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Informationen

Phrolova

Phrolova VA

Chinesisch: Zhang Qi
Japanisch: Fujita Saki
Koreanisch: Choi Ha Ri
Englisch: Rae Lim

Phrolova Forte-Untersuchungsbericht

Resonanzkraft

Sinfonie des Jenseits

Resonanz-Bewertungsbericht

„Bewertungsgrundlage: [Resonanzprüfung RP-F2005-G] Resonatorin Phrolovas Erwachen erfolgte im Moment ihres Todes und verlieh ihr die Fähigkeit, die Frequenzen ihrer Ziele zu „stimmen“ und auf Grundlage ihres Verständnisses der kritischen Frequenzstruktur von Materie deren „Melodien“ zu verändern. Die Stärke dieser Stimmfähigkeit ist proportional zu ihrer körperlichen Verfassung. Neueste Testdaten deuten darauf hin, dass Phrolovas Stimmfähigkeit bei extremem Übertakten unter Beibehaltung des Bewusstseins bis zu 30-fach verstärkt werden kann, wobei die längste aufgezeichnete Dauer 46 Sekunden beträgt. Aufgrund des komplexen Ursprungs können Zeitpunkt und Ursache von Phrolovas Erwachen nicht definiert werden. Phrolovas Tacet-Zeichen befindet sich auf ihrem linken Arm. Die Tacet-Dissonanz-Mutation nach ihrem Erwachen bewahrt ihren Körper vor dem Altern. Die Farbänderung ihrer linken Iris ist die einzige körperliche Veränderung, die beobachtet wurde. Testergebnisse legen nahe, dass Phrolovas Körper in gesundem Zustand etwa 6 Sekunden für die Haut- und Frequenzerneuerung braucht, während die Wiederherstellung innerer Organe 15–18 Minuten dauert. Zum Zeitpunkt dieser Bewertung konnte keine tödliche Schwachstelle festgestellt werden. Untersuchungen offenbaren eine hohe Anzahl von schätzungsweise eintausend chaotischen Frequenzen in Phrolovas Körper. Die genaue Anzahl bleibt unklar. Weitere Experimente bestätigen, dass diese Frequenzen keine negativen Auswirkungen auf ihren Körper oder ihre Resonanzkraft haben. Derartige Frequenzen werden als irrelevant eingestuft und stehen lediglich in Zusammenhang mit den Schwankungen in Phrolovas Geisteszustand. Bei einer Analyse von Proben hat sich Rabelle-Kurve als konstant flach erwiesen, gefolgt von einem starken Anstieg und einer Stabilisierung. Daher wird Phrolova als Mutierte Resonatorin klassifiziert. Durch mehrere Experimente wurde bestätigt, dass ihre Methode des Erwachens bei keiner anderen Person künstlich reproduziert werden kann.“

Overclock-Diagnosebericht

„Das Wellenmuster von Resonatorin Phrolova weist sägezahn- und nadelförmige Ausschläge auf. Das Zeitbereichsmuster zeigt eine intensive, chaotische Aktivität mit extrem hoher Frequenz. Während der Tests kam es bei den Zeitbereichsdaten zu erheblichen Verzerrungen und der Spitzenwert bleibt unbestimmbar. Resonanzkritikalität: Extrem gering. Resonatorin Phrolovas Frequenz ist extrem instabil. Resonatorin Phrolova hat eine dokumentierte Vorgeschichte mit Übertakten. Resonatorin Phrolova hat immer wieder Kontrolle über ihr Übertakten bewiesen, was auf ein Potenzial zum Erforschen von Methoden hindeutet, um das Übertakten gewöhnlicher Resonatoren mithilfe dieser mentalen Stärke zu stabilisieren und zu verlängern.“

Phrolova Geschätzte Gegenstände & Gefälligkeiten

Phrolovas Notenblatt
Phrolovas Notenblatt
Ihr Gesichtsausdruck war ruhig, während ihre Hände mit energischen, übertriebenen Bewegungen von einem Notenblatt zum nächsten fuhren. Die Vernunft schwankte, zerbrach schließlich und versank im Sturm der Emotionen. Noten zerfielen, entstanden neu und verwandelten sich in verzerrten Klang.
Phrolovas Geige
Phrolovas Geige
Sie war es, die ihre Geschenke erhielt. Sie war es, die ihre Überreste vergrub. Nach und nach stimmten die Saiten ihre feierlichen Töne an. Mit jedem Zyklus spielte ihr Bogen durch wiederkehrende Verluste.
Reservierte Eintrittskarte
Reservierte Eintrittskarte
Erneut stand sie mit der Eintrittskarte in der Hand vor der Konzerthalle. Sie begann zu vergessen, worauf genau sie wartete. Auf den Freund, der ihre Musik verstand? Oder auf den Weg, der ihr Ziel teilte? Die Menge lichtete sich. Die Türen schlossen sich hinter den letzten Teilen des Publikums. Doch sie hielt die Eintrittskarte fest in der Hand. Dann herrschte plötzlich Klarheit: Sie hatte auf nichts davon gewartet. Sie sehnte sich nur nach einem kleinen Faden zum Festhalten. Die Rettungsleine, von der sie geträumt hatte. Sie würde nicht länger warten.

Phrolova Geschichte

Lied von Rot und Schwarz
Das Publikum versank in der Darbietung. Manche waren wie erstarrt, andere zitterten wie Schilf in einem Sturm. In der Dunkelheit richteten sich zahllose Augen auf die einsame, aber mächtige Gestalt, die ihre Blicke mit den Bewegungen ihrer Arme steuerte wie verlorene Noten in einer fieberhaften, improvisierten Elegie.
Die brodelnden Melodien des Prestos entfachten das brennende Verlangen in ihren Herzen. Unterdrückte Emotionen brachen hervor. Unkontrolliert. Ungezügelt. Der wahnsinnige Höhepunkt der Musik schnürte ihnen die Kehle zu und riss sie gemeinsam mit ihr an den Rand des Verstandes. Am Rand der Klippe, über einem tiefen Abgrund, sehnten sie sich nach den Blüten von Vernichtung und Wiedergeburt.
Doch bevor der Sprung gewagt werden konnte, verharrten die Arme der Dirigentin im Scheinwerferlicht. Die Musik verstummte mit einer plötzlichen, fast grausamen Endgültigkeit.
Sie stand regungslos da wie eine Statue, nur ihre Brust hob und senkte sich. Das letzte Band der Vernunft, das sie zurückgehalten hatte, war zerrissen und löste sich im Meer der Gefühle auf, in dem sie ganz allein trieb. Ihr Blick war auf die Decke gerichtet, ohne sich jemals zum Publikum zu senken.
War es das Ende?
Still. Beunruhigt. Verloren. Benommen schritten die Zuhörer in Richtung Ausgang. Doch bevor sie die Tür erreichten, kehrte die Musik zurück wie ein Echo aus der Vergangenheit. In einer endlosen Schleife zuckte sie in ihren Köpfen zurück ins Leben, und fesselnder als je zuvor erweckte und verstärkte sie den Wahnsinn im Herzen jedes Einzelnen. In Zeiten des Lichts gingen die Leute mit einem Lächeln im Gesicht hinaus und blickten einer goldenen Zukunft entgegen, während sie das blutrote Lied in sich aufnahmen. In Zeiten der Dunkelheit wurde das tiefschwarze Lied der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte und sie ohne zu zögern zu den Fenstern darüber führte.
Sie schien sich nicht dafür zu interessieren, welche Farbe ihre Musik für andere hatte. Sie ließ ihre Hände einfach nur weiter durch den Kreislauf der Zeit gleiten. Und diejenigen, die im Konzertsaal saßen, dachten nicht darüber nach, wohin die Musik sie führen würde. Immer wieder stand die Schöpferin dieser warmen und traurigen Melodien auf dieser Bühne, und niemand fragte sich je, was sie antrieb – Kunst, Wut oder Trauer um eine längst verlorene Liebe.
Versteckte Rote Spinnenlilie
„Die rote Halle stand oft leer, und nur die Fahnen der Aufseher flatterten im kalten Wind. Die Fahne mit der Roten Spinnenlilie war längst verblasst, blieb jedoch stur an ihrem Platz, ohne je herunterzufallen. Die meisten Mitglieder des Fractsidus wissen, dass die Aufseher kommen und gehen wie Schatten und nur wenige hier verharren. Doch sie war von allen am schwersten zu fassen, und die Fahne war das einzige Zeichen ihrer Existenz. Sie hatte allem entsagt, was eine Aufseherin hier beanspruchen konnte – keine Besitztümer in ihrem Raum, keine unnötigen Worte. Sie gehörte nicht hierher. Das distanzierte Schweigen ließ sie unbedeutend erscheinen, doch sobald der Gedanke aufkam, sie könnte für den Fractsidus entbehrlich sein – oder der Fractsidus für sie –, erschien still und unerwartet die Rote Spinnenlilie aus der Dunkelheit. Nichts hier schien sie zu interessieren und nur wenige wussten, warum sie überhaupt beigetreten war.
Es gab nur einen Ort im Fractsidus, der ihre Schritte fesseln konnte.
Manchmal stand sie in den oberen Ebenen des Labors und beobachtete still die Fortschritte der menschlichen Verschmelzung mit Fleisch und Gliedmaßen von Tacet-Dissonanzen oder die Entwicklungen beim Übertakten. Sie sah das brennende Verlangen in den Augen derer, die nach Evolution und Wiedergeburt strebten. Schreie des Erfolgs, Klagen über Misserfolge. Als hätte sie mehr gesehen als nur sie.
Manchmal erschien sie auch tief in der Nacht wie ein Phantom, hielt eine Lampe in der Hand und studierte die neuesten Forschungsergebnisse. Doch sie nahm niemals auch nur eine einzige Seite, als ob ohnehin alles in einer Enttäuschung endete. Wer dies hin und wieder beobachtete, blieb verwirrt zurück und grübelte darüber, was sie eigentlich erreichen wollte.“
Der Weg durch das Leid
Wenn das Leben unendlich wird, welchen Weg soll man dann auf dieser Welt beschreiten? Sie hatte keine Antwort.
Die nie gekannte Leere und grenzenlose Weite des Daseins ließ sie ratlos zurück. Sie schloss die Augen und ließ die Musik sprechen – ungezähmte Noten, die ihre Einsamkeit, Trauer und Wut offenbarten, ohne Rücksicht auf Zeit oder Ort.
Das verrückte Genie war zu Ruhm gelangt, blieb jedoch eigenwillig wie eh und je. Sie ließ jedes Lob und jede Beleidigung über sich ergehen und erlebte dieselben Ereignisse und Kommentare in endloser Abfolge. Immer wieder verspürte sie Einsamkeit, bis sie schließlich die Zwecklosigkeit der Suche nach Abhängigkeit verstand. Wertvolle Momente waren oft flüchtig und nur wer zum Bleiben gezwungen war, konnte den Schmerz ertragen. Allmählich wurde ihr Verstand klarer. Dann verhärtete er sich. Sie schloss die Welt aus und war unempfänglich für jegliche Gefühle. Sie ging allein ihren Weg und ignorierte die Menge vor der Bühne ebenso wie die Welt jenseits davon.
Sie änderte nicht ihren Namen, um sich zu verbergen, und kümmerte sich nicht um die Spekulationen und Fragen der Leute. Jeder konnte ihr körperliches Alter erkennen, doch nur wenige konnten das Alter ihrer Seele erraten.
Sie wäre für immer wie ein Geist ziellos umhergewandert, doch was bei dieser einen Vorstellung passierte, gab ihr einen Sinn. Im Moment ihrer Erkenntnis verging die unerträgliche Zeit in einem einzigen Augenblick, als ob sich ihr ganzes Leben zusammenzog. Sie suchte verzweifelt nach allem, was sie noch nicht verstand, und nach Talenten, die im Fluss der Zeit glänzen würden. Wenn die Leute in ihr ihre größte Hoffnung sahen, würde sie ihre Neugier gerne stillen. Über viele Zeitalter hinweg setzte sie sich Experimenten aus und ertrug Verfall und Wiedergeburt. Durch den Schmerz fühlte sie sich in der Realität verankert, doch nur durch die Lücken im Schmerz konnte sie sich der Vergangenheit nähern. Keine ihrer Bemühungen war unerträglich, denn letztendlich würde jeder Schmerz vergessen werden. Aber warum fühlte sie sich dann, als würde sie von den Wänden erdrückt? Warum fühlte sich ihr unendlicher Weg nun an wie eine Schlinge, die sich zuzog? War dies nicht der Weg nach vorne? Sie streckte ihre Finger durch die sich verengenden Lücken und suchte verzweifelt nach einem Ausweg.
Die perfekte Lücke
Antike Statuen waren wegen der speziellen Materialien und der exquisiten Handwerkskunst besonders wertvoll und schwer zu beschaffen.
Doch je wertvoller ein Schatz war, desto wahrscheinlicher war seine Zerstörung. Was wie ein Zufall schien, hatte oft etwas Unvermeidliches an sich, als hätten die selbstzerstörerischen Neigungen ihrer Besitzer ihr Schicksal besiegelt.
Diese Statue fiel aus irgendeinem Grund vom Schrank und zerbrach in zahllose Stücke, die über den Boden verstreut waren. Die Statue war in einer längst vergangenen Zeit gefertigt worden und nun war sie die Einzige, die sich an ihre ursprüngliche Form erinnerte. Fest entschlossen, sie zu restaurieren, nahm sie sich Zeit, die Stücke sorgfältig zusammenzukleben. Sie fing mit der Innenseite an und setzte tausende Teile nach dem Bild in ihrer Erinnerung wieder zusammen. Die Aufgabe erforderte Momente höchster Konzentration, in denen ihr leeres Herz Ruhe und Erfüllung fand. Während sie arbeitete, war die Welt in perfekter Harmonie. Doch wenn sie in ihrer Arbeit langsamer wurde, schien sich die Welt um sie herum zu beschleunigen. Ehe sie sich versah, hatte sie die Statue größtenteils restauriert. Nun konnte sie ihren vorgesehenen Zweck erfüllen. Aber das war noch lange nicht genug. Auch die Schönheit ihrer Außenseite war ein wichtiger Bestandteil der Statue. Jede Anpassung und jede Aktion musste ihrem Willen folgen, um Perfektion zu erreichen.
Der Erfolg schien nah und gleichzeitig auch fern. Immer, wenn sie einen Bereich abschloss, litt ein anderer unter dem Gewicht der Zeit.
Es gab immer Risse.
Sie arbeitete weiter und setzte jedes Stück immer wieder zurück an seinen Platz. Je ängstlicher sie dem Endergebnis entgegenfieberte, desto mehr schienen die Stücke sich zu verstreuen.
Zu lange hatte sie die Statue angestarrt und die zahllosen Risse auf der Oberfläche begannen einem Lächeln zu ähneln, das ihr Streben nach Perfektion verspottete. Sie erinnerten sie daran, dass die Lücke zwischen Fantasie und Realität für immer existieren würde und dass ihr Vorhaben zwecklos war. Sie hatte so lange auf die Statue gestarrt, dass die Risse sie daran erinnerten, wie viel es noch zu tun gab. Diese Unvollkommenheit war bereits ein Teil der Statue. Die Risse waren irgendwann zu perfekten Lücken geworden.
Jenseits des Lebens
Sie schaute zum Himmel hoch. Er war blau. Aber sie erinnerte sich, dass er dunkelrot gewesen war.
Sie kletterte auf ihrer Suche über den Zaun, während Stimmen um sie herum hallten und sie zurückhielten. „Du hast schlecht geträumt“, sagten sie.
Also war alles nur ein Traum gewesen … Wie die flüchtigen Wolken am Himmel schwebte ihr weißes Kleid über die Wiese in Richtung Stadt. Die Sonne ging wie immer auf, und in der Stadt waren Tag für Tag der gleiche Schornsteinrauch zu sehen und das gleiche Gelächter zu hören … Tag für Tag versank sie mehr und mehr in der Alltäglichkeit, und mit ihr dieses Gefühl der Stagnation. Ihre Musik entwickelte sich nicht mehr weiter, und die Gedanken der Menschen passten sich nicht mehr an Veränderungen an. Tag für Tag …
Wie lange war es her, dass jemand sich über die Stadtgrenzen hinausgewagt hatte? Woher kam das Essen? Wie schafften sie es, sich täglich mit allem Nötigen zu versorgen? Das waren die Fragen, über die sie nachdachte, während sie immer weiter in die Ferne ging.
Als sie am Stadtrand ankam, sah sie eine rote Gestalt vor dem nebligen Dunst stehen. Sie schien schon lange dort zu stehen, als würde sie auf sie warten.
Ihr Instinkt sagte ihr, sie solle sich fernhalten, aber aus irgendeinem Grund streckte sie ihre Hand aus, um sie in die Handfläche der Gestalt zu legen – und fasste plötzlich eine Hand voller Blut.
Der Himmel war tatsächlich dunkelrot.
Sie war nur noch ein zerfallener Körper mit einem einzigen Auge, bedeckt von leuchtend roten Blumen, unfähig, sich zu wehren oder zu bewegen. Warum war sie nicht tot? Sie starrte in den aschgrauen Himmel, und ihre Hand versuchte unwillkürlich, nach der schlammigen roten Erde zu greifen. In ihrem eingeschränkten Blickfeld tauchten ihre längst verschwundenen Finger langsam wieder auf. Der Tod anderer nährte ihre Wiedergeburt, und die Reste ihres Nachhalls verdichteten sich in ihrem rechten Auge. Erst als sie den Mut fand, die Stadt zu verlassen und sich der Realität zu stellen, zog sich das „Jenseits“, das sie umhüllte, tief in ihr Herz zurück. Rote Blüten zitterten, fielen herab und gaben den Blick auf neue Haut darunter frei. Das Echo des Lachens war noch nicht verklungen. Sie hatte tatsächlich einen sehr langen Traum gehabt, einen wunderschönen Traum, den ihr das „Jenseits“ geschenkt hatte.
„Aber wer sagt, dass Träume nicht Wirklichkeit werden können?“
Sie blickte nach oben. Der Himmel war jetzt wirklich blau.
Die endlose Verlangsamung und der Träume zerstörende Nebel waren verschwunden. Dies war ein neues „Jenseits“, das sie unermüdlich neu erschaffen hatte, identisch mit dem, das sie in ihr Herz eingebettet hatten. Die Leute riefen immer noch ihren Namen.
Und dieses Mal würde sie sicherlich die echten umarmen.

Phrolova Sprachaufnahmen

Gedanken: I
Keine Eile, die Vorstellung ist noch nicht vorbei. Die späten Stunden in Tricktown gehören den Freuden der Feuer, und der zweite Akt beginnt, wenn es Mitternacht schlägt. Heb die Arme, tanze ohne Hemmungen und lass uns gemeinsam die wilde Seite dieser Stadt entdecken. Dirigiere und befreie dich und lass die Noten für immer den brennenden, ungezähmten Geist dieser Nacht tragen. Doch Vorsicht, ich könnte dir den Taktstock jederzeit zuwerfen.
Gedanken: II
Ich weiß genau, dass die Unterschiede in diesem Stück nicht unbemerkt bleiben werden. Die Inspiration für diese Improvisation ist ein Geschenk der Stadt Peyero. Der Klang des Springbrunnens dort war rein und klar, mit einem Hauch von Wärme. Er kam mir seltsam vertraut vor, als er zum ersten Mal meine Ohren erreichte. Während ich dirigierte, dachte ich … dass es war, wie einen alten Freund wiederzusehen, den ich lange nicht gesehen hatte. Möchtest du das erleben? Betrachte es als einen einzigartigen Epilog zu dieser Vorstellung.
Gedanken: III
Möchtest du wissen, warum mich die musikalische Struktur dieser Vorstellung so fasziniert? Das gigantische Riesenrad, das ich auf der Westseite von Skob sah. Zwei Kabinen, in einem perfekten Wettlauf miteinander, auf ewig parallel, fast wie eine perfekte Fuge. Sie sind dazu bestimmt, denselben Pfad zu gehen, sehnen sich vielleicht danach, sich anzunähern, doch es bleibt ihnen für immer verwehrt, sich zu berühren … Willst du mitmachen und ein Teil dieses stillen Stücks werden?
Gedanken: IV
Die Winde von Dolores sind stärker, als ich erwartet hatte. Ihr Biss ist genau so wie die stoische Stille des Publikums, beide von Spannung erfüllt. Vom Dirigentenpult kann ich fast den Wind flüstern hören. Als wäre ich selbst hinausgegangen. Ich stehe da, lasse den Wind mein Haar zerstreuen. Er weht meine Gedanken fort … und vielleicht auch mich. Hehe, vielleicht hatte der Besitzer des Konzertsaals doch recht, und ich bin ein wenig verrückt geworden.
Gedanken: V
Ich habe jetzt alles gesagt … Denk nicht zu viel darüber nach. Diese Worte haben lange darauf gewartet, ausgesprochen zu werden. Ich habe unzählige Formulierungen durchgespielt, die aber ehrlich gesagt längst ihre Bedeutung verloren haben. Warum ich sie jetzt offenbare … Es wäre ein zu großer Verlust, sie für immer für mich zu behalten. Ob du sie glaubst oder nicht, liegt ganz bei dir.
Phrolovas Hobby
Ich kontrolliere die Phrasierung und die dynamische Balance durch Heben und Senken meiner Hände und forme die Töne zu den Klängen, die ich mir vorstelle. Durch Wellen von Schmerz und Freude führe ich das Orchester zum Höhepunkt, wo niemand zurückbleibt oder entkommen kann. Bis … die Symphonie in meinem Herzen ihre perfekte Form erreicht.
Phrolovas Problem
Nach genug Misserfolgen verblasst der Schmerz und mit ihm die Sorgen.
Lieblingsessen
Der Geschmack von Johannisbeeren … hat als Einziges einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. War es die Säure und die Bitterkeit? Ich finde den Geschmack eigentlich ganz erträglich. Ich habe mich wohl einfach daran gewöhnt …
Ungeliebtes Essen
Nach dem Räuchern oder Braten schmeckt Fleisch irgendwie wie … ach, vergessen wir das.
Ideale
Ich möchte den Kreislauf des Lebens verstehen, indem ich ihn immer wieder durchlebe.
Chat: I
Hekate hat immer an der Kreuzung zum Jenseits gewartet, als wüsste sie, dass sich unsere Wege eines Tages kreuzen würden. Als ich sie endlich erkannte, lernte ich ihren Namen und verstand die Grenzen und Entscheidungen, die sie verkörperte. Sie stand da, schweigend, als würde sie sagen: „Jetzt ist es Zeit, sich zu entscheiden.“ Erst als ich meine Hand in ihre legte, erkannte ich, dass ich Hekate bin. Das Ich der anderen Welt, das Ich dieser Welt und das Ich, das sich frei zwischen beiden bewegt … Ab diesem Moment war ich die Grenzhüterin, die alles sieht, selbst die entferntesten Ecken beider Welten.
Chat: II
Übertakten ist bei den Fractsidus eine gängige Praxis. Ich habe unzählige gesehen, die darauf zugehen, die Kontrolle übernehmen und sie ausnutzen. Natürlich sind sie sich der damit verbundenen Gefahren bewusst, auch, dass sie sterben könnten. Warte, bevor du widersprichst. Betrachte es einmal aus einem anderen Winkel: Es wartet hier nicht nur der unvermeidliche Tod, sondern auch eine Chance auf eine Art von Wiedergeburt. Letztlich ist der Mensch ein Wesen, das nach Sicherheit strebt und das sich aus Angst um jeden Preis an das Leben klammert. Doch wir … sollten nicht nur das Leben beherrschen, sondern auch das Leben nach dem Tod.
Über den Großen Architekt
Eine einzelne Existenz. Ein lebendiger Zweck. Ein Bezugspunkt … Heh, wenn man es so betrachtet, ist es nicht sogar beruhigend, sich einzugestehen, dass er und ich einander für unsere eigenen Zwecke benutzen?
Über Cristoforo
Der Versuch, in der Menschheit einen freien Willen zu erwecken, der es wagt, die Wahrheiten dieser Welt herauszufordern, ist ein faszinierendes Unterfangen. Schade nur, dass ohne den Halt des Überlebens blinder Wille wie eine flüchtige Flamme verglüht. Sind es nicht gerade die unkontrollierbaren Wendungen und unvollkommenen Enden in den Rissen des Schicksals, die wie ein warnendes Glockenläuten klingen?
Über Scar
Wahnsinnige, die sich nicht an Regeln halten, besitzen keine Eleganz. Mit einem Atemzug zerstören sie selbst die sorgfältigsten Pläne. Seine wahren Begierden interessieren mich nicht, sondern nur, dass ihn das Schicksal so weit wie möglich von mir fernhält.
Über Cartethyia
Kein Mensch, und doch ein Wille so unerschütterlich wie der jedes Sterblichen. Eine Schöpfung aus göttlicher Hand … wie sehr ich sie beneide. Wenn ich doch nur den Schlüssel ihres Erfolgs finden könnte, würden die Echos des jenseitigen Ufers noch süßer zu mir dringen.
Geburtstagswünsche
Dein Geburtstag? Heute, sagst du? Oh.

Wenn du auf ein Geschenk oder nette Worte hoffst, dann warte einfach hier. Das Warten selbst kann auch ein Geschenk sein.
Entspannen: I
*Emotion*
Entspannen: II
*Emotion*
Entspannen: III
*Emotion*
Selbstvorstellung
Fürchte dich nicht vor dem Fractsidus-Aufseher. Beruhige deinen Geist. Lasse den Sturm deiner Gedanken verstummen. Nur so kannst du verweilen und die vollkommene Melodie hören, die über dem Lykrosen-Meer hallt … und dem wahren Paradies, das bald erscheint.
Begrüßung
Komm, führen wir gemeinsam diese Vorstellung zu Ende, auf die wir alle gewartet haben.
Beitritt zum Team: I
Eine Einladung … für mich?
Beitritt zum Team: II
Siehst du? Ich habe es noch drauf.
Beitritt zum Team: III
Ein Ensemble? Mit mir?
Aufstieg: I
Der warme und doch bittersüße erste Satz liegt einsam und verlassen in der dunklen Nacht verborgen. Nun beginnen die gespenstischen Klagen zu verklingen.
Aufstieg: II
Der düstere, von Trauer erfüllte zweite Satz birgt Unruhe und Schrecken in sich. Hast du keine Angst? Er wird den Dolch heben und voller Wucht den Schleier zwischen Leben und Tod zerreißen.
Aufstieg: III
Der heitere und lebhafte dritte Satz weht den verspielten Hauch der Fantasie herbei. Sie schwebt über Trug und Unruhe und lässt die Noten weitertanzen.
Aufstieg: IV
Der bestimmende und kraftvolle vierte Satz entfesselt einen mitreißenden Kriegsgesang. Getragen von wilden Strömungen, fegt er über endlose Ebenen und reißt alles mit sich.
Aufstieg: V
Dies ist … der letzte Höhepunkt. Du hast ihm eine unerwartete Wendung gegeben … Also, warum nimmst du nicht Platz und hörst zu, wie ich das Stück zu Ende spiele. Hast du gerade Zeit?
Standardangriff: I
Wir werden gemeinsam verwelken …
Standardangriff: II
Absolute Sinnlosigkeit …
Standardangriff: III
So fällst du …
Schwerer Angriff: I
Höre auf die Echos.
Schwerer Angriff: II
Leben oder Tod. Es gibt keine Alternative!
Schwerer Angriff: III
Klagen, voller Freude!
Resonanz-Skill: I
Sinnloses Dröhnen.
Resonanz-Skill: II
Lass dich auslöschen.
Resonanz-Skill: III
Du bist mir im Weg.
Resonanz-Skill: IV
Eröffnender Takt. Setzt ein.
Resonanz-Skill: V
Iktus. Bereit.
Resonanz-Skill: VI
Kadenz. Stopp.
Resonanzbefreiung: I
Sing, Gesänge von einst.
Resonanzbefreiung: II
Bezeuge, welkende Blüten.
Resonanzbefreiung: III
Die Seele, nie begraben.
Resonanzbefreiung: IV
Psst …
Resonanzbefreiung: V
Vernichtung.
Resonanzbefreiung: VI
Ensemble.
Resonanzbefreiung: VII
Vergessenheit.
Intro-Skill: I
Sei meine Begleitung.
Intro-Skill: II
Ein fesselndes Konzert.
Intro-Skill: III
Folge meinem Takt.
Getroffen
Einen Takt verpasst.
Verletzt: I
Ich fühle nichts.
Verletzt: II
Das ändert nichts.
Gefallen: I
Wenn ich nur näher gewesen wäre …
Gefallen: II
Ich bin zurückgekehrt …
Gefallen: III
Das ist weit entfernt vom Finale …
Echo-Beschwörung
Lass deinen Willen Gestalt annehmen.
Echo-Verwandlung
Symphonie des Lebens.
Feinde in der Nähe
Werden die aufziehenden Klänge … schön genug klingen?
Gleiten
Auftakt zur Ankunft.
Sensor
Möchtest du dir das nicht ansehen?
SPRINTEN
Sind wir bald da?
Vorratstruhe: I
Musik in meinen Ohren.
Vorratstruhe: II
Unverzichtbar.
Vorratstruhe: III
Welche Bedeutung wirst du ihnen verleihen?