Informationen
Yangyang: Xuanling
Yangyang: Xuanling VA
Chinesisch: Jen Zhang
Japanisch: Ishikawa Yui
Koreanisch: Lee Yoo Ri
Englisch: Rebecca Yeo
Yangyang: Xuanling Forte-Untersuchungsbericht
Resonanzkraft
Stimmen der azurblauen Feder
Resonanz-Bewertungsbericht
[Resonanzprüfung RA2710-G]
Im Vergleich zu früheren Analysen ist die Übereinstimmung des Resonanzspektrummusters weiterhin extrem hoch, und die Rabelle-Kurve zeigt keine nennenswerten Veränderungen, sondern einen stetigen Aufwärtstrend, der sich schließlich in einer stabilen Oszillation einpendelt. Das Ergebnis bestätigt eine natürliche Resonatorin.
Die Probandin kann mit den sie umgebenden Luftströmungen in Resonanz treten und diese zu Energiefeldern bündeln. Darüber hinaus kann sie ihre Resonanzkraft zu „azurblauen Federn“ verdichten, die die Frequenzen, mit denen sie in Berührung kommen, neutralisieren und wiederherstellen sowie die Resonanzkräfte und -wirkungen auslöschen können, die in lebende und leblose Dinge eingeprägt sind.
Nach Angaben der Probandin erhielt sie eine Frequenz des „Xuanling-Vogels“, einer Relikt-Kreatur aus der weit zurückliegenden Vergangenheit des Xuanfang-Territoriums, der sie im Tadelhof der Xuanfang-Feste begegnete, was zu einer Veränderung ihrer Resonanzkraft führte. Die Resonanzprüfung zeigt jedoch keine signifikante Veränderung der Kraftquelle der Probandin, sodass wir zu dem Schluss kommen, dass keine sekundäre Mutation stattgefunden hat.
„In Resonanz mit einem Xuanling-Vogel … Das ist eine intuitive Vermutung, aber die Daten stützen diese nicht … Deine Frequenz hat sich weniger verändert, sondern wurde vielmehr ‚vervollständigt‘. Oder anders ausgedrückt: Es ist, als würde sich jemand mit Amnesie an seine Vergangenheit erinnern. Vielleicht war diese Fähigkeit schon immer in dir, und du hast sie erst heute erkannt. Das ist natürlich nur Spekulation.“ – Aus einem Gespräch mit einem Sanitäter der Huaxu-Akademie
Overclock-Diagnosebericht
Das Wellenformdiagramm der Probandin zeigt elliptische Schwankungen mit gelegentlichen spitzen Ausschlägen. Beide Spitzenwerte weisen einen Aufwärtstrend auf, wobei derzeit keine abnormalen Wellenformen zu beobachten sind.
Resonanzkritikalität: Im Vergleich zu früheren Berichten ist die Übertaktungsschwelle gesunken. Die Stabilität ist weiterhin hoch, doch latente Risiken erfordern Aufmerksamkeit.
Bei der Resonatorin Yangyang liegt eine Vorgeschichte von Übertaktung vor. Maximale Schweregrad-Einstufung: Mäßig.
Die Probandin geriet im Xuanfang-Territorium mehrfach in einen Zustand sensorischer Überlastung. Das irreversible Federwachstum an den Spitzen und Enden ihrer Haare hat sich verschlimmert, und eine weitere Ausbreitung sollte sorgfältig beobachtet werden.
Regelmäßige körperliche Untersuchungen werden empfohlen. Eine psychologische Beratung wird derzeit als nicht erforderlich erachtet.
Yangyang: Xuanling Geschätzte Gegenstände & Gefälligkeiten

„Schale“
Yangyangs Haarband und ihre Mütze. Das Band war ein Abschiedsgeschenk ihrer Mutter; die Mütze ein Geschenk ihrer Freunde, nachdem sie eine Vorreiterin geworden war. Jeden Morgen, wenn Yangyang das eine vor dem Spiegel bindet und das andere aufsetzt, ist das der Moment, in dem sie sich innerlich auf die Welt einstimmt – ein kleines Ritual, um sicherzustellen, dass sie nicht von ihrem frühesten Gelübde abgewichen ist.
Nachdem sich ihre Resonanzkraft verändert hatte, dachte Yangyang lange und intensiv nach, bevor sie diese beiden lebenslangen „Symbole“ in ihrem Kleiderschrank verstaute. Ihre Bedeutung hatte sich längst tief in ihr Herz eingebrannt, doch so wie ein Küken, das sich aus dem Ei befreit hat und die Schale nicht mehr braucht, um seine Form zu bewahren, sehnte sie sich nun danach, mutig voranzuschreiten und ihre Flügel zu spreizen, um in den Himmel zu fliegen. Ihre Wünsche wurden bereits vom Wind in alle Winkel der Welt getragen, und daher möchte sie nun ihr neues Selbst festigen – eine „Erwachsene“, die die Lasten anderer tragen kann, einen Vogel mit azurblauen Federn, der hoch am Himmel fliegt und die Morgendämmerung ankündigt.

Aufzeichnungen voneinander
{Male=Seine;Female=Ihre} Briefe, die Yangyang aufbewahrt hat. Sie hütet jeden einzelnen davon wie einen Schatz, und inzwischen ließen sie sich zu einem kleinen Berg auftürmen.
Jeder einzelne Brief steht für eine Reise, eine Geschichte, die sie nicht persönlich miteinander teilen konnten, sondern die sie stattdessen mit Tinte festgehalten haben.
Diese Erinnerungen liegen ihr sehr am Herzen. Wann immer ihre Fingerspitzen den geschriebenen Zeilen folgen – Ländern, die ihre eigenen Füße nie betreten haben –, nimmt das Bild von {Male=ihm;Female=ihr}, wie {Male=er;Female=sie} sie durchschreitet, in ihren Gedanken klar und lebendig Gestalt an.

Die Stimme der Welt
Ein Geschenk zum Erwachsenwerden von Yangyangs Mutter, das Suisui anvertraut wurde, um es ihr Jahre nach Yangyangs Auszug aus dem Elternhaus zu überbringen. Das Rauschen der Gezeiten scheint darin eingeschlossen zu sein.
„Wie Motten, die vom Licht angezogen werden, sind alle, die ■■ hören, dazu bestimmt, den Weg von ■■■■ zu beschreiten. An die letzte Dienerin der Stimme in dieser Welt: Möge deine Reise, die unerwartet und zum Scheitern verurteilt ist, durch die Anwesenheit von ■■■ ein wenig Sinn finden.“
Yangyang: Xuanling Geschichte
Eine Aufzeichnung des Scheiterns
Drei Tage waren vergangen, seit sie ihrer Mutter von ihrem Wunsch erzählt hatte.
An diesem Abend lag ein zusätzliches Paar Essstäbchen auf dem Tisch der Familie Yangyang.
„Ich habe gehört, euer Kind möchte zum Militär? Welches ist es denn?“ Während des Gesprächs nach dem Essen nahm die Besucherin einen Schluck Tee und richtete die Frage an ihre Eltern.
„Hm … klare Augen, kein Ballast im Herzen. Eine Person, die Entbehrungen ertragen kann.“ Die Besucherin musterte das noch kindliche Gesicht und lächelte. „Sieht aus, als hättest du ein solides Fundament. Wo hast du das gelernt, in einer Kampfkunstschule? Dort lernt man keine wahre Kunst. Wenn du einem Feind auf dem Schlachtfeld gegenübertreten willst, reicht das nicht aus.“
„Komm, zeig mir mal, was du bisher gelernt hast.“ Die Besucherin erhob sich und trat hinaus in den Hof. „Ich kann schließlich nicht umsonst von der Kochkunst deiner Mutter profitieren.“
„In Ordnung.“ Auf das Nicken ihrer Eltern hin zog sie das Holzschwert hervor, mit dem sie täglich übte, trat vor die Besucherin und nahm ihre Kampfhaltung an.
Wer die Besucherin war, wusste sie nicht, nur dass es sich um eine Freundin ihrer Eltern handelte. Doch Yangyang war scharfsinnig genug, um zu verstehen, weshalb die Frau an diesem Abend zum Essen gekommen war und warum sie angeboten hatte, sie auf die Probe zu stellen.
Ihre Eltern unterstützten ihren Wunsch, wollten ihr aber zugleich zeigen, wie viele Prüfungen noch zwischen ihr und dessen Erfüllung lagen.
Sie stürzte sich auf ihre erste Prüfung wie ein Jungvogel, der zum ersten Mal mit den Flügeln schlägt und nach dem offenen Himmel greift.
…
„Gute Einstellung. Schade nur, dass dein Talent eher durchschnittlich ist – ganz anders als bei den Wunderkindern, die man nur einmal unter zehntausend findet. Auf dem Weg der Kampfkünste könntest du dein ganzes Leben lang daran arbeiten und würdest dennoch nie ans Ziel gelangen.“
In dem Moment, als sie zu Boden sank, fühlte sie sich an ihren allerersten Tag in der Kampfkunstschule zurückversetzt.
Ohne Kenntnisse. Verloren und orientierungslos.
„Deine Mutter hat mir von deinen Begabungen erzählt. Wenn du stattdessen ihr Handwerk erlernst, wirst du sie schon bald übertreffen, da bin ich mir sicher.“ Die Besucherin hob das Holzschwert auf, das sie fallen gelassen hatte. „Und trotzdem – willst du diesen Weg weitergehen?“
Sie nickte, streckte die Hand aus und umfasste den Griff, der ihr hingehalten wurde.
…
Von da an besuchte die Besucherin etwa alle zehn Tage Yangyangs Zuhause und verließ es nie, ohne ihr den einen oder anderen Rat mitzugeben – mal zum Schwertkampf, mal zur Strategie. Sie ließ nicht zu, dass Yangyang sie „Meisterin“ nannte, und bestand darauf, lediglich eine Besucherin zu sein, die sich auf Kosten anderer durchfüttern ließ und aus irgendeinem seltsamen Impuls heraus das Kind einer Freundin unterrichtete.
„Wenn ich fragen darf … wann werde ich wissen, dass ich bereit bin?“
„Hm … machen wir es so.“
Am nächsten Morgen stand ein Holzpfahl im Hof der Familie. Durch und durch schwarzgrau, mit einer Oberfläche, die hart wie Eisen war. Selbst eine echte Klinge hätte Mühe gehabt, Spuren darauf zu hinterlassen.
Die Besucherin nahm Yangyangs Holzschwert und schwang es nur ganz leicht. Ein heftiger Windstoß fegte vorbei, und schon hatte sich die Klinge mehrere Fingerbreit tief in den Pfahl gegraben.
Sie deutete auf die tiefe Kerbe. „Wenn du das ohne deine Resonanzkraft schaffst, bist du bereit.“
…
Die Jahreszeiten vergingen. Zwei Jahre zogen ins Land.
Das Gesicht des Mädchens hatte seine kindlichen Züge verloren, und der Pfahl war übersät mit zahllosen Kerben, tiefen wie flachen.
Sie hielt den Atem an und nahm ihre Haltung ein. Das Aufblitzen der Klinge war wie ein Windstoß, der einen Teppich aus Blättern vom Boden hob.
„…“
Der Schlag, in den zwei Jahre Ausdauer geflossen waren, drang kaum mehr als einen Fingerbreit in die Oberfläche ein.
Heute war der Tag, an dem sie mit ihren Eltern vereinbart hatte, nach Jinzhou aufzubrechen.
Sie hatte die Vorgabe ihrer „Meisterin“ vor ihrer Abreise nicht erfüllt – und dennoch brach sie auf.
Sie verbeugte sich tief vor dem Pfahl und ließ das Holzschwert im Hof zurück.
Nachdem sie sich von ihren Eltern und ihrer Schwester verabschiedet hatte, passierte sie die Mauern von Mingting. Als sie gerade den ersten Kontrollposten hinter sich lassen wollte, fiel ihr in der Ferne eine Gestalt ins Auge.
„Vergib mir, Meisterin. Ich habe versagt.“
„Und wenn ich dir sage, dass du es vielleicht niemals schaffen wirst? Nicht einmal in einem ganzen Leben des Bemühens?“
„Dann werde ich wohl … eine Zeit lang traurig sein.“
„Aber aufhalten würde dich das nicht, oder?“
„Nein.“
„Gut.“ Die „Meisterin“ tätschelte ihr den Kopf und wandte sich zur Stadt um. „Begreife, dass es auf dieser Welt Dinge gibt, die du niemals erreichen wirst, und dann …“
„… schreite weiter voran. Bis zum Ende.“
An diesem Abend lag ein zusätzliches Paar Essstäbchen auf dem Tisch der Familie Yangyang.
„Ich habe gehört, euer Kind möchte zum Militär? Welches ist es denn?“ Während des Gesprächs nach dem Essen nahm die Besucherin einen Schluck Tee und richtete die Frage an ihre Eltern.
„Hm … klare Augen, kein Ballast im Herzen. Eine Person, die Entbehrungen ertragen kann.“ Die Besucherin musterte das noch kindliche Gesicht und lächelte. „Sieht aus, als hättest du ein solides Fundament. Wo hast du das gelernt, in einer Kampfkunstschule? Dort lernt man keine wahre Kunst. Wenn du einem Feind auf dem Schlachtfeld gegenübertreten willst, reicht das nicht aus.“
„Komm, zeig mir mal, was du bisher gelernt hast.“ Die Besucherin erhob sich und trat hinaus in den Hof. „Ich kann schließlich nicht umsonst von der Kochkunst deiner Mutter profitieren.“
„In Ordnung.“ Auf das Nicken ihrer Eltern hin zog sie das Holzschwert hervor, mit dem sie täglich übte, trat vor die Besucherin und nahm ihre Kampfhaltung an.
Wer die Besucherin war, wusste sie nicht, nur dass es sich um eine Freundin ihrer Eltern handelte. Doch Yangyang war scharfsinnig genug, um zu verstehen, weshalb die Frau an diesem Abend zum Essen gekommen war und warum sie angeboten hatte, sie auf die Probe zu stellen.
Ihre Eltern unterstützten ihren Wunsch, wollten ihr aber zugleich zeigen, wie viele Prüfungen noch zwischen ihr und dessen Erfüllung lagen.
Sie stürzte sich auf ihre erste Prüfung wie ein Jungvogel, der zum ersten Mal mit den Flügeln schlägt und nach dem offenen Himmel greift.
…
„Gute Einstellung. Schade nur, dass dein Talent eher durchschnittlich ist – ganz anders als bei den Wunderkindern, die man nur einmal unter zehntausend findet. Auf dem Weg der Kampfkünste könntest du dein ganzes Leben lang daran arbeiten und würdest dennoch nie ans Ziel gelangen.“
In dem Moment, als sie zu Boden sank, fühlte sie sich an ihren allerersten Tag in der Kampfkunstschule zurückversetzt.
Ohne Kenntnisse. Verloren und orientierungslos.
„Deine Mutter hat mir von deinen Begabungen erzählt. Wenn du stattdessen ihr Handwerk erlernst, wirst du sie schon bald übertreffen, da bin ich mir sicher.“ Die Besucherin hob das Holzschwert auf, das sie fallen gelassen hatte. „Und trotzdem – willst du diesen Weg weitergehen?“
Sie nickte, streckte die Hand aus und umfasste den Griff, der ihr hingehalten wurde.
…
Von da an besuchte die Besucherin etwa alle zehn Tage Yangyangs Zuhause und verließ es nie, ohne ihr den einen oder anderen Rat mitzugeben – mal zum Schwertkampf, mal zur Strategie. Sie ließ nicht zu, dass Yangyang sie „Meisterin“ nannte, und bestand darauf, lediglich eine Besucherin zu sein, die sich auf Kosten anderer durchfüttern ließ und aus irgendeinem seltsamen Impuls heraus das Kind einer Freundin unterrichtete.
„Wenn ich fragen darf … wann werde ich wissen, dass ich bereit bin?“
„Hm … machen wir es so.“
Am nächsten Morgen stand ein Holzpfahl im Hof der Familie. Durch und durch schwarzgrau, mit einer Oberfläche, die hart wie Eisen war. Selbst eine echte Klinge hätte Mühe gehabt, Spuren darauf zu hinterlassen.
Die Besucherin nahm Yangyangs Holzschwert und schwang es nur ganz leicht. Ein heftiger Windstoß fegte vorbei, und schon hatte sich die Klinge mehrere Fingerbreit tief in den Pfahl gegraben.
Sie deutete auf die tiefe Kerbe. „Wenn du das ohne deine Resonanzkraft schaffst, bist du bereit.“
…
Die Jahreszeiten vergingen. Zwei Jahre zogen ins Land.
Das Gesicht des Mädchens hatte seine kindlichen Züge verloren, und der Pfahl war übersät mit zahllosen Kerben, tiefen wie flachen.
Sie hielt den Atem an und nahm ihre Haltung ein. Das Aufblitzen der Klinge war wie ein Windstoß, der einen Teppich aus Blättern vom Boden hob.
„…“
Der Schlag, in den zwei Jahre Ausdauer geflossen waren, drang kaum mehr als einen Fingerbreit in die Oberfläche ein.
Heute war der Tag, an dem sie mit ihren Eltern vereinbart hatte, nach Jinzhou aufzubrechen.
Sie hatte die Vorgabe ihrer „Meisterin“ vor ihrer Abreise nicht erfüllt – und dennoch brach sie auf.
Sie verbeugte sich tief vor dem Pfahl und ließ das Holzschwert im Hof zurück.
Nachdem sie sich von ihren Eltern und ihrer Schwester verabschiedet hatte, passierte sie die Mauern von Mingting. Als sie gerade den ersten Kontrollposten hinter sich lassen wollte, fiel ihr in der Ferne eine Gestalt ins Auge.
„Vergib mir, Meisterin. Ich habe versagt.“
„Und wenn ich dir sage, dass du es vielleicht niemals schaffen wirst? Nicht einmal in einem ganzen Leben des Bemühens?“
„Dann werde ich wohl … eine Zeit lang traurig sein.“
„Aber aufhalten würde dich das nicht, oder?“
„Nein.“
„Gut.“ Die „Meisterin“ tätschelte ihr den Kopf und wandte sich zur Stadt um. „Begreife, dass es auf dieser Welt Dinge gibt, die du niemals erreichen wirst, und dann …“
„… schreite weiter voran. Bis zum Ende.“
Eine Aufzeichnung der Anfänge
Der Weg von Mingting nach Jinzhou dauerte lange. Sehr lange. Lange genug, um sich wie ein ganzes Leben anzufühlen. Lange genug, dass alles, was sie unterwegs sah und durchstand, all das hätte erschüttern können, was sie zu besitzen glaubte.
Sie hatte einst geglaubt, einen Blick auf die „Wahrheit“ erhascht zu haben. Sie hatte geglaubt, genau zu wissen, für wen ihr Schwert erhoben werden sollte. Sie hatte geglaubt, „Recht“ und „Unrecht“ gegeneinander abwägen, „Gut“ von „Böse“ unterscheiden zu können. Dass ihr Herz einen Maßstab besaß. Doch je mehr Orte sie bereiste, desto häufiger musste sie feststellen, dass sich dieser Maßstab nicht auf alle Dinge der Welt anwenden ließ.
Manche Menschen handelten nur aus guten Absichten und fanden dennoch ein tragisches Ende. Andere waren von Sünde durchdrungen und beschützten gerade durch dieses Böse das Glück anderer. Die Welt war zu komplex. So komplex, dass selbst ein ganzes Leben womöglich nicht ausreichen würde, sie zu begreifen.
Mehr noch – es hatte eine Zeit gegeben, in der sie sogar den Wunsch aufgegeben hatte, sie zu begreifen.
Das war in Yuezhou gewesen. Eine Mutter hatte sie darum gebeten, ihr entführtes Kind zu finden.
Diejenigen, die das Kind verschleppt hatten, gehörten zu einer örtlichen Gruppierung, die einen bösen Gott verehrte – ein Haufen Wahnsinniger, deren Hände von Sünde befleckt waren und die die Bezeichnung „Mensch“ längst nicht mehr verdienten.
Als sie gemeinsam mit dem örtlichenKriegsministerium ihre Festung stürmte, bot sich ihren Augen ein Anblick, der die Bezeichnung „Hölle“ verdiente.
In diesem Augenblick verbrannten alle Gedanken in ihrem Geist. Alles, was gut und gerecht war, ließ sie hinter sich.
…
Erst als die Soldaten des Kriegsministeriums das Schlachtfeld gesichert hatten und ihr auf die Schulter klopften, begriff sie, dass alles vorbei war.
Sie hörte ein stockendes Tropfen von der Spitze ihres Schwertes, das im Boden steckte. Als sie ihr Haar löste, sah sie, dass das Band, das ihre Mutter ihr geschenkt hatte, von einem Rot durchtränkt war, das kaum zu ertragen war.
Sie konnte sich nicht mehr genau erinnern, was in jener Zeitspanne geschehen war. Hatte sie jemanden getötet? Und wenn nicht diesmal, dann würde dieser Tag doch irgendwann kommen, wenn sie diesen Weg weiter beschritt.
Sie wusste, dass ihr Schwert niemals wahre Stärke besitzen würde, wenn sie sich einer so offensichtlichen Wahrheit nicht stellte.
Und doch schmeckte diese Wahrheit bitter.
Als sie ihre Reise fortsetzte, hatte sie die Flecken aus ihrem Haarband gewaschen, nicht jedoch die Dunkelheit aus ihrem Blick.
Trotz des herzlichen Dankes jener Mutter und obwohl sie die Unschuld der Kleinen bewahrt hatte, konnte sie ihnen kein einziges aufrichtiges Lächeln entgegenbringen.
Mit gebrochenem Herzen kam sie allein in Jinzhou an und blieb auf einem Platz stehen, von dem aus man direkt auf das Rathaus blickte. Sie wusste, wohin sie als Nächstes gehen sollte, doch ihre Füße fühlten sich an wie aus Blei gegossen, und sie brachte es nicht über sich, diesen einen Schritt zu tun.
…
„Hey, warum stehst du hier ganz allein herum? Hast du dich verlaufen oder so?“
„Ich bin Chixia, Jinzhou-Patrouilleurin. Äh … angehende Patrouilleurin. Wenn ich dir irgendwie helfen kann, sag einfach Bescheid! Ach ja, hast du Hunger? Hör zu, wenn du in Jinzhou bist, musst du unbedingt mal im Restaurant Panhua essen …“
… Bis ein offenes, unbekümmertes Mädchen in ihrem Alter sie ansprach. Bis dieses Mädchen ihre Hand ergriff und sie mit sich zog – hinein in all die Dinge, die sie noch nicht kennengelernt hatte.
Sie hatte einst geglaubt, einen Blick auf die „Wahrheit“ erhascht zu haben. Sie hatte geglaubt, genau zu wissen, für wen ihr Schwert erhoben werden sollte. Sie hatte geglaubt, „Recht“ und „Unrecht“ gegeneinander abwägen, „Gut“ von „Böse“ unterscheiden zu können. Dass ihr Herz einen Maßstab besaß. Doch je mehr Orte sie bereiste, desto häufiger musste sie feststellen, dass sich dieser Maßstab nicht auf alle Dinge der Welt anwenden ließ.
Manche Menschen handelten nur aus guten Absichten und fanden dennoch ein tragisches Ende. Andere waren von Sünde durchdrungen und beschützten gerade durch dieses Böse das Glück anderer. Die Welt war zu komplex. So komplex, dass selbst ein ganzes Leben womöglich nicht ausreichen würde, sie zu begreifen.
Mehr noch – es hatte eine Zeit gegeben, in der sie sogar den Wunsch aufgegeben hatte, sie zu begreifen.
Das war in Yuezhou gewesen. Eine Mutter hatte sie darum gebeten, ihr entführtes Kind zu finden.
Diejenigen, die das Kind verschleppt hatten, gehörten zu einer örtlichen Gruppierung, die einen bösen Gott verehrte – ein Haufen Wahnsinniger, deren Hände von Sünde befleckt waren und die die Bezeichnung „Mensch“ längst nicht mehr verdienten.
Als sie gemeinsam mit dem örtlichen
In diesem Augenblick verbrannten alle Gedanken in ihrem Geist. Alles, was gut und gerecht war, ließ sie hinter sich.
…
Erst als die Soldaten des Kriegsministeriums das Schlachtfeld gesichert hatten und ihr auf die Schulter klopften, begriff sie, dass alles vorbei war.
Sie hörte ein stockendes Tropfen von der Spitze ihres Schwertes, das im Boden steckte. Als sie ihr Haar löste, sah sie, dass das Band, das ihre Mutter ihr geschenkt hatte, von einem Rot durchtränkt war, das kaum zu ertragen war.
Sie konnte sich nicht mehr genau erinnern, was in jener Zeitspanne geschehen war. Hatte sie jemanden getötet? Und wenn nicht diesmal, dann würde dieser Tag doch irgendwann kommen, wenn sie diesen Weg weiter beschritt.
Sie wusste, dass ihr Schwert niemals wahre Stärke besitzen würde, wenn sie sich einer so offensichtlichen Wahrheit nicht stellte.
Und doch schmeckte diese Wahrheit bitter.
Als sie ihre Reise fortsetzte, hatte sie die Flecken aus ihrem Haarband gewaschen, nicht jedoch die Dunkelheit aus ihrem Blick.
Trotz des herzlichen Dankes jener Mutter und obwohl sie die Unschuld der Kleinen bewahrt hatte, konnte sie ihnen kein einziges aufrichtiges Lächeln entgegenbringen.
Mit gebrochenem Herzen kam sie allein in Jinzhou an und blieb auf einem Platz stehen, von dem aus man direkt auf das Rathaus blickte. Sie wusste, wohin sie als Nächstes gehen sollte, doch ihre Füße fühlten sich an wie aus Blei gegossen, und sie brachte es nicht über sich, diesen einen Schritt zu tun.
…
„Hey, warum stehst du hier ganz allein herum? Hast du dich verlaufen oder so?“
„Ich bin Chixia, Jinzhou-Patrouilleurin. Äh … angehende Patrouilleurin. Wenn ich dir irgendwie helfen kann, sag einfach Bescheid! Ach ja, hast du Hunger? Hör zu, wenn du in Jinzhou bist, musst du unbedingt mal im Restaurant Panhua essen …“
… Bis ein offenes, unbekümmertes Mädchen in ihrem Alter sie ansprach. Bis dieses Mädchen ihre Hand ergriff und sie mit sich zog – hinein in all die Dinge, die sie noch nicht kennengelernt hatte.
Eine Aufzeichnung der Freundschaft
„Yangyang, das ist Baizhi, eine Forscherin der Huaxu-Akademie . Während deiner Evaluierung wird sie dich technisch unterstützen, während du das neu entstandene Tacet-Feld in der Nähe von Jinzhou untersuchst.“
…
„Hallo, ich heiße Baizhi …“
„… Yangyang! Was gibt es heute zum Mittagessen? Tante hat uns hergebeten, damit wir ein neues Gericht probieren. Ach, aber die Wutherkuchen, die wir letztes Mal zusammen gegessen haben, die waren …“
„Verzeihung, aber die Untersuchung beginnt heute Nachmittag. Ich fürchte, ihr beide werdet keine Zeit zum Essen haben.“
„Eine Armee mit leerem Magen marschiert nicht gern. Was auch immer es ist, kann warten, bis wir gegessen haben … und äh, wer bist du überhaupt …?“
„…“
An jenem Tag, als Azurblau zum ersten Mal auf Flammenrot traf, kam ihnen vielleicht zur selben Zeit derselbe Gedanke: Mit dieser Person werde ich mich niemals verstehen.
„Haha …“ Zwei vollkommen unterschiedliche Temperamente standen zu beiden Seiten von ihr, und doch fühlte sie sich seltsamerweise weder unwohl noch verlegen.
Es war, als hätte sie immer gewusst, dass dieser Augenblick kommen würde; als wäre längst vorherbestimmt gewesen, dass die drei sich auf genau diese Weise kennenlernen würden.
Sie dachte: So angespannt die Stimmung zwischen ihnen auch war, sahen sie sich wenigstens trotzdem an.
„Nun gut. Dann kaufen wir uns etwas zum Mitnehmen und essen auf dem Weg.“ Sie klatschte leicht in die Hände und schlug einen Kompromiss vor. „Baizhi, Feldforschung kostet ebenfalls Kraft. Du solltest nicht mit leerem Magen losziehen.“
„Hm … ein vernünftiger Vorschlag.“
„Dann probieren wir den Laden aus, der letzte Woche eröffnet hat … Nein. Yangyang, du entscheidest.“
Das war das erste Mal, dass die drei Gestalten – Blau, Weiß und Rot – Seite an Seite durch die Straßen von Jinzhou gingen.
…
„Yangyang, das hier ist ein neues Heilmittel, das Huaxu gerade entwickelt hat. Bring es bitte zu Chixia. Eine Dosis davon, und ihre Erkältung sollte innerhalb von ein oder zwei Tagen verschwunden sein.“
„Das könnte ich natürlich tun. Aber, Baizhi, willst du es ihr nicht selbst bringen?“
„Hm …“
…
„Oh, Yangyang, Tante Panhua hat ein paar Gerichte gebraten. Nimm sie mit. Muss Baizhi heute Abend nicht länger arbeiten? Dann hat sie wenigstens einen Mitternachtssnack.“
„Klar könnte ich das … aber, Chixia, du könntest sie ihr doch auch selbst bringen.“
„Äh …“
…
Und so verstrichen die Tage, einer nach dem anderen. Keine Erinnerungen, die sich tief ins Herz schnitten. Keine dramatischen Wendungen wie in einem Theaterstück.
Über zahllose Tage hinweg, schlicht und ruhig wie Wasser, lernten sie einander nach und nach kennen – auf direkte wie auf indirekte Weise.
„Baizhi, wegen der bevorstehenden Untersuchung … Chixia kennt das Gebiet zufällig sehr gut, also habe ich eigens bei derPatrouillenstation angefragt, ob man sie uns für eine Weile zuteilen kann.“
„Ähem … Yangyang zuliebe natürlich. Wenn ich die Führung übernehme, muss niemand ziellos durch die Gegend laufen, und die Arbeit geht auch schneller voran …“
„Verstanden …“ Baizhi schloss die Akte in ihren Händen und machte für einen Moment die Augen zu. „Also dann …“
„… Was gibt es heute zum Mittagessen?“
…
„Hallo, ich heiße Baizhi …“
„… Yangyang! Was gibt es heute zum Mittagessen? Tante hat uns hergebeten, damit wir ein neues Gericht probieren. Ach, aber die Wutherkuchen, die wir letztes Mal zusammen gegessen haben, die waren …“
„Verzeihung, aber die Untersuchung beginnt heute Nachmittag. Ich fürchte, ihr beide werdet keine Zeit zum Essen haben.“
„Eine Armee mit leerem Magen marschiert nicht gern. Was auch immer es ist, kann warten, bis wir gegessen haben … und äh, wer bist du überhaupt …?“
„…“
An jenem Tag, als Azurblau zum ersten Mal auf Flammenrot traf, kam ihnen vielleicht zur selben Zeit derselbe Gedanke: Mit dieser Person werde ich mich niemals verstehen.
„Haha …“ Zwei vollkommen unterschiedliche Temperamente standen zu beiden Seiten von ihr, und doch fühlte sie sich seltsamerweise weder unwohl noch verlegen.
Es war, als hätte sie immer gewusst, dass dieser Augenblick kommen würde; als wäre längst vorherbestimmt gewesen, dass die drei sich auf genau diese Weise kennenlernen würden.
Sie dachte: So angespannt die Stimmung zwischen ihnen auch war, sahen sie sich wenigstens trotzdem an.
„Nun gut. Dann kaufen wir uns etwas zum Mitnehmen und essen auf dem Weg.“ Sie klatschte leicht in die Hände und schlug einen Kompromiss vor. „Baizhi, Feldforschung kostet ebenfalls Kraft. Du solltest nicht mit leerem Magen losziehen.“
„Hm … ein vernünftiger Vorschlag.“
„Dann probieren wir den Laden aus, der letzte Woche eröffnet hat … Nein. Yangyang, du entscheidest.“
Das war das erste Mal, dass die drei Gestalten – Blau, Weiß und Rot – Seite an Seite durch die Straßen von Jinzhou gingen.
…
„Yangyang, das hier ist ein neues Heilmittel, das Huaxu gerade entwickelt hat. Bring es bitte zu Chixia. Eine Dosis davon, und ihre Erkältung sollte innerhalb von ein oder zwei Tagen verschwunden sein.“
„Das könnte ich natürlich tun. Aber, Baizhi, willst du es ihr nicht selbst bringen?“
„Hm …“
…
„Oh, Yangyang, Tante Panhua hat ein paar Gerichte gebraten. Nimm sie mit. Muss Baizhi heute Abend nicht länger arbeiten? Dann hat sie wenigstens einen Mitternachtssnack.“
„Klar könnte ich das … aber, Chixia, du könntest sie ihr doch auch selbst bringen.“
„Äh …“
…
Und so verstrichen die Tage, einer nach dem anderen. Keine Erinnerungen, die sich tief ins Herz schnitten. Keine dramatischen Wendungen wie in einem Theaterstück.
Über zahllose Tage hinweg, schlicht und ruhig wie Wasser, lernten sie einander nach und nach kennen – auf direkte wie auf indirekte Weise.
„Baizhi, wegen der bevorstehenden Untersuchung … Chixia kennt das Gebiet zufällig sehr gut, also habe ich eigens bei der
„Ähem … Yangyang zuliebe natürlich. Wenn ich die Führung übernehme, muss niemand ziellos durch die Gegend laufen, und die Arbeit geht auch schneller voran …“
„Verstanden …“ Baizhi schloss die Akte in ihren Händen und machte für einen Moment die Augen zu. „Also dann …“
„… Was gibt es heute zum Mittagessen?“
Eine versiegelte Aufzeichnung
„Tada! Yangyang, herzlichen Glückwunsch, dass du jetzt eine Vorreiterin bist! Baizhi und ich haben das gemeinsam für dich ausgesucht. Gefällt es dir?“
„Als Vorreiterin bist du oft draußen in der Wildnis unterwegs, und dein Haar ist nicht gerade leicht zu bändigen. Diese Mütze sollte dich ein wenig vor Wind und Regen schützen. Sie dürfte ziemlich praktisch sein.“
„Ach was, das ist doch völlig nebensächlich! Wichtig ist, dass Yangyang darin wunderschön aussehen wird, oder?“
„Danke … Baizhi. Chixia.“
Sie nahm das Geschenk aus den Händen ihrer Freundinnen und setzte es auf.
Und in diesem Augenblick war es, als wäre sie viele Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt worden.
…
„Was ist denn, Yangyang?“ Auf einem von Laternen erleuchteten Tempelfest bemerkte ihre Schwester, wie sie vor einem Stand stehen geblieben war und wie verzaubert die Auslagen betrachtete. „Ah, möchtest du diese Mütze haben? Hm … gar nicht schlecht! Sieh mal, sieh mal, es ist sogar ein kleiner Vogel darauf gestickt.“
„Aber sie ist so teuer …“ Sie warf einen Blick auf das Preisschild, dann auf die Münzen in ihrer Hand und machte einen Schritt zurück. „Komm schon, Schwester. Wir wollten doch zusammen Malzzucker kaufen gehen …“
„Hm! Wusste ich’s doch, die steht dir großartig!“ Noch bevor sie überhaupt begriff, was geschah, saß die Mütze bereits auf ihrem Kopf.
„Schwester …?! Du kannst doch nicht einfach etwas nehmen, das dir nicht gehört …“ Verlegen zappelte sie ein wenig herum, ehe sie sah, wie Suisui aus dem Nichts einen Geldbeutel hervorzauberte und ihn vor ihren Augen baumeln ließ.
„Hehe. Yangyang, du hast ja keine Ahnung, wie tief die Taschen deiner großen Schwester sind.“ Suisui grinste verschmitzt, während die Münzen im Beutel klimperten. „Das ist doch nur eine Mütze. Für meinen kleinen Schatz ist das nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.“
„Aber für dieses Geld hast du doch so hart gearbeitet …“
„Ach, was soll’s!“ Suisui packte ihre Hand und zog sie zu den belebteren Ständen hinüber. „Ich bin schließlich deine große Schwester! Was mir gehört, gehört auch dir, und was dir gehört, gehört natürlich auch mir …“
…
Für sie war eine „große Schwester“ seit dem Augenblick ihrer Geburt etwas Selbstverständliches gewesen.
Selbstverständlich waren ihr gemeinsames Lachen und Herumtollen. Selbstverständlich war es, alles miteinander zu teilen. Selbstverständlich war … ihre Gegenwart an jedem einzelnen Tag ihres Lebens.
Erst als sie jene Entscheidung traf, wurde ihr bewusst, dass sie sich von all den Dingen verabschieden würde, die sie immer für selbstverständlich gehalten hatte.
Wenn sie diesen Schritt nicht wagte, würde sie niemals zu dem „Ich“ werden können, das sie sein wollte. Und wenn sie ihn wagte, mussten all die Bindungen, auf die sie sich verlassen hatte, eine neue Form annehmen.
Alles, was ihre Schwester betraf, hatte sie in ihrem Zuhause inMingting zurückgelassen. Und würde sie eines Tages auch alles an diesem Ort zurücklassen, wenn die Zeit kam, Jinzhou zu verlassen?
Sie wusste es nicht. Doch eines wusste sie ganz sicher …
… Die Wärme, die sie jetzt auf ihrem Kopf spürte, unterschied sich nicht von jener Wärme vor all den Jahren.
Sie wusste, dass sie längst nicht mehr das kleine Mädchen war, das ihrer Schwester auf dem Tempelfest hinterhergelaufen war.
Und sie wusste, dass der nächste Brief ihrer Schwester im kommenden Monat eintreffen würde.
„Als Vorreiterin bist du oft draußen in der Wildnis unterwegs, und dein Haar ist nicht gerade leicht zu bändigen. Diese Mütze sollte dich ein wenig vor Wind und Regen schützen. Sie dürfte ziemlich praktisch sein.“
„Ach was, das ist doch völlig nebensächlich! Wichtig ist, dass Yangyang darin wunderschön aussehen wird, oder?“
„Danke … Baizhi. Chixia.“
Sie nahm das Geschenk aus den Händen ihrer Freundinnen und setzte es auf.
Und in diesem Augenblick war es, als wäre sie viele Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt worden.
…
„Was ist denn, Yangyang?“ Auf einem von Laternen erleuchteten Tempelfest bemerkte ihre Schwester, wie sie vor einem Stand stehen geblieben war und wie verzaubert die Auslagen betrachtete. „Ah, möchtest du diese Mütze haben? Hm … gar nicht schlecht! Sieh mal, sieh mal, es ist sogar ein kleiner Vogel darauf gestickt.“
„Aber sie ist so teuer …“ Sie warf einen Blick auf das Preisschild, dann auf die Münzen in ihrer Hand und machte einen Schritt zurück. „Komm schon, Schwester. Wir wollten doch zusammen Malzzucker kaufen gehen …“
„Hm! Wusste ich’s doch, die steht dir großartig!“ Noch bevor sie überhaupt begriff, was geschah, saß die Mütze bereits auf ihrem Kopf.
„Schwester …?! Du kannst doch nicht einfach etwas nehmen, das dir nicht gehört …“ Verlegen zappelte sie ein wenig herum, ehe sie sah, wie Suisui aus dem Nichts einen Geldbeutel hervorzauberte und ihn vor ihren Augen baumeln ließ.
„Hehe. Yangyang, du hast ja keine Ahnung, wie tief die Taschen deiner großen Schwester sind.“ Suisui grinste verschmitzt, während die Münzen im Beutel klimperten. „Das ist doch nur eine Mütze. Für meinen kleinen Schatz ist das nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.“
„Aber für dieses Geld hast du doch so hart gearbeitet …“
„Ach, was soll’s!“ Suisui packte ihre Hand und zog sie zu den belebteren Ständen hinüber. „Ich bin schließlich deine große Schwester! Was mir gehört, gehört auch dir, und was dir gehört, gehört natürlich auch mir …“
…
Für sie war eine „große Schwester“ seit dem Augenblick ihrer Geburt etwas Selbstverständliches gewesen.
Selbstverständlich waren ihr gemeinsames Lachen und Herumtollen. Selbstverständlich war es, alles miteinander zu teilen. Selbstverständlich war … ihre Gegenwart an jedem einzelnen Tag ihres Lebens.
Erst als sie jene Entscheidung traf, wurde ihr bewusst, dass sie sich von all den Dingen verabschieden würde, die sie immer für selbstverständlich gehalten hatte.
Wenn sie diesen Schritt nicht wagte, würde sie niemals zu dem „Ich“ werden können, das sie sein wollte. Und wenn sie ihn wagte, mussten all die Bindungen, auf die sie sich verlassen hatte, eine neue Form annehmen.
Alles, was ihre Schwester betraf, hatte sie in ihrem Zuhause in
Sie wusste es nicht. Doch eines wusste sie ganz sicher …
… Die Wärme, die sie jetzt auf ihrem Kopf spürte, unterschied sich nicht von jener Wärme vor all den Jahren.
Sie wusste, dass sie längst nicht mehr das kleine Mädchen war, das ihrer Schwester auf dem Tempelfest hinterhergelaufen war.
Und sie wusste, dass der nächste Brief ihrer Schwester im kommenden Monat eintreffen würde.
Eine nicht gesendete Aufzeichnung
War jene Begegnung an jenem Tag Zufall? Oder Schicksal?
Als du erwachtest, hattest du alles vergessen. Und doch sagen mir deine goldenen Augen, dass das, was du in dir trägst, das, was du erlebt hast, weit über alles hinausreichen könnte, was ich mir vorstellen kann.
Du drängst stets ohne Zögern an die Spitze. Immer stürzt du dich mitten ins Zentrum des Geschehens.
Ist das eine Entscheidung, die du bewusst triffst? Oder ist es längst zu einem Instinkt geworden?
Du machst immer … einen größeren Schritt als alle anderen. Und egal, wie viele einst an deiner Seite gingen, am Ende gelangst du immer … an Orte, an die wir dir nicht folgen können.
Aber ich glaube nicht, dass es so etwas wie eine Seele gibt, die dazu bestimmt ist, allein zu sein.
Vielleicht möchte ich das nur aus Eigennutz.
Ich möchte einfach jemanden beschützen, jemanden … nun ja … eine Person, die nicht besonders gut darin ist, auf sich selbst aufzupassen.
Die Zeit, die wir miteinander verbringen, ist gemessen an deiner gesamten Reise, vielleicht nicht mehr als eine einzelne Welle auf einem grenzenlosen Meer.
Aber dieses Gefühl, dieser Impuls, hat doch nichts mit Verdienst oder Zeit zu tun.
Es ist einfach nur … mein eigener, überaus egoistischer Wunsch.
Ich hoffe, dass ich an deiner Seite stehen kann – in Freude wie in Trauer, an guten wie an schlechten Tagen, wenn du jemanden brauchst, an den du dich anlehnen kannst, wenn du jemanden brauchst, dem du dich anvertrauen kannst.
Ich hoffe …
…
Die Spitze ihres Stifts kam zum Stillstand.
Sie starrte auf den halb fertigen Brief und las ihn schweigend immer und immer wieder.
Schließlich faltete sie das Blatt zusammen, schob es in einen Umschlag und legte ihn unter ihre Schublade.
Dann zog sie ein neues Blatt hervor und begann erneut zu schreiben.
Rover, wie ist es dir in letzter Zeit ergangen? Geht es dir gut?
Als du erwachtest, hattest du alles vergessen. Und doch sagen mir deine goldenen Augen, dass das, was du in dir trägst, das, was du erlebt hast, weit über alles hinausreichen könnte, was ich mir vorstellen kann.
Du drängst stets ohne Zögern an die Spitze. Immer stürzt du dich mitten ins Zentrum des Geschehens.
Ist das eine Entscheidung, die du bewusst triffst? Oder ist es längst zu einem Instinkt geworden?
Du machst immer … einen größeren Schritt als alle anderen. Und egal, wie viele einst an deiner Seite gingen, am Ende gelangst du immer … an Orte, an die wir dir nicht folgen können.
Aber ich glaube nicht, dass es so etwas wie eine Seele gibt, die dazu bestimmt ist, allein zu sein.
Vielleicht möchte ich das nur aus Eigennutz.
Ich möchte einfach jemanden beschützen, jemanden … nun ja … eine Person, die nicht besonders gut darin ist, auf sich selbst aufzupassen.
Die Zeit, die wir miteinander verbringen, ist gemessen an deiner gesamten Reise, vielleicht nicht mehr als eine einzelne Welle auf einem grenzenlosen Meer.
Aber dieses Gefühl, dieser Impuls, hat doch nichts mit Verdienst oder Zeit zu tun.
Es ist einfach nur … mein eigener, überaus egoistischer Wunsch.
Ich hoffe, dass ich an deiner Seite stehen kann – in Freude wie in Trauer, an guten wie an schlechten Tagen, wenn du jemanden brauchst, an den du dich anlehnen kannst, wenn du jemanden brauchst, dem du dich anvertrauen kannst.
Ich hoffe …
…
Die Spitze ihres Stifts kam zum Stillstand.
Sie starrte auf den halb fertigen Brief und las ihn schweigend immer und immer wieder.
Schließlich faltete sie das Blatt zusammen, schob es in einen Umschlag und legte ihn unter ihre Schublade.
Dann zog sie ein neues Blatt hervor und begann erneut zu schreiben.
Rover, wie ist es dir in letzter Zeit ergangen? Geht es dir gut?
Yangyang: Xuanling Sprachaufnahmen
Gedanken: I
… Ich dachte, wenn ich dich wiedersehe, würden die Worte nur so aus mir herausströmen – so viele, dass ich gar nicht wüsste, wo ich anfangen sollte. Aber … nun, da du wirklich hier bist, ist mein Herz so voller Freude, dass alles andere in den Hintergrund getreten ist.
Gedanken: II
In Jinzhou ist viel passiert, während du weg warst. Ich habe dir das Wichtigste davon geschrieben. Doch manche Geschichten erzählt man einfach besser von Angesicht zu Angesicht, nicht wahr? Also, würdest du mir die Abenteuer, die du in deinen Briefen erwähnt hast – die Schwarzen Küsten , Ragunna , Septimont und Lahai-Roi – noch einmal erzählen?
Gedanken: III
Die Rolle einer Xuan-Aufseherin … Auch wenn es nur eine vorübergehende Aufgabe ist, versuche ich noch, mich zurechtzufinden. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mir Sorgen um Jinzhou mache. Aber Chixia, Baizhi, Magistratin Jinhsi und General Jiyan … schon allein das bloße Erwähnen dieser Namen beruhigt mich. Ich hoffe, dass auch mein Name eines Tages anderen dieselbe Zuversicht schenken kann.
Gedanken: IV
In der Nacht, bevor ich zur Xuanfang-Feste aufbrach, hatte ich einen Albtraum … Darin suchte ich nach einer Person … einer, der ich zuvor tatsächlich noch nie begegnet war. Erst als ich aufwachte, wurde mir klar, dass diese Person du warst. Aber wie du in deinem Brief geschrieben hast – ein Traum ist nur ein Traum. Jetzt, da ich dich sehen, berühren und spüren kann … glaube ich nicht, dass ich jemals wieder einen solchen Traum haben werde.
Gedanken: V
Ich weiß, dass nach diesem Wiedersehen die Zeit kommen wird, in der wir uns wieder trennen müssen. Aber diesmal sind die Geschichten, die wir erlebt haben, unsere gemeinsamen Erinnerungen; wir mussten sie nicht auf Worte in Briefen verkürzen. Und durch die Bitterkeit unseres Abschieds ist unser nächstes Treffen vielleicht umso mehr etwas, auf das man sich freuen kann … Wer weiß? Vielleicht bin ich es ja, die dich das nächste Mal besucht.
Yangyangs Hobby
Meine Schwester nahm mich früher ständig mit zum Drachensteigenlassen. Sie scherzte immer, dass wir, solange ich dabei war, selbst an windstillen Tagen eine Brise erwischen könnten. Aber wenn wir darum wetteiferten, wessen Drachen höher flog, beobachtete sie mich mit Argusaugen, um sicherzugehen, dass ich nicht schummelte – nicht, dass sie mich in diesem Fall je dabei erwischt hätte.
Yangyangs Problem
Auf dieser Reise sind mir die unterschiedlichsten Personen begegnet. Manche begleiteten mich, manche zogen an mir vorbei, und manche … stellten sich mir entgegen. Bei ihnen gab es keinen gemeinsamen Nenner und keinen Raum für Kompromisse, ganz gleich, wie viel wir miteinander teilten. Ich weiß, dass es auf diesem Weg noch mehr von dieser Art geben wird. Aber das wird mich nicht davon abhalten, weiter voranzuschreiten. Meine Ideale und mein Glaube haben die Klinge geschmiedet, die ich führe. Sie dient dem Schutz und dem Kampf zugleich … Und sollte der Tag kommen, an dem ich sie gegen andere richten muss – dann habe ich meinen Entschluss schon vor langer Zeit gefasst.
Lieblingsessen
Die Kochkünste meiner Mutter … Meine Schwester und ich lieben sie beide. Allerdings kann keine von uns behaupten, dass wir sie genauso lieben wie Vater. Schließlich war es ihre Kochkunst, die das Herz meines Vaters erobert hat … Ähm – falls du neugierig auf den Geschmack bist, {PlayerName}, könnte ich mich ja mal daran versuchen. An ihre Kochkunst komme ich zwar noch nicht ganz heran, aber … mit {Male=einem guten Vorkoster;Female=einer guten Vorkosterin} würde ich bestimmt schneller Fortschritte machen.
Ungeliebtes Essen
Essen, das ich nicht mag? Hm … Ich bin beim Essen eigentlich nicht wählerisch. Aber letzten Endes … schmeckt selbst das herzhafteste Essen fade, wenn man es alleine isst.
Ideale
Schutz kann viele Formen annehmen. Er kann bedeuten, sich für die Schutzlosen einzusetzen, jemanden aus einer Notlage zu befreien oder einfach nur ein offenes Ohr für jemanden zu haben, der leidet. In jedem Fall aber muss man stark genug sein, um andere zu unterstützen. Deshalb muss ich meinen Weg weitergehen. Ich träume nicht davon, die nötige Macht zu erlangen, um die Welt zu beschützen, aber fürs Erste … möchte ich einfach an deiner Seite stehen. Gemeinsam, so glaube ich, können wir viel mehr Schutz bieten.
Chat: I
Das Schwert, das einst im Dorf Xianling aufbewahrt wurde … Erst ganz am Ende wurde mir klar, dass es eine schwache Spur der Frequenz eines Xuanling-Vogels in sich trug. Ihre letzten Gesänge waren Echos von Qual und Trauer. Doch ich spüre auch unterschwellige Strömungen von Liebe und Sehnsucht, die darin verborgen liegen. Es ist eine Melodie, in der viele Klänge auf komplexe Weise verwoben sind – eine Lobeshymne auf das Leben.
Chat: II
Ich war noch nie zuvor in Xuanfang gewesen, und doch … kommen mir die Ströme hier seltsam vertraut vor. Seit ich die Legende der Xuanling-Vögel kenne, spüre ich ihre Gegenwart in den Strömen … Wenn es sie noch auf der Welt gäbe – nein, nenn es eine bloße Vorahnung, aber ich weiß, dass sie wieder auftauchen werden. Und dass die Menschen von Xuanfang sie eines Tages wieder durch den Himmel gleiten sehen.
Über Suisui
Meine Schwester … war schon immer der Inbegriff von Zuversicht und Zuverlässigkeit. Ich bin in ihre Fußstapfen getreten und war überzeugt, dass es nichts auf dieser Welt gäbe, das sie nicht bewältigen könnte. Sie ist nicht perfekt – manchmal hat sie eigensinnige Phasen und lässt ihrem Temperament freien Lauf. Manchmal erhasche ich einen Blick auf ihre verletzliche Seite, wenn sie versucht, ihre Fassung wiederzugewinnen und glaubt, dass ich es nicht bemerke. Nach außen hin trägt sie viele Masken: die edle Dame aus gutem Hause, die gerissene Rivalin, die findige Präsidentin der Handelsgilde. Aber für mich ist sie einfach meine Schwester.
Über Jinhsi
Magistratin Jinhsi … sie tritt mit einer solchen Würde auf, dass man ihr Alter leicht vergisst. Ich frage mich, ob sie manchmal das Gefühl hat, erfahrenen Anführern oder der Person, die sie eines Tages sein möchte, nicht gerecht zu werden. Doch dabei ist ihr nicht klar, dass sie für mich und für jeden Bürger von Jinzhou, dem sie je geholfen hat, längst die beste Magistratin ist, die wir uns wünschen könnten.
Über Cartethyia
Die Gesegnete Jungfrau von Rinascita, eine umherziehende Ritterin … Ich kann mir gut vorstellen, wie sie von nun an wie ein unbändiger Wind durch die Lande von Rinascita streift. Du siehst Ähnlichkeiten zwischen uns? Nun ja, unsere Tacet-Zeichen befinden sich beide auf unserer Stirn. Wobei das wahrscheinlich nur ein Zufall ist. Wir können uns auch beide verwandeln – äh, nicht auf dieselbe Weise … Aber wenn ich mich tatsächlich in eine „reifere“ Version meiner selbst verwandeln könnte … Hm, irgendwie kann ich mir das nur schwer vorstellen.
Über Liangyu
Liangyu war mir in Xuanfang eine große Hilfe. Da ich als stellvertretende Xuan-Aufseherin tätig bin, ist sie streng genommen meine Vorgesetzte. Sie sieht oft etwas mürrisch aus, aber wenn man sie erst einmal besser kennt, merkt man, wie sehr ihr die Menschen am Herzen liegen, die ihr wichtig sind. Wie der Frühlingsregen, der still und leise das Land nährt, opfert sie sich heimlich auf – und es ist ihr jedes Mal so peinlich, wenn jemand davon erfährt.
Über Mutter
Meine Mutter … Sie war einst eine renommierte Komponistin in Huanglong . Vater erzählte mir, dass sie einen Musikwettbewerb gewonnen hat, als sie noch jünger war als ich jetzt. Inzwischen hat sie sich aus dem Rampenlicht zurückgezogen, um sich ganz auf unsere Familie zu konzentrieren. Manche behaupten, ihr Talent sei verblasst, aber das ist natürlich nur ein Gerücht. Meine Schwester und ich sind mit ihren Kompositionen aufgewachsen. Es gibt sogar weit mehr davon als Bücher in Vaters riesiger Sammlung.
Über Vater
Als ich klein war, sagte Vater meiner Schwester und mir immer, er sei nur ein ganz normaler Lehrer, der sich nichts sehnlicher wünsche als eine vorzeitige Pensionierung. Erst viel später wurde mir klar, was für „wichtige Persönlichkeiten“ seine Schüler waren … An dem Tag, als ich nach Jinzhou aufbrach, schenkte er mir einen Stift. Er sagte, egal ob ich glücklich oder traurig sei, es sei besser, Dinge aufzuschreiben, als sie in sich hineinzufressen. Er hatte Sorge, dass ich während meiner Abwesenheit niemanden finden würde, dem ich mich anvertrauen könnte – aber glücklicherweise habe ich dich gefunden.
Über die Ströme
Die Ströme … Lange Zeit waren es keine wirklichen Stimmen gewesen. Doch irgendwann änderte sich etwas. Ein schwaches, flackerndes Echo tauchte auf – wie ein ferner, traumhafter Ruf. Seitdem höre ich so viel mehr, sowohl aus der Vergangenheit als auch aus der Gegenwart. Ich weiß noch nicht, was diese Veränderung bedeutet, aber ich habe mich für alles gewappnet, was sie mit sich bringt. Der Wind war mir Lehrmeister und Wegweiser zugleich. Vielleicht liegt es an mir, nach der endgültigen Antwort zu suchen. Und ich glaube, sie liegt im Wind.
Geburtstagswünsche
Zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag viel Glück ...
Zum Geburtstag alles Gute, zum Geburtstag viel Glück ...
Wie immer singe ich dieses Lied nur für dich.
Zum Geburtstag alles Gute, zum Geburtstag viel Glück ...
Wie immer singe ich dieses Lied nur für dich.
Entspannen: I
Flieg … Flieg hoch …
Entspannen: II
Mm … Hehe …
Entspannen: III
… Puh, eine lange Reise beginnt mit einem einzigen Schritt.
Selbstvorstellung
Ehemalige Vorreiterin der Mitternachtsranger in Jinzhou , jetzt stellvertretende Xuan-Aufseherin der Xuanfang-Feste – Yangyang. Oh, war das vielleicht etwas zu förmlich? Mm … es hat sich viel verändert, also dachte ich, es wäre angebracht, mich noch einmal richtig vorzustellen. Aber zwischen uns beiden muss doch nichts weiter gesagt werden, oder? Wie auch immer, passen wir da draußen einfach weiterhin aufeinander auf.
Begrüßung
... Lange nicht gesehen, {PlayerName}.
Beitritt zum Team: I
Folge dem Wind.
Beitritt zum Team: II
Ich bin bei dir.
Beitritt zum Team: III
Keine Sorge, überlass das mir.
Aufstieg: I
Ich werde versuchen, diese Kraft so schnell wie möglich zu beherrschen …!
Aufstieg: II
Klänge könnten schwer sein. Jadeit könnte leicht gemacht werden.
Aufstieg: III
Inmitten der tosenden Ströme höre ich immer, wie ein Name geflüstert wird – „Anhängerin der Stimme“. Bin damit etwa ich gemeint? Oder …?
Aufstieg: IV
Diese Flügel werden über den Himmel und die Wildnis gleiten, Küsten erreichen, die noch niemand zuvor betreten hat … und eine Brücke schlagen, die alle Stimmen der Welt vereint.
Aufstieg: V
Ich vertraue dir diese Feder an. Sie ist mehr als nur ein Glücksbringer – sie ist mein Versprechen. Selbst wenn dich deine Reise an einen Ort führt, den kein Wind erreicht; selbst wenn die Ströme deine Stimme nicht länger tragen … Solange du sie bei dir trägst und meinen Namen rufst, werde ich den Weg zu dir zurück finden.
Standardangriff: I
Keine Chance!
Standardangriff: II
Winde, zu mir!
Standardangriff: III
Sturm!
Standardangriff: IV
Weg mit dem Wind!
Schwerer Angriff: I
Durchtrenne die Dissonanz!
Schwerer Angriff: II
Gib den Ton an!
Schwerer Angriff: III
Banne die Verderbnis!
Luftangriff: I
Fallen!
Luftangriff: II
Zu Boden!
Luftangriff: III
Die Winde sollen tosen!
Luftangriff: IV
Die Klänge fließen!
Luftangriff: V
Alle Formen werden formlos!
Resonanzskill: I
Klinge der Gerechtigkeit …
Resonanzskill: II
Haltungswechsel!
Resonanzskill: III
Federn zu Klingen!
Resonanzskill: IV
Streckt die Unholde nieder!
Resonanzskill: V
Winde, kehrt zurück!
Resonanzskill: VI
Schnell wie Schwingen!
Resonanzbefreiung: I
Alle Klänge … verstummt!
Resonanzbefreiung: II
Die ganze Welt soll schweigen!
Resonanzbefreiung: III
Entfesselte Schwingen, widerhallende Stille!
Intro-Skill: I
Endlose Klänge!
Intro-Skill: II
Meine Klinge singt!
Intro-Skill: III
Stimme entfesselt!
Intro-Skill: IV
Ich schaffe das, Schwester!
Intro-Skill: V
Der Regen endet, der Wind erhebt sich!
Ausweichen
Hab ich kommen sehen!
Gegenangriff: I
Wende das Blatt!
Gegenangriff: II
Ablenken!
Ausweichangriff
Da ist deine Schwachstelle!
Verletzt: I
… Es wird brenzlig.
Verletzt: II
… Konzentrier dich!
Verletzt: III
Ich muss … alle beschützen …
Gefallen: I
Ohrenbetäubende … Stille …
Gefallen: II
Es tut mir leid … Ich konnte nicht …
Gefallen: III
Die Ströme … sind versiegt …
Echo-Beschwörung
Direkt aus der Quelle gewonnen.
Echo-Verwandlung
Als meine Klinge kanalisiert!
Feinde in der Nähe
Die Ströme haben ihre Warnung ausgesprochen … Vorsicht!
GLEITEN
Breite meine Flügel aus.
SENSOR
Der Wind bringt eine Botschaft mit sich.
Sprinten
Bleib in meiner Nähe.
Vorratstruhe: I
Ein Geschenk des Windes.
Vorratstruhe: II
Hoffentlich kannst du das gebrauchen.
Vorratstruhe: III
Jedes Stückchen zählt.