz entkommen. Umso mehr Grund für mich, eine Präsidentin zu sein, die Studierenden Achtung entgegenbringt und die von hohen Tieren gemieden wird. Vielleicht ist das meine „rebellische Phase“.
Über Hiyuki
Du, ich und Hiyuki. Wir alle sind „aus demselben Holz geschnitzt“, wenn ich das so sagen darf. Wir alle hatten unsere Gründe, den Weg zu beschreiten, auf dem wir uns jetzt befinden. Der Unterschied ist, dass ich reise, um zu bleiben, während du und Hiyuki … (Gluckst)
Über Aemeath
Hinter dem bezaubernden Lächeln verbirgt sich ein eiserner Wille. Ich fühle mich inspiriert, wenn ich nur ihre Stimme höre … Heh, siehst du? Du bist {Male=ein besserer Lehrer;Female=eine bessere Lehrerin} als ich!
Über Luuk Herssen
Über ihn als Arzt wissen wir nicht viel, aber seine Fähigkeiten sprechen für sich. Und darauf vertraue ich.
Über Sigrika
Sie ist einfach zuckersüß, oder? So unschuldig, so ehrlich, und sie gibt sich solche Mühe, die Last der Welt auf ihren zarten Schultern zu tragen. Da bricht mir das Herz. Aber in meiner Position würde selbst ein sanftes Streicheln über ihre Wange sie wahrscheinlich nur noch ängstlicher machen.
Über Denia
Sie hat es so lange erfolgreich geheim gehalten. Das lässt mich nur noch mehr an mir selbst zweifeln und noch mehr um sie leiden.
Geburtstagswünsche
Alles Gute zum Geburtstag, {PlayerName}.
Als deine Ausbilderin hoffe ich, dass du aus jeder unserer gemeinsamen Herausforderungen etwas mitnehmen konntest. Erfahrung. Stärke. Für einen Traum wie deinen kann man nie gut genug vorbereitet sein.
Aber als deine Freundin ist mein egoistischer Wunsch, dass du dir etwas mehr Freiheit gönnst. Wenigstens heute an deinem Geburtstag – tritt aus dem Schatten der Vergangenheit und schau in die Zukunft!
Entspannen: I
Ich glaube, das hier? … Wie nett.
Entspannen: II
… Ja, ich bin hier. Natürlich. Fortfahren wie geplant. Bis dann.
Entspannen: III
Hm …?
Selbstvorstellung
Lucilla, Präsidentin der Sternenfackel-Akademie. Welche Überraschungen hast du heute für mich auf Lager?
Begrüßung
Das Leben ist ein Film aus Erinnerungen. Und Erinnerungen? Das Leben, neu geschnitten.
Beitritt zum Team: I
Feldeinsatz? Bin dabei.
Beitritt zum Team: II
Zeit fürs Praktikum, Leute.
Beitritt zum Team: III
Wehe, ich komme dabei ins Schwitzen.
Aufstieg: I
Bin ich diesmal also die Studentin?
Aufstieg: II
Man ist nie zu alt zum Lernen!
Aufstieg: III
Schön langsam. Wir wollen uns nicht übernehmen.
Aufstieg: IV
Vielleicht hast du keine Erinnerungen an Macht, aber aus Erinnerungen kann man immer Kraft schöpfen.
Aufstieg: V
Jede Herausforderung, der wir uns gestellt haben, jedes Hindernis, das wir überwunden haben, und jede Erinnerung, die wir geteilt haben … All das ist die Quelle meiner Stärke.
Standardangriff: I
Schau in die Kamera!
Standardangriff: II
Lächeln!
Standardangriff: III
Bitte lächeln!
Standardangriff: IV
Mmm-hmm.
Standardangriff: V
Nicht schlecht.
Standardangriff: VI
Du bist aber fotogen!
Resonanzskill: I
Komm schon, komm ins Bild.
Resonanzskill: II
Stillhalten.
Resonanzskill: III
Hm?
Resonanzskill: IV
Meine Güte!
Resonanzskill: V
Perfektes Licht!
Resonanzbefreiung: I
Illusionen der Vergangenheit … Tretet vor!
Resonanzbefreiung: II
Mittelmäßige Gegner … Fort mit euch!
Resonanzbefreiung: III
Zerstreute Erinnerungen … Nehmt Gestalt an!
Resonanzbefreiung: IV
Ich beschütze …
Resonanzbefreiung: V
Ich schreibe …
Resonanzbefreiung: VI
Alles, was ich mitangesehen habe …
Resonanzbefreiung: VII
Alles, was ich habe.
Resonanzbefreiung: VIII
Jeder Vorteil!
Resonanzbefreiung: IX
Jeder Augenblick!
Intro-Skill
Hinsetzen!
Getroffen
Das war ungezogen.
Verletzt: I
Das war nicht nett.
Verletzt: II
Leg dich nicht mit deiner Professorin an!
Verletzt: III
Ein wenig … würdelos …
Gefallen: I
Erinnerungen … verblassen …
Gefallen: II
Die letzte Lektion …
Gefallen: III
Ich erinnere mich … an nichts …
Echo-Beschwörung
Erinnerungen, nehmt Gestalt an!
Echo-Verwandlung
Erinnerungen, transformieren!
Feinde in der Nähe
Der Unterricht hat begonnen.
Gleiten
Oh, dieses Gerät hat ein paar Upgrades bekommen.
Sensor
Naja, was haben wir denn hier?
Sprinten
Lass uns ein wenig Tempo machen, ja?
Vorratstruhe: I
Ooh, Quizpreise.
Vorratstruhe: II
Knips eins fürs Album, ja?
Vorratstruhe: III
Nichts spornt so an wie eine kleine Belohnung.