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Informationen

Luuk Herssen

Luuk Herssen VA

Chinesisch: Ma Zhengyang
Japanisch: Tachibana Shinnosuke
Koreanisch: Min Seung Woo
Englisch: Griffyn Bellah

Luuk Herssen Forte-Untersuchungsbericht

Resonanzkraft

Phasenübergang

Resonanz-Bewertungsbericht

[Von: Spacetrek-Kollektiv: Sternenfackel-Akademie Fakultätsaufzeichnungen] [Kraftbewertungsbericht RA2462-G] Name: Luuk Herssen Kraftübersicht: Laut Untersuchung befindet sich das Tacet-Zeichen des Probanden in der Mitte der rechten Handfläche, gekennzeichnet durch eine chronische, nicht verheilende Wunde. Körperliche Anzeichen und Blutuntersuchungen deuten auf einen anomalen Energiefluss – ein „Ichor“ – im Körper des Probanden hin. Diese Substanz kann ihren Phasenzustand sehr schnell willentlich ändern. Die Aktivierung geht mit einem brennenden Gefühl und kurzzeitigem Temperaturanstieg einher. Langfristige Nutzung hat zu Farbenblindheit geführt. Aktuell erkennt der Proband nur die Farbe Gold. Alle anderen Farbtöne erscheinen in Graustufen. Der Proband berichtet von stabilen Symptomen und lehnt eine weitere Behandlung ab. „Untersuchung und Bericht wurden vom Probanden persönlich durchgeführt, um die Genauigkeit der Aufzeichnungen sicherzustellen.“ „Ort: Sternenfackel-Akademie – Resonator-Pflegestation. Aufzeichner: Luuk Herssen.“

Overclock-Diagnosebericht

Durchgeführte Analyse: Rabelle-Kurve Fluktuationsstabilitätstest Ergebnis: Der Auszug der Rabelle-Kurve weist eine längliche elliptische Wellenform mit großer Amplitude auf. Es ist jedoch ein eindeutiger periodischer Rhythmus zu erkennen und es gab keine Annäherung an die Grenzen der Resonanzkritikalität. Bewertung: Der Proband zeigt stabile Kontrolle unter hoher Belastung und die Daten weisen auf außergewöhnliche Selbstregulierung und mentalen Fokus hin. Es wurden keine Anzeichen von Kontrollverlust beobachtet. Befund: Die Stabilität des Probanden ist ausgezeichnet. Derzeit besteht kein Risiko einer Übertaktung. Es besteht gegenwärtig kein Bedarf an psychologischer Unterstützung. Die geplanten Folgeuntersuchungen mit weiterer Beobachtung von Anzeichen neuraler Ermüdung werden empfohlen. Der Proband hat seine Kooperation bei der weiteren Beobachtung zugesichert. „Dr. Luuk … Ist diese Formulierung angemessen? Sie wirkt ein bisschen zu offiziell.“ „Sie ist völlig in Ordnung. Gute Arbeit.“

Luuk Herssen Geschätzte Gegenstände & Gefälligkeiten

Brille ohne Sehstärke
Brille ohne Sehstärke
Dient in erster Linie seiner Tarnung beim Infiltrieren des Fractsidus. Offiziell soll sie ihn unscheinbar machen. Insgeheim findet er die Tarnung unterhaltsam, beinahe rituell. Jemand scherzte einmal, dass er mit der Brille wie ein falscher Gelehrter aussähe, der andere täuschen wolle. Daraufhin rückte er mit geübter Zurückhaltung den Rahmen zurecht und antwortete mit ernster Miene, dass derjenige recht hatte.
Medizinische Handschuhe
Medizinische Handschuhe
Ein Paar makellose weiße medizinische Handschuhe. Unter dem Stoff befinden sich sein Tacet-Zeichen und eine alte Wunde, die nie wirklich verheilt ist und aus der goldenes Blut namens Ichor fließt. Für ihn ist dieses Blut eine Kraftquelle. Für andere ist es eine brennende Gefahr. Also hält er das goldene Schimmern und all seine Bedeutungen sorgsam unter unbeflecktem Stoff verborgen.
Lesezeichen aus verblasstem Bonbonpapier
Lesezeichen aus verblasstem Bonbonpapier
Zwischen den Seiten eines Buches auf seinem Schreibtisch steckt ein Bonbonpapier mit leicht gewellten Rändern. Darauf ist ein Sonnenscheinbärchi-Motiv, das schon lange nicht mehr gedruckt wird. Als er klein war, gab sein Vater ihm die Bonbons manchmal als Belohnung. Diesen Mann gibt es nicht mehr. Auch das Haus ist Geschichte. Und die Bonbons ebenfalls. Er glättet das verblasste Papier und nutzt es als Lesezeichen und presst so eine schmerzhafte Kindheit in etwas Dünnes und Dauerhaftes, das man zwischen die Seiten der Erinnerungen schiebt.

Luuk Herssen Geschichte

„Bruder“
Kaltes Licht erfüllte die ganze Nacht den Raum. Luuk saß unter der Lampe und öffnete bereitwillig seine Hand. Der Mann, der als sein „Vater“ bekannt war, ergriff die noch immer kindliche Hand und sah goldenes Blut, „Ichor“, das wie geschmolzenes Gold aus der Wunde floss.

Luuk wusste, dass der Mann nicht ihn ansah, sondern durch ihn hindurch ein anderes Kind. Den echten Sohn, der an einer seltenen Krankheit gestorben war. Luuk war nur eine Projektionsfläche für diese Besessenheit, ein Lückenbüßer. Doch die Veränderung, die sein Vater herbeisehnte, kam nicht. Das Ichor floss still weiter und das fiebrige Licht in den Augen seines Vaters verdunkelte sich langsam zu Enttäuschung.

„… Warum verändert es sich nicht? Du bist einer der wenigen, die Ichor empfangen können“, murmelte sein Vater. Die Worte dröhnten dem Kind in den Ohren wie Donner. „Es sollte Krankheiten heilen können … Nach allem, was wir gegeben haben … Warum ändert sich nichts?“

In diesem Moment kam Rhein ins Haus.

Luuk hörte, wie sein Vater mit aufgeregter Stimme davon sprach, dass dieses Kind genauso sei wie er: von einer seltenen Krankheit geplagt, aber in der Lage, eine Ichor-Behandlung zu ertragen. „Er ist jetzt dein Bruder.“

Luuk sah zu seinem „Bruder“, mit dem er nicht verwandt war. Der Junge war kleiner als er selbst, seine Haut von langer Krankheit gebleicht. Er war zu jung, um die Welt zu verstehen, geschweige denn die Bedeutung von goldenem Blut oder die Erwartungen, die ihm bereits aufgezwungen worden waren. Er lachte nur, wie jedes andere Kind, als sein neuer „Vater“ ihm die Bonbons in die Hand drückte.

Ein Kind, das Süßigkeiten liebte. Luuk Herssen betrachtete die weichen Locken auf dem Kopf des Jungen und spürte den Drang, sie zu streicheln. Er streckte die Hand aus und hielt inne, als ihm einfiel, dass die Wunde in seiner Handfläche nicht heilen wollte.

Wie sein Vater es erwartet hatte, gewann Rhein Luuk nahezu sofort lieb. Bevor er wirklich sprechen konnte, jagte er bereits hinter ihm her und rief immer wieder „Bruder“.

Was sein Vater nicht erwartet hatte, war, wie schnell Rhein das Ichor abstieß. Schneller, als Luuk es je getan hatte. Die Behandlung schlug fehl und sein Körper wurde immer schwächer, bis er kaum noch sein Bett verlassen konnte.

Dann kam Rheins Geburtstag. Luuk trug ihn auf dem Rücken und hielt sich an die Schatten an den Wänden, als sie durch die langen Gänge und aus dem Haus schlichen. Er rannte und rannte, bis frische, erdige Luft mit dem Atem lebender Pflanzen in seine Lungen drang und ein geradezu blendender Sternenhimmel die kalte, grelle Klinikbeleuchtung vergessen ließ.

Sie machten Halt an einem vergessenen Garten am Rande des Anwesens.

Er war voller zerbrochener Töpfe und totem Laub – nicht gerade ein schöner Anblick. Doch die Erde war weich, die Luft lebendig. Rhein, der viel zu viel Zeit in Krankenzimmern verbracht hatte, bekam leuchtende Augen.

„ Alles Gute zum Geburtstag, Rhein.“

Luuk atmete schwer und holte etwas aus seinem Mantel: ein kleines, in Papier gewickeltes … Ding. Es war schief und unförmig, die Oberfläche mit verbrannter brauner und weißer Creme besprenkelt. Auf der Oberseite war die Form eines kleinen Bären zu sehen, dem Maskottchen von Rheins Lieblingsbonbons.

„ Ich … Ich habe vorher noch nie eins gemacht. Vielleicht schmeckt es nicht“, sagte Luuk verlegen. Um abzulenken, zündete er hastig die Kerze an. Die schwache Flamme zitterte im Nachtwind und spiegelte sich in Rheins weiten, leuchtenden Augen.

„ Wünsch dir was und puste sie aus“, sagte Luuk und versuchte dabei, fröhlich zu klingen. „Dann wird dein Wunsch in Erfüllung gehen.“

Rhein nickte entschlossen, faltete die Hände, holte Luft und pustete.

Wusch. Die Flamme erlosch.

Die Kälte kehrte zurück und holte Luuk aus seinem langen Traum zurück in die Gegenwart. Im Zimmer war noch immer das leise Knistern von verbranntem Holz zu hören. Er öffnete die Augen. Erst als er sah, dass vom Feuer nur noch Asche geblieben war, bemerkte er die Kälte um ihn herum.

… Es waren so viele Jahre vergangen.

Er atmete aus und verdrängte die Erinnerungen wieder in die Tiefen des Schlafs.
Unterströmung
Nach vielen Jahren merkte Luuk, dass etwas nicht stimmte.

Obwohl er der Erbe der Novialle-Revitalis-Gruppe war, sahen die erfahrenen Veteranen in ihm das, was er damals zu sein schien: einen minderjährigen Repräsentanten, der keine wirkliche Beachtung verdiente. Aber …

Seite für Seite entdeckte Luuk finanzielle Unstimmigkeiten, die scheinbar nichts bedeuteten, Laborverfahren, die sich einer Überprüfung entzogen, und gelöschte Abschnitte aus den letzten Monaten seines Vaters. Wie Teile eines Puzzles ergaben sie langsam ein beunruhigendes Bild, das man „Wahrheit“ nennt. Sein Blick verfinsterte sich.

Es war im Grunde wie eine Operation. Eine Oberfläche aufschneiden, die unversehrt aussieht. Die scharfe Klinge weiter hineintreiben. Die Fäulnis entfernen, die sich am Knochen festgesetzt hat.

Er machte es nicht zum ersten Mal. Er wusste, wie es geht.

Die Öffentlichkeit sah nur einen neuen Anführer, der viel zu jung für die Rolle war. Er gab sich gelassen und leitete die Gruppe ohne Kompromisse. Anfangs gab es Zweifel, die sich ob der Ergebnisse aber schnell zerstreuten. Die Entwicklung von Medikamenten nahm Fahrt auf, während Labore, die das „goldene Blut“ untersucht hatten, nach und nach verschwanden.

Nachts, wenn Luuk allein war, nahm er die Handschuhe ab und sah zu, wie Ichor aus seiner Handfläche floss. Das goldene Blut rann über seine Haut und verdichtete sich zur Form einer Klinge, bevor sie mit einer Drehung des Handgelenks wieder zu einem fügsamen Fluss wurde.

Nach all den Jahren war endlich die „Veränderung“ gekommen, von der sein Vater so besessen gewesen war. Und sie gehorchte Luuk.

„ Aber ich habe genug Menschen für dich geopfert“, sagte er ruhig, die Augen fest auf das goldene Schimmern gerichtet. „Ich werde dich … benutzen.“


„Den Fractsidus infiltrieren?“ Die Stimme vom Terminal verstummte.

„ Ja.“ Luuk stand am Rand des Daches, der Wind zerrte an seinem Mantel. „Zu viele Fäden führen zu ihnen. Ich vermute, sie sind mit dem Tod meines Vaters verknüpft.“

„… Hast du dir das gut überlegt? Sobald du reingehst, gibt es kein Zurück.“

Luuk blickte auf die Lichter herab, die unten verstreut waren. Wie viele Leben, die nur von Medikamenten erhalten wurden, flackerten wie Kerzen im Wind und warteten in einer endlosen Nacht sehnsüchtig darauf, im Sonnenaufgang zu erlöschen?

„ Kein Ausweg“, sagte er, als er in die Nacht trat und seine Stimme im Wind verhallte. „Deshalb ist es die Sache wert.“
Düsternis
Die Luft in diesem Fractsidus-Außenposten war stets von Staub, Schimmel und einem metallischen Geruch erfüllt.

Luuk Herssen trug eine dünne Brille mit Silbergestell und einen alten Arztkoffer, als er den dunklen Gang entlang ging. Seine leisen, wohlüberlegten Schritte passten perfekt zu ihm: ein ruhiger, bescheidener Arzt, gut genug, um nützlich zu sein, zurückhaltend genug, um ignoriert zu werden.

Die Tür schloss sich hinter ihm. Ihn erwartete der beißende Geruch von Blut und Desinfektionsmittel.

Mehrere verletzte Mitglieder des Fractsidus saßen oder lagen herum. Als er sich näherte, schnalzte jemand ungeduldig mit der Zunge. „Du kommst spät!“

Er zog die Schultern hoch, senkte den Blick und eilte voran, wobei er sich beinahe in seinem Mantel krümmte.

Der Arztkoffer öffnete sich mit einem leisen Klicken. Vorsichtig nahm er die Pinzette und die antiseptische Watte heraus und begann, einen verwundeten Arm zu reinigen. In der Ecke unterhielten sich einige mit leichteren Verletzungen mit gedämpften Stimmen.

„Pssst!“ Jemand unterbrach sie scharf und blickte misstrauisch zu Luuk, der seiner Arbeit nachging.

Der Unterbrochene erstarrte kurz und spottete dann: „Warum sollten wir uns Sorgen machen? Wegen ihm?“ Er hob demonstrativ die Stimme. „Als er letztes Mal meine Schulter behandelt hat, war er so nervös, dass er gar nicht aufhören konnte zu schnaufen. Sieh ihn dir an, scheu wie eine Maus. Aus ihm wird nie was werden.“

Luuk rückte seine Brille zurecht, die auf seiner Nase heruntergerutscht war. Sein Blick blieb gesenkt und völlig auf den Verband in seinen Händen fokussiert, als wären die Worte nicht zu ihm durchgedrungen.

„ Man kann nie vorsichtig genug sein“, brummte jemand. „Die Sicherheitsvorkehrungen wurden überall verstärkt. Eine Ratte soll sich eingeschlichen haben …“

Ihre Stimmen wurden zu unverständlichem Gemurmel. Luuks Körperhaltung blieb unverändert, doch seine Hände arbeiteten tadellos weiter. Reinigen, behandeln, verbinden. Nur selten ließ er Nervosität durchblicken: das Klicken einer Pinzette und ein Flaschendeckel, der ihm ein- oder zweimal aus den Fingern glitt.

Als der letzte Verband angelegt war, standen die verletzten Männer auf und gingen. Derjenige, der vorher geredet hatte, klopfte Luuk beiläufig auf die Schulter. „Danke, Doktor.“

„… Ich mache nur meine Arbeit.“ Seine Kehle zuckte, als er leise antwortete.

Schritte verstummten. Die Tür schloss sich. Im Behandlungsraum wurde es wieder still und der schwache Geruch von Desinfektionsmittel hing in der Luft.

Langsam richtete Luuk Herssen sich auf. Seine Schüchternheit war verschwunden. Er nahm seine Brille ab, putzte die Gläser und wandte sich den in der Ecke gestapelten medizinischen Vorräten zu. Wieder ganz er selbst richtete er seine Augen, die rot waren wie Taubenblut, auf den oberen Teil eines Schranks.

Er griff tief zwischen die dort gelagerten Gegenstände und holte ein Abhörgerät von der Größe eines Knopfes hervor.

Das Netz zog sich zusammen.

Nachdem er sich vergewissert hatte, dass die Daten übertragen worden waren, ging Luuk zum Fenster und schob den schweren Vorhang ein Stück zur Seite. Im letzten Licht der Dämmerung zeichnete sich der düstere Komplex des Fractsidus ab. Er setzte seine Brille wieder auf. Eins nach dem anderen flackerten in der Ferne Lichter auf, die sich gleich den Augen im Dunkeln lauernder Tieren in seinen Brillengläsern spiegelten.

Er stand an der Grenze zwischen Licht und Schatten, die Augen hinter der Brille zusammengekniffen.

Das Spiel hat gerade erst begonnen.
Sturm
Der Winter neigte sich dem Ende zu, doch die Kälte wollte einfach nicht weichen. Als Luuk sich endlich durch den Berg geschäftlicher Angelegenheiten und verdeckter Ermittlungen gekämpft hatte und die Tür zur Intensivstation aufstieß, erkannte er die ausgemergelte Gestalt auf dem Bett kaum wieder.

Rheins Kopf ruhte auf einem Kissen. Die einst weichen und flauschigen Locken klebten vergilbt an seiner Stirn. Als er Schritte hörte, bewegte er leicht die Augen, doch kein Ton kam über seine Lippen.

Luuk erinnerte sich plötzlich an die Worte seines Vaters: Du solltest dich glücklich schätzen. Das Ichor hat dich auserwählt.

Trotz seiner Farbenblindheit und der gelegentlichen brennenden Schmerzen blieb Luuk der einzige Mensch, der durch das Ichor wirklich geheilt worden war. Alle anderen, die sich der Behandlung unterzogen hatten, endeten wie Rhein.

Luuk setzte sich auf den Stuhl neben dem Bett. Der gleichmäßige Rhythmus der Maschinen erfüllte den Raum. Er suchte nach den richtigen Worten, um die erdrückende Stille zu durchbrechen.

„ Ich habe eine Zeit lang Psychologie studiert“, sagte er. „Ich dachte …, das würde mir helfen, die Dinge besser zu verstehen. Anderen Menschen zu helfen.“ Nach einer Pause fügte er hinzu: „Ich kann auch viel besser kochen. Meine Kuchen brennen jetzt nicht mehr an. Möchtest du etwas Bestimmtes essen? Ich kann dir alles kochen, was du willst.“

Schweigen. Luuk gab nicht auf und wechselte das Thema.

„ Ich hab vor Kurzem jemanden kennengelernt. {Male=Einen Freund;Female=Eine Freundin}. Klug, zuverlässig. {Male=Er;Female=Sie} hat viele meiner alten, festgefahrenen Ansichten infrage gestellt. Ich glaube, ich sollte versuchen, mich zu ändern …“

„Musst du das wirklich?“ Rhein unterbrach ihn mit seiner heiseren, brüchigen Stimme, die sich wie ein Eispickel direkt in sein Herz bohrte. „Bist du nicht immer … außergewöhnlich? Nicht wie wir anderen gewöhnlichen Menschen.“

Luuk stockte der Atem. Seine so mühsam bewahrte Fassung brach augenblicklich zusammen. Er sah Rhein in die einst so strahlenden und lebhaften Augen, deren Blick jetzt ausdruckslos und leer war. Doch unter dieser regungslosen Oberfläche brodelte etwas Unverkennbares: Hass.




„ Er redet nicht mehr mit mir“, sagte Luuk leise.

Die Antwort vom Terminal war sachlich und unpersönlich. „Er hasst nicht dich. Er hasst alles, wofür der Name Herssen steht. Du bist nur der Einzige, auf den er diesen Hass projizieren kann.“

Luuk schwieg einen Moment. „… Danke.“

„Hast du irgendwas gefunden?“

„Die Puzzleteile fügen sich zusammen“, erwiderte Luuk und blickte aus dem Fenster. Die aufziehenden dunklen Wolken kündigten heftigen Regen an. „Heute Nacht … Heute Nacht werde ich die Wahrheit erfahren.“

In jener stürmischen Nacht prasselte der Regen mit einer solchen Wucht auf die Erde nieder, als wolle er sie dem Erdboden gleichmachen. Luuk betrat einen verlassenen Friedhof. Weiße Blitze zuckten über den Himmel und erhellten den Grabstein vor ihm. Es war der seines Vaters.

Und dann sah er sie.

Eine einsame Gestalt stand dort im strömenden Regen und wartete vor dem Grabstein, als wüsste sie, dass er kommen würde. Die Regentropfen prasselten auf ihren Regenschirm und ergossen sich wie ein Wasserfall über dessen Ränder. Doch trotz des grauschwarzen Schleiers aus Regen konnte Luuk die Augen, die ihn beobachteten, deutlich erkennen.

… Gold. Wie geschmolzenes Ichor. Wie der erste Sonnenstrahl, der auf die Frostlande fällt.

Die einzige leuchtende Farbe in einer aschgrauen Welt.

„ Wenn du wirklich etwas entdeckt hast“, sagte {Male=er;Female=sie}, während {Male=er;Female=sie} durch den Regen auf ihn zuging, „dann brauchst du {Male=einen Zeugen;Female=eine Zeugin}.“
Nach dem Tauen
Das Licht der Nachmittagssonne fiel durch das Fenster und zeichnete Streifen aus Licht und Schatten auf den Boden. Ein paar Studierende, die gerade vom Training kamen, drängten sich um das Bett und schauten zu, wie Luuk Herssen den Knöchel eines besonders unglücklichen Opfers verband.

„ Dr. Luuk, das ist unglaublich!“, stieß der verletzte Student mit zusammengebissenen Zähnen hervor. „Kannst du mir zeigen, wie man das macht?“

Luuk befestigte den Verband mit einem sauberen Knoten und tippte ihm auf die Schulter. „Klar. Ich setze die Lektion dann mit auf deine Arztrechnung.“ Als er das erschrockene Gesicht des Jungen sah, verzog Luuk den Mund zu einem Lächeln. „Ich mache nur Spaß. Aber denk dran, dich nächstes Mal aufzuwärmen. Ich würde dich ungern im Rollstuhl antreten sehen.“

Der ganze Raum lachte.

„ Dr. Herssen, wir wollen später zum Roya-Markt! Möchtest du mitkommen?“

Luuk schaute auf die Uhr und schüttelte bedauernd den Kopf. „Heute nicht. Ich hab noch ein paar Termine.“ Er beugte sich vor und senkte seine Stimme. „Außerdem hab ich gehört, dass es den Kuchen in der Cafeteria heute zum halben Preis gibt. Wenn ihr zu spät kommt, ist vielleicht nichts mehr übrig.“

Die Studierenden schlugen sich mit der Hand vor die Stirn und strömten lärmend aus dem Raum. Als sich die Tür der Krankenstation hinter ihnen schloss, verstummte das Geschwätz. In der plötzlichen Stille stach der Geruch von Desinfektionsmittel besonders hervor. Luuk blickte aus dem Fenster und erinnerte sich an das letzte Mal, als es so sonnig gewesen war.

Das war auch das letzte Mal gewesen, dass er Rhein gesehen hatte.

Oder vielmehr war es schwer zu sagen, ob man die von goldenen Adern durchzogene „Gestalt“ überhaupt noch Rhein nennen konnte. Der Behandlungsplan, dem die Gruppe ihr ganzes Leben gewidmet hatte, vermochte mit Ausnahme von Luuk Herssen keinen einzigen Patienten mit einer seltenen Krankheit zu heilen. Am Ende starb Rhein nicht mal an seiner Krankheit. Es war das Ichor, das einst seine Rettung hätte sein sollen, das ihm zum Verhängnis wurde. Im Fieberwahn verletzte er mehrere Menschen und flüchtete aus der Krankenstation, während er mehr und mehr die Kontrolle über sich verlor. Luuk spürte, wie das Ichor in seiner Handfläche brannte und sich in eine Klinge verwandeln wollte, aber …

Gab es wirklich keinen anderen Weg?

Luuk blickte in die Augen, die einst beim Anblick eines einzigen Bonbons aufgeleuchtet hatten. Jegliche Klarheit war aus ihnen gewichen. Das Ichor in ihm brannte und drängte ihn zum Handeln, doch er zögerte und suchte nach einem Weg, Rhein aufzuhalten, ohne ihn zu töten.

Der Schneesturm und die Schreie stürzten auf ihn ein und trübten seine Sicht.

Es gab einen Weg. Er ballte die Faust.

Weil ich bin wie er. Weil … dasselbe Blut durch unsere Adern fließt.

Im letzten Moment kehrte Luuk den Zustand des Ichors in seiner Handfläche um und nutzte sich selbst als Anker, um Rhein auf dem gefrorenen Boden zu fixieren. Das sich verfestigende Gold fesselte sie beide. Von seinen Füßen breitete sich Frost aus, während seine Handfläche von einem brennenden Schmerz durchzogen wurde. In seinem Körper fanden die beiden Kräfte ein lautloses, gewaltsames Gleichgewicht.

Als sein Bewusstsein zu schwinden begann, spürte er, wie jemand zu ihm eilte und ihn leise fragte, ob er noch sehen könne. Er nickte. In einer fahlen Welt sah er die über den fernen Frostlanden aufgehende Sonne und in seiner Nähe Augen, die heller strahlten als die Sonne.

{Male=Er;Female=Sie} sagte: „Lass uns etwas versprechen. Egal wie viele Winter es dauern wird, wir werden uns wiedersehen. Du wirst deine Augen öffnen und ich werde vor dir stehen, genau wie jetzt.“

Er dachte, das musste …

Klick.

Die Tür der Krankenstation öffnete sich. Luuk wandte sich um. Sonnenlicht flutete den Raum und zeichnete die Silhouette einer Gestalt im Eingang. Warme Farben ergossen sich in den dunklen Raum, und seine grauweiße Welt zerbarst in einen Regen aus Gold.

… Das musste die Sonne sein, die wieder aufging.

Luuk lächelte und trat auf das Licht zu. Vor dem Fenster landete ein neues, von einer sanften Frühlingsbrise gelöstes Blatt auf der Fensterbank.

Der lange Winter war endlich vorbei.

Luuk Herssen Sprachaufnahmen

Gedanken: I
Komisch. Als ich aufgrund der Nebenwirkungen von Ichor erstmals farbenblind wurde, verwandelte sich die Welt über Nacht in einen alten Schwarzweißfilm. Als einzige Farbe sah ich die faszinierenden Goldtöne, die die Welt um mich herum überzogen: das Morgenlicht, das auf dem Fensterbrett tanzte, das Lächeln der Studenten, als ich ihre Verbände abnahm, und die lebhafte Energie, die sie ins Zimmer hineintrugen, als sie meine Tür aufstießen … Hier, selbst dieser Blumenstrauß, den mir die Studenten heute Morgen mitgebracht haben, leuchtet schwach mit genau diesem goldenen Licht. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich mir vielleicht selbst neue Exemplare aussuchen.
Gedanken: II
Ich wurde in eine Familie von Ärzten hineingeboren. Meine Spielzeuge in der Kindheit waren Stethoskope, und meine Gutenachtgeschichten waren medizinische Fachbücher … Jeder hätte gesagt, dass ich für die Medizin wie geschaffen war. Jahrelang bewegte ich mich wie ein filigranes Uhrwerk auf dem vorgezeichneten Weg – jeder Schritt war präzise, bedächtig, makellos. Aber kaum beherrschte ich den Umgang mit dem Skalpell, sorgte erstmals die Verwirrung für einen Einschnitt in meinem Leben. Jedes Mal, wenn ich unter der Operationslampe stand, spürte ich, wie unsichtbare Fäden an mir zerrten. Mein Verstand befahl mir zu schneiden, während sich mein Herz der Bewegung entgegenstellte. Sind dadurch wirklich alle zu retten? Kann ich wirklich alle Krankheiten und allen Verfall aus dieser Welt beseitigen, indem ich einfach nur hier stehe?
Gedanken: III
Später wandte ich mich der Psychologie zu. Ich begann, mir die Träume, Zweifel und Ängste der Menschen anzuhören. Ich beobachtete, wie sich unter einer ruhigen Oberfläche unterdrückte Emotionen zu regen begannen, und das war ebenfalls eine Art von „Operation“: Der Schnitt erfolgte nicht am Fleisch, sondern an ihrer stillen Fassade. Dadurch sah ich, wie viele aus den Tiefen der Verzweiflung wieder emporstiegen … und wie ich selbst durch ihre Geschichten wieder zusammengefügt wurde.
Gedanken: IV
Erinnerst du dich noch an diese regnerische Nacht? Der Wind war so stark, dass er einem Menschen die Haut von den Knochen hätte reißen können. Ich dachte, die Welt hätte mir nichts als ein leeres Grab als Gesellschaft gelassen, bis ich dich sah, wie du am Rande des Sturms standest und mir deine Hand entgegenstrecktest – du hast diesen Plan „dieser Person“ lange vor mir durchschaut. Selbst der Tod war nur ein weiteres erzählerisches Element in ihrem verworrenen Schauspiel. Als der Regen die Inschriften vom Grabstein wie schmelzenden Schnee abwusch, wurde die sogenannte „Wahrheit“ weggewaschen und löste sich in Unklarheit auf.
… Das war nicht das Ende, das ich wollte.
Ich werde die Wahrheit ausgraben und jede Lüge ans Licht bringen … ans gleißende Tageslicht.
Gedanken: V
Ich habe die Sonne in unserem Pakt gesehen. Jetzt bin ich also an der Reihe, den Weg zu weisen. Was auch immer vor uns liegt – Verzweiflung oder Hoffnung: Lass uns Schulter an Schulter voranschreiten, so wie wir uns einst gegenseitig durch den Schneesturm geholfen haben.
Luuk Herssens Hobby
Hmm … zählt es als Hobby, wenn man unter Menschen ist? Ich mag es, andere zu treffen und mir ihreLebensgeschichten anzuhören. Man ist überrascht, was für wundersame und amüsante Geschichten man dabei zu hören bekommt. Das ist viel interessanter, als mich in Forschungsarbeiten zu vertiefen.
Wenn ich allein bin, gieße ich mir natürlich gerne eine Tasse Tee ein, setze mich ans Fenster und beobachte den herabfallenden Schnee … oder ordne meine Skalpelle und Medikamentenflaschen fein säuberlich. Das ist seltsamerweise sehr beruhigend, auch wenn es manchmal Erinnerungen an alte Zeiten weckt. Ha, das war natürlich nur ein Scherz. Ich habe die Vergangenheit längst hinter mir gelassen. Was auch immer damals passiert ist, ich freue mich jetzt auf jeden Tag, den ich erleben darf.
Luuk Herssens Problem
Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ich im Moment viele Sorgen habe – aber glaubst du mir das auch? Ich habe gelernt, mich mit anderen zu unterhalten, anstatt alleine in Grübeleien zu verfallen. Ob es nun das Wetter, das Frühstück oder eine Blume am Straßenrand ist … seien es unsere Ängste oder Kleinigkeiten, sie sind nur Beweise dafür, dass wir noch am Leben sind. Wenn dich also etwas bedrückt, sag es mir einfach.
Lieblingsessen
Du kennst die Antwort doch schon, oder? Bonbons natürlich. Möchtest du eins?
In letzter Zeit habe ich mit einigen neuen Sorten experimentiert. Meine Schüler sind eine ständige Quelle der Inspiration. Neulich kam einer von ihnen ganz ernst zu mir und fragte, ob ich ein Bonbon herstellen könnte, das den Prüfungsstress über Nacht lindert. Hehe. Sollte ich ihm sagen, dass ein Gespräch mit mir in meinem Beratungsbüro im Vergleich zu Bonbons vielleicht wirkungsvoller wäre?
Ungeliebtes Essen
Ich kann scharfes Gemüse oder Meeresfrüchte, die zu fischig schmecken, nicht ertragen. Diese Geschmacksrichtungen erinnern mich an Regenzeiten … an den feuchten, schimmeligen, fauligen Geruch. Ich habe endlosen Regen noch nie gemocht … Dennoch würde ich niemals den Geschmack anderer beurteilen. Jedes Gericht, das jemand mag, muss seinen eigenen Reiz haben, meinst du nicht auch?
Ideale
Mein lebenslanger Wunsch ist es, jemandes „Komplize“ zu sein. Gemeinsam werden wir sie … direkt zurück in die Hölle schicken.
Chat: I
Diese Fesselvorrichtungen an meinem Hals und meinen Armen … sie dienen dazu, der Ichor oder das sogenannte „Goldene Serum“ einzudämmen. Daran ist nichts Geheimnisvolles. Du hast doch sicher schon davon gehört, oder? Es sind nur „Operationsnarben“. Der Ichor kann sich in jede beliebige Form verwandeln. Solange ich es brauche, erscheint es immer in der perfekten Form in meiner Hand. Dank dieser Vorrichtungen bleibt der Ichor in mir ruhig. Ich … stelle jetzt keine Gefahr mehr dar und habe die volle Kontrolle.
Chat: II
Am Tag bevor ich nach Lahai-Roi kam, bürdete ich meinem Assistenten Novialles ganzen Schlamassel auf. Ich fühlte mich seltsam erleichtert, als ich den Ausdruck von Schock und Verwirrung in seinem Gesicht sah. Du hattest recht. Ich musste die Zügel lockern, die ich zu straff gehalten hatte, und an einen neuen Ort ziehen, um einen Neuanfang zu wagen.
Über Lucilla
Die Präsidentin der Akademie und … eine kluge Erwachsene. Lucilla weiß, was sie will und was andere von ihr wollen. Im Gegensatz zu diesen pedantischen Akademikern versteht sie, wann sie auf den Tisch hauen und wann sie zugunsten der Sternenfackel-Akademie nachgeben muss. Sie ist wie die Unterströmungen, die unter der Eiskappe der Akademie fließen – ruhig, still und immer darauf bedacht, alles im Fluss zu halten.
Über Aemeath
Dieses Kind, das dir so viel bedeutet … Ich erkenne dich in ihr wieder. So stur im Kampf gegen das Schicksal selbst. So entschlossen und mutig, dass es einen sprachlos macht. In Momenten, in denen dieser Optimismus aufflackert, merke ich, dass dieses strahlende Lächeln nur eine Maske ist, die sie aufsetzt. Aber wenn sie dieses Bild anderen vermitteln will, respektiere ich das.
Über Sigrika
Sigrika … Sie trägt eine Last, die für jemanden in ihrem Alter viel zu schwer ist. Zum Glück gibt es Bonbons, die ihr die Trübsal versüßen. Sie zögert nie, meine neuesten Bonbons zu probieren. Ihre Furchtlosigkeit beeindruckt mich. Vielleicht ist es ihre Neugier … die es ihr endlich ermöglicht, sich ihrem Alter entsprechend zu verhalten.
Über Rhein
Wir sind nicht blutsverwandt – zwei „Brüder“, die in diesem Spiel um das Goldene Serum als bloße Schachfiguren benutzt wurden. Dennoch gab es Gemeinsamkeiten zwischen uns: Wenn wir uns ein Ziel gesetzt haben, gibt es kein Zurück mehr. Dieselbe Gier, die Wahrheit zu finden, egal wie sehr sie brennt. Wenn er jemals wieder aufwachen sollte … Ich glaube, er würde ein brillanter Maler werden. Er hatte schon immer diese Gabe. Sein Leben sollte hier nicht enden. Es muss eine Möglichkeit geben.
Über den Fractsidus und „ihn“
Seltsam, oder? Diese Person hat mit so vielen Leben gespielt, als wären wir reine Bühnenrequisiten, doch ich weiß nicht einmal etwas über ihren Namen oder ihr Geschlecht. Ich bezweifle, dass sie sich jemals die Mühe gemacht hat, sich meinen zu merken, aber das ist schon in Ordnung. Eines Tages werden wir den gesamten Fractsidus mitsamt seinen Wurzeln ausreißen und ihn in den Abgrund stürzen, den er sich selbst geschaffen hat.
Geburtstagswünsche
Hallo, {PlayerName}. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
In den Frostlanden wechseln die Jahreszeiten nur selten – stattdessen erstreckt sich nur ein endloser Winter, so weit das Auge reicht. Doch der Schnee, der die Vergangenheit bedeckt, fördert auch Neuanfänge. An einem Tag wie diesem scheint es mir angebracht, dir meine Wünsche zu übermitteln.
Danke, dass du diesen Tag mit mir verbringen möchtest.
Geh weiter in Richtung Sonnenaufgang. Die Welt vor dir ist weit, und jeder deiner Fußabdrücke im Schnee wird vom Licht berührt werden. Du wirst weiter voranschreiten, und ich werde nicht weit hinter dir sein und über die Orte wachen, die du zum Leuchten gebracht hast. Wenn du zurückblickst, werde ich weiterhin hier sein, mit offenen Armen –
wie wir es immer getan haben, gemeinsam aus der Dunkelheit hervortretend.
Von diesem Tag an werde ich dein Begleiter bleiben, einer, dem du niemals danken musst.
Entspannen: I
*Emotion*
Entspannen: II
Oh?
Entspannen: III
Hey, ganz ruhig. Magst du auch eins? Hmm? Haha.
Selbstvorstellung
Dr. Luuk Herssen von der Resonator-Pflegestation. Eine seltene Ausnahme, dass wir uns außerhalb meines Büros treffen. Oh, du kannst mich einfach Luuk nennen.
Begrüßung
Ich habe mich bereits von dem Selbst verabschiedet, das unter den Frostlanden begraben liegt. Wenn der Schnee schmilzt … werden wir uns inmitten der neuen Blüten des Frühlings wieder begegnen.
Beitritt zum Team: I
Überlass das mir.
Beitritt zum Team: II
Brauchst du einen Arzt? Ich habe gerade zufällig Zeit.
Beitritt zum Team: III
Möge dieses Gold zu deiner zuverlässigsten Klinge werden.
Aufstieg: I
Mein Körper reagiert … mit einer so subtilen Frequenz, dass sie fast unhörbar ist. Wie der stille Moment, in dem eine Klinge endlich perfekt geschliffen ist. Mm, fühlt sich gut an. Präzise, wie eine Verlängerung meines Arms.
Aufstieg: II
Stärke dient nicht nur dem Kampf. Sie findet auch ihren Weg zu denen, die zwischen Zerstörung und Wiederaufbau gefangen sind und sich dennoch dafür entscheiden, die Hand auszustrecken.
Aufstieg: III
… Der Ichor rührt sich. Es brennt ein wenig, aber es ist noch erträglich. Ist schon in Ordnung. Schmerz ist die Sprache des Arztes. Er erinnert mich daran, warum ich diese Aufgabe übernommen habe und wohin ich gehen muss.
Aufstieg: IV
Ich werde nicht zerbrechen. Ich bin der Knochen, der Schneestürme übersteht, die weiß glühende Lampe über einem Operationstisch. Ich brenne, aber mein Skalpell bleibt unerschütterlich.
Aufstieg: V
Wir sind eingefleischte Freunde. Gemeinsam werden wir diejenigen, die keinen Platz in dieser Welt haben … geradewegs zurück in die Hölle schicken. Deshalb gelobe ich dir: Ich werde aus dem Eis wieder auftauchen und erblicken, wie das Sonnenlicht den Schnee küsst. Bis dahin und darüber hinaus werde ich dich niemals verraten oder von deiner Seite weichen.
Standardangriff: I
Reaktion – Beginn.
Standardangriff: II
Schade. Nur ein kleiner Fehltritt.
Standardangriff: III
Volltreffer.
Standardangriff: IV
Zerteilung.
Standardangriff: V
Rekonstruktion.
Standardangriff: VI
Änderung des Verfahrens.
Standardangriff: VII
Ausschneidung.
Standardangriff: VIII
Gefäße freigelegt.
Luftangriff: I
Zurück zur Stille!
Luftangriff: II
Begraben im Morgengrauen!
Luftangriff: III
Ein Augenblick, und die Qual ist vorbei.
Resonanz-Skill: I
Game Over.
Resonanz-Skill: II
Zeit für den Schnitt.
Resonanz-Skill: III
Ha, erwischt.
Resonanz-Skill: IV
Das Ungleichgewicht findet hier ein Ende.
Resonanz-Skill: V
Asche nimmt Gestalt an.
Resonanz-Skill: VI
Erhebe dich erneut!
Resonanz-Skill: VII
Fäulnis entfernt!
Resonanz-Skill: VIII
Venen freigelegt.
Kraftkreislauf: I
Hehe, wie erwartet.
Kraftkreislauf: II
Genaue Vorhersage.
Resonanzbefreiung: I
Mein Skalpell … ritzt deine Grabinschrift ein.
Resonanzbefreiung: II
Ich schenke dir … einen gnädigen Tod.
Resonanzbefreiung: III
Ich schenke dir ewigen Frieden.
Intro-Skill: I
Schmerzlinderung eingeleitet.
Intro-Skill: II
Pst … Wenn du dich wehrst, tut es nur noch mehr weh.
Intro-Skill: III
Sofortige Behandlung.
Getroffen: I
… Ein tiefer Einschnitt.
Getroffen: II
Meine Vergangenheit trifft tiefer.
Verletzt: I
… Ein erträglicher Preis.
Verletzt: II
Hehe, endlich etwas Blut.
Verletzt: III
Na … das ist doch schon besser.
Gefallen: I
Wieder einmal … trennen sich unsere Wege.
Gefallen: II
So … ein stilles Ende.
Gefallen: III
Schon wieder … dorthin?
Echo-Beschwörung
Tritt nach vorn, Partner.
Echo-Verwandlung I
Geteilte Form.
Echo-Verwandlung II
Ich bin das Gefäß.
Feinde in der Nähe
Genau rechtzeitig.
Gleiter: I
Hmm, erfrischend.
Gleiter: II
Netter Perspektivwechsel.
Sensor
Hmm … Ein sauberer Scan.
Sprinten
Der Weg ist frei.
Vorratstruhe: I
Oh? Was verbirgt sich darin?
Vorratstruhe: II
Hmm. Nur ein paar Kratzer. Alles funktioniert.
Vorratstruhe: III
Hoffe, das hilft.