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Informationen

Galbrena

Galbrena VA

Chinesisch: Zhang Wenjie
Japanisch: Shouji Umeka
Koreanisch: Devora Wilde
Englisch: Lee Da Seul

Galbrena Forte-Untersuchungsbericht

Resonanzkraft

Höllenfahrt

Resonanz-Bewertungsbericht

[Spezielle Risikoeinschätzung zur Internierung – X666] „… Die Resonanzkraft der Probandin deutet auf eine frühere Kontamination durch die Dunkle Flut hin. Das Frequenzspektrum ist erheblich verzerrt und kann nicht mit der Rabelle-Methode analysiert werden. Aufgrund der Aussagen der Probandin selbst, die durch externe Quellen bestätigt wurden, wird sie als angeborene Resonatorin eingestuft.“ „… Tacet-Dissonanzen der Oberherrenklasse im Körper der Probandin festgestellt. Die Tests werden in das Tethys-System verlagert. Alle nicht betriebsnotwendigen Mitarbeiter müssen unverzüglich in die ausgewiesenen Sicherheitszonen evakuiert werden!“ „… Probendatenbank verbunden. Vergleichsanalyse eingeleitet.“ „… Die interne Frequenz der Probandin wurde bestätigt. Teilweise Übereinstimmung mit bekannten Tacet-Dissonanzen identifiziert: Chimera, Galbrena, Harpyia, Dullahan, Balor und der Namenlose Schattendämon. Verifizierung restlicher Korrelationen ist noch ausstehend.“ „Alle identifizierten Tacet-Dissonanzen zeigen kein feindseliges Verhalten, wenn sie durch die Eigenfrequenz der Probandin unterdrückt werden. Verhaltensstabilität bei hoher Stressbelastung wurde bestätigt. Endgültige Einschätzung: Internierung nicht ratsam. Empfehlung: Routineuntersuchungen. Die Ursache für das Erwachen der Probandin kann nicht ermittelt werden. Ihre natürliche Flamme – einst von der Dunklen Flut zersetzt – verging, erlosch jedoch nie vollständig. Anschließend verschmolz sie mit dem Geschöpf der Dunklen Flut namens Chimera, wodurch die Natur der Flamme verändert wurde und sie die Eigenschaft erlangte, andere Frequenzen zu verschlingen. Durch diesen Prozess macht die Probandin aktiv Jagd auf Tacet-Dissonanzen, absorbiert ihre Frequenzen und wandelt sie in ihre eigene Macht um. Derzeit ist sie in der Lage, mehrere Tacet-Dissonanz-Fähigkeiten im Kampf einzusetzen. Für „Dämonen“, die von ihrer Flamme verschlungen werden, gibt es nur zwei mögliche Ausgänge: Läuterung und Verwandlung in ihre eigene Macht oder völlige Vernichtung. „Ein wandelndes Museum der Tacet-Dissonanzen … Kann ein Mensch wirklich über solche Macht verfügen? Schlimmer noch – es entwickelt sich weiter.“ „Nein … es ist ein inneres Reich. Ich habe es gesehen … ein Reich, das in ihrem Inneren entsteht.“

Overclock-Diagnosebericht

Resonatorin Galbrena hat eine dokumentierte Vorgeschichte mit Übertakten. Maximale Übertaktungsleistung: Unbedeutend. Blütenträger-Forschungsbericht der Schwarzen Küsten Trotz der immensen Leistung, die Frau Galbrena nach dem Übertakten zeigte – einschließlich deutlicher Veränderungen sowohl ihres Erscheinungsbilds als auch ihrer Physiologie –, stufen wir ihre dokumentierte maximale Übertaktungsleistung als unbedeutend ein. Diese Einschätzung ist in folgendem Kontext zu sehen: Ihre Resonanzkraft wurde einst durch die Dunkle Flut verdorben, wodurch sie ihrer Resonanzkraft fast vollständig beraubt wurde. Dass eine derart geschwächte Resonatorin überhaupt zum Übertakten fähig ist – aus einem Defizit einen Überschuss, aus dem Nichts ein Etwas machen kann –, grenzt an ein Wunder. Traditionell wurde Übertakten als ein Zustand definiert, der Körper und Geist erschöpft und die Dominanz destruktiver gegenüber regenerativer Tendenzen innerhalb von Resonatoren bedeutet. Galbrenas Fall zwingt uns jedoch, diese Definition zu überdenken. Bei ihr manifestiert sich Übertakten nicht als Verfall, sondern als Signal der Wiedergeburt. Dies deutet darauf hin, dass das Phänomen eng mit dem Willen des Resonators verbunden sein könnte. Übertakten könnte – sofern es entsprechend gesteuert wird – potenziell konstruktive Auswirkungen haben und sich zu einer Fähigkeit entwickeln, die Resonatoren eines Tages gezielt einsetzen könnten. Wichtige Notiz: Dem Forschungspersonal ist es strengstens untersagt, Frau Galbrenas Übertaktungsmethode auf irgendeine Weise nachzuahmen. Jede Zuwiderhandlung führt zu sofortigen Internierungsmaßnahmen.

Galbrena Geschätzte Gegenstände & Gefälligkeiten

Tragbarer Frequenz-Kassettenrekorder – Prototyp
Tragbarer Frequenz-Kassettenrekorder – Prototyp
Ein alter Kassettenrekorder, den Galbrena in Lahai-Roi gefunden hat. Aufgrund des technologischen Fortschritts wird dieses Modell schon lange nicht mehr hergestellt. Obwohl er veraltet ist, erfüllt er immer noch seine Hauptfunktion, nämlich die „Frequenzessenz“ seines Besitzers aufzunehmen. Für Galbrena stellt er sowohl eine Waffe gegen die Verderbnis der Tacet-Dissonanzen in ihr dar als auch einen seltenen Trost in den langen Phasen der Stille zwischen den Jagden. Sie hat damit viele ihrer Lieblingslieder aufgenommen. Wenn du sie auf diese Art kennenlernen möchtest, teilt sie gerne „ihre Lieder“ mit dir.
„Süße Träume“
„Süße Träume“
Eine Handarbeit von Galbrena, gewebt aus ihren eigenen Federn und sorgfältig ausgewählten gewöhnlichen Materialien. Jedes Element trägt einen stillen Wunsch in sich. Für Galbrena ist eine ruhige Nacht ein seltener Luxus. Oft wird sie von den Tacet-Dissonanzen in ihrem Inneren gestört und muss sich in Träumen innerhalb von Träumen immer wieder mit ihnen auseinandersetzen. Einmal versuchte sie, eine Möglichkeit zu finden, sich davon zu befreien, und hatte die Hoffnung, dass diese Handarbeit ihre flüchtigen Momente der Ruhe bewahren würde … Aber das Ergebnis war enttäuschend. Doch als sie begann, sie an Kinder zu verschenken, veränderte sich etwas. Die Handarbeit offenbarte ihre wahre Kraft: Immer wenn in ihren Träumen ein „Albtraum“ zuschlug, erschien eine weiß gekleidete Dame, um die Monster zu vertreiben, führte die Kinder aus der Dunkelheit und wachte bis zum Morgengrauen über sie. Chimera erklärte Galbrena, dass die Federn ihre Frequenz in sich trugen, wodurch sie „Tacet-Dissonanzen des Albtraums“ abwehren konnten. Aber gegen diejenigen, die ihr bereits innewohnten, konnten sie nichts ausrichten. Dieser Gedanke erfüllte sie mit einer stillen Traurigkeit … aber auch mit einer stillen Erleichterung. Zumindest war sie nicht dazu bestimmt, nur Angst zu verbreiten.
„Der erste Blutpakt“
„Der erste Blutpakt“
Die „erste Kugel“, die aus Galbrenas eigenem Blut besteht. Ihr Geschenk an dich. Während ihrer Reisen in der gesetzlosen Zone der Neuen Föderation stieß Galbrena auf eine geheime Vereinigung und lernte eine brutale Technik namens „Blutpakt“ kennen. Diejenigen, die diese Technik praktizierten, waren entweder Flüchtige, für die es kein Zurück mehr gab, oder Personen wie sie selbst, die bereits von der Dunkelheit erfasst worden waren. Jeder von ihnen hatte aus ganz eigenen Gründen den Weg des Jägers gewählt und strebte nur danach, in einem möglichst unvorhergesehenen Moment einen einzigen, tödlichen Schlag auszuführen. Galbrena meisterte diese Kunst schnell und lieferte noch außerordentlichere Ergebnisse als die meisten anderen – ihr Blut loderte schon lange wie Feuer. Sie war bereits damit vertraut, auf diesem Pfad zu wandeln. Jeder Jäger, der den Blutpakt schwor, trug eine solche Kugel bei sich, bekannt als „Erster Blutpakt“. Ein altes Sprichwort unter ihnen lautete: „Die Kugel trägt deinen Namen.“ Dies war ein Zeichen der Entschlossenheit, ihre Beute bis zum bitteren Ende zu jagen. Doch in der gesetzlosen Zone, wo Verbündete sich im Handumdrehen in Feinde verwandeln konnten, wurden echte Bindungen ein kostbares Gut. Dadurch entstand der Ritus des Bundes. Obwohl Galbrena ihn selbst nie vollzogen hat, erinnert sie sich noch immer an seine Bedeutung und seinen Stellenwert. Wenn ein Jäger einem anderen seinen Ersten Blutpakt anbietet, ritzt er den Namen des Empfängers darin ein. Der einfachste, aber verbindlichste und älteste Vertrag: {Male=seine;Female=ihre} Kugel zu werden. Niemals Verrat zu begehen. Niemals zu fliehen. Nicht bevor das Blut getrocknet und das Feuer zu Asche verbrannt ist.

Galbrena Geschichte

Tag einer Jägerin
„Der Dämon ist nicht mehr. Die Kinder können wieder singen.“

Mit angelegten, brennenden Schwingen stieg die Dissonanzentöterin aus den Lüften zur wartenden Menge herab. Die von der Mündung ihrer Waffe aufsteigende Hitze machte deutlich, dass ihre Jagd soeben zu Ende gegangen war.

Tacet-Dissonanzen – übernatürliche Wesen, die aus den chaotischen Rückständen menschlicher Frequenzen und Energien entstehen – waren die Verkörperung von Bösartigkeit und Zerstörung in dieser Welt. Obwohl sie von der Wissenschaft längst untersucht und eingeordnet worden waren, sah man in ihnen mancherorts immer noch Dämonen oder rachsüchtige Geister, mit Namen, die alten Legenden und Schauermärchen entstammten. Und überall auf der Welt gab es jene, die sie jagten. Für Kopfgeld, zu Forschungszwecken oder einfach, um die eigene Stärke zu beweisen. Solch schrecklichen Widersachern zugleich mit Respekt und Renitenz entgegenzutreten, trug diesen Jägern einen über die Zeitalter weitergegebenen Titel ein: Dissonanzentöter.

Die meisten Dissonanzentöter belegten ihre Erfolge, indem sie die Frequenz des Monsters mithilfe ihrer Terminals extrahierten oder mit dessen Tacet-Kern zurückkehrten. Aber nicht sie. Sie kam stets mit leeren Händen zurück – ihr Wort allein musste als Beweis herhalten. Sie konnte besonnen die Schwäche eines jeden Monsters aufzählen und die beste Methode, es zu töten. Aber Worte allein schufen kein Vertrauen. Und so hob sie die rechte Hand und flüsterte ihren Namen … und die Kreischende Legion – die Tacet-Dissonanz, die sie in sich trug – kam zum Vorschein. Der Menge blieb nichts anderes übrig, als ihr zu glauben. Angst sättigte die Luft. Schweigen senkte sich wie ein Fallbeil herab.

Sie hörte ihr Murren, ihre Zweifel, ihr Misstrauen. Sie spürte ihre Feindseligkeit, bemühte sich jedoch nie, sich zu erklären. Manche tuschelten, sie sei das Ergebnis eines Experiments zur Kreuzung von Mensch und TD – geschaffen allein, um zu töten. Andere glaubten, sie sei aus manipulierten TD-Frequenzen geschaffen worden – ein Wesen reiner Sünde. Die meisten waren überzeugt, dass sie einen Pakt mit einem Dämon eingegangen war und dafür ihre Gefühle geopfert hatte. Eine Vermutung, die sie gerne abnickte. Für sie war es ein bequemer Vorwand. Eine Ausrede, um die Fragen zu umgehen, die sie nicht beantworten wollte.

Für gewöhnlich wandte sie sich von den schaulustigen Blicken ab. Manchmal aber erlaubte sie sich kleine Annehmlichkeiten. Dann ignorierte sie die argwöhnischen Mienen, setzte sich an den Tresen einer Bar und bestellte seelenruhig ein paar Gläser Blaubeereis-Shake. Nur die Jäger, die an ihrer Seite gekämpft haben, kannten die Wahrheit. Unter ihrer kalten, unnahbaren Fassade verbarg sich eine unbändige Leidenschaft für die Jagd. Und im Angesicht ihrer Beute war sie gnadenlos.

Die Kreischende Legion war eine tierähnliche Tacet-Dissonanz aus dem Wald. Diese Ausgeburt der Eifersucht lockte Kinder mit nachgeahmten menschlichen Stimmen näher – um ihnen dann selbige zu rauben. Sie hatte den Trupp gewarnt, sie nicht auf ihrem eigenen Territorium anzugreifen. Doch ihr jugendliches Aussehen gewann niemandes Vertrauen. Man ignorierte sie und tappte in ihre Falle. Die Talhänge verstärkten die schrillen Laute des Monsters und steigerten sie zu einem akustischen Gewitter, an dem der ganze Trupp beinahe zugrunde ging. Aber sie zögerte keine Sekunde. Kaltblütig zerriss sie sich die Trommelfelle und stürmte bluttriefend voran. Im nächsten Augenblick loderten Flammen um sie herum auf. Sie setzte ihre Waffe an die Brust des Monsters und drückte ab. In der rauchgeschwängerten Stille, die folgte, verkündete sie ihr Urteil:

„Deine Buße beginnt jetzt.“

Die Menge wurde Zeuge, wie das Monster seine gerechte Strafe erfuhr. Mit der rechten Hand packte sie es an der Kehle und schlangenförmige Flammen verschlangen es vollständig. Die Legion stieß einen letzten, verzerrten Schrei aus, bevor sie sich in einen Splitter ihrer Essenz auflöste – welchen die Dissonanzentöterin prompt absorbierte. Ihr blutüberströmter, verkohlter Körper begann, sich mit beängstigender Geschwindigkeit zu regenerieren. Für einen Augenblick war nicht erkennbar … wer der wahre Dämon war.

Aber eine Wahrheit war unbestreitbar. Sie hätte alleine entkommen können. Doch sie blieb. Und deswegen blieben sie am Leben.

Sie streifte sich die Asche von den Schultern, zauberte eine Handvoll Eis am Stiel aus dem Nichts hervor und reichte sie schmunzelnd den zitternden Überlebenden.

„Eis gefällig?“

Für sie war diese tödliche Jagd nichts weiter als banaler Alltag.

Als die Süße des Eises das Feuer in ihrer Brust gekühlt hatte, breitete sie ihre Schwingen aus und erhob sich in die Lüfte.

Niemand wusste, woher sie kam oder wohin sie ging. Nachdem sie gesehen hatten, wie sie drei riesige Eisbecher verschlang, tauften Kinder sie „Eiscremedämon“. Die Gebildeteren sahen das unheilvolle Feuer, das an ihr leckte, und dachten stattdessen an den legendären Flammendämon. Aber hätte man es gewagt, ihre verlorenen Federn einzusammeln, käme man zu einem anderen Schluss. Diese rasiermesserscharfen Federn, die selbst Tacet-Dissonanzen entzwei schneiden konnten, strahlten einen seltsamen Sanftmut aus … und eine lang gehegte Verbitterung. Vielleicht war das nur natürlich. Diese Freiheit, dieser ungezähmte Geist konnten nur von einem Gefühl der Entwurzelung herrühren.

Sie sprach selten über ihre Vergangenheit. Auf Nachfrage waren ihre Antworten knapp und ausweichend.

Um ihre Geschichte zu verstehen, müsste man sehr weit in die Vergangenheit blicken. Als ihr Haar noch in hellem Gold schimmerte und ihre Augen von strahlendem Licht erfüllt waren. Noch bevor die Welt sie … „Galbrena“ nannte.
Aus einer längst vergangenen Kindheit
Die Leute behaupteten stets, Angel sei „in den Armen von Licht und Flamme“ geboren worden. Sie kam in der goldenen Morgenröte zur Welt, umhüllt von strahlendem Feuer.

Die Resonanzkräfte ihrer Eltern waren bescheiden. In Ragunna wäre ihre Geburt vielleicht als Wunder gefeiert worden. Aber in Septimont spielte Göttlichkeit keine Rolle. Hier gebot nur Stärke Respekt.

Für ein Kind waren starke Resonanzkräfte nicht immer von Vorteil. Ständig drohte der Kontrollverlust. Die junge Angel hielt sich an die Lektionen ihrer Eltern und zügelte ihre Gefühle gewissenhaft, um zu verhindern, dass ihre Flammen anderen Schaden zufügten. In einem Alter, in dem eigentlich Spiel und Spaß im Mittelpunkt standen, hob sie sich von den anderen Kindern ab – zurückhaltend, unnahbar, kalt. Manche nannten es Arroganz. Die Zaghaften scheuten sie, während die Mutigen versuchten, sie zu provozieren, um sich mit einer Person zu messen, die so anders war als sie selbst. Vermutlich hatten diese Kinder keine böse Absicht. Aber für sie waren ihr Wesen, ihre Talente, ihr Sein einfach zu … anders.

Ihre Eltern waren Exilanten aus Ragunna und weit gereist, bevor sie sich in Septimont niederließen. Ihr Vater war stets an vorderster Front, wenn Monster angriffen. Ihre Mutter teilte das wenige, das sie besaß, mit jenen, die noch weniger hatten. Zu einer Zeit, in der zwischen den beiden Stadtstaaten immer noch Vorurteile bestanden, verdienten sie sich mit diesen hochherzigen Gesten einen Platz in der Stadt.

Ihre Mutter erzog sie nach dem Kodex, der Güte, Mitgefühl, Toleranz und Vergebung lehrt. Angel nahm sich diese Lehren zu Herzen. Aber in Septimont verschaffte man sich mit Güte allein keinen Respekt. Geprägt von zwei unterschiedlichen Kulturen entwickelte Angel ihr eigenes Credo: Behandle andere mit Wohlwollen. Beginne niemals einen Kampf. Aber wenn dich jemand schlägt, schlag härter zurück.

Glücklicherweise waren blaue Flecken bei den Kindern Septimonts keine Seltenheit. Dennoch bemühte Angel sich, ihren Eltern keinen Kummer zu bereiten. Mit der Zeit lernte sie, die Einsamkeit zu schätzen. Sie fand Zuflucht in der Schmiede von Onkel Filo, einem Freund ihres Vaters. Kinder waren dort selten anzutreffen, aber etwas in ihr fühlte sich zum lodernden Feuer, den sprühenden Funken und dem laut klingenden Klirren von Hammer und Eisen hingezogen. Dort lernte sie ein rothaariges Mädchen kennen. Dank ihrer kecken, unkomplizierten Wesensart zählte dieses Mädchen viele Freunde. Sie schenkte Angel das Lachen, das ihrer Kindheit so lange gefehlt hatte. Sie saßen an der Esse und unterhielten sich bis tief in die Nacht über ihre Sorgen und Träume. Das Mädchen, Augusta, interessierte sich vor allem für die Geschichte hinter jeder einzelnen Waffe, während Angel vom geheimnisvollen Ritual des „Abschreckens“ in den Bann gezogen war. Onkel Filo erklärte es einmal so: „Selbst die feinste Klinge ist nur Rohmetall, wenn sie nicht gehärtet und vergütet wird.“

Vieles war Angel ein Rätsel, etwa warum der Wind in Septimont immer nach Rost roch. Sie dachte, es sei einfach der Atem der Schmieden und Blasebälge. Erst mit zunehmendem Alter verstand sie, woher der Geruch rührte. Der Wind kam von den Plateaus: Er trug den Geruch von abgebrochenen Speerspitzen, zerbrochenen Schwertern und … von frisch vergossenem Blut der Krieger.

Vor sechzehn Jahren fegte die Hochflut über die Plateaus hinweg. In Fabianum nahmen die Jagden kein Ende. Angel sah, wie ihre Eltern erschöpft, andere blutüberströmt und wie entseelt zurückkehrten, und hörte ständig den Ruf nach „Stärke“. In jenem Augenblick fasste sie einen Entschluss in ihrem Herzen.

Von diesem Tag an trainierte sie mit unerbittlicher Entschlossenheit. Sie bat Erwachsene um Kampfunterricht, schlich heimlich Patrouillen hinterher, um die Jagd zu erlernen, und lehnte niemals einen Übungskampf ab. Wie ein ausgedörrtes Tier an der Wasserstelle trank sie aus jeder Quelle. Alles mit einem Ziel: der Prüfungsstätte der Initianden. Dem Sieger winkte eine Eliteausbildung als Gladiator und damit ein schnellerer Weg zum wahren Jäger.

Die Bemühungen trugen Früchte. In der Arena kämpfte sich Angel durch Dutzende Widersacher, bis sie der favorisierten Kandidatin gegenüberstand: Arkyria, berühmt dafür, einst allein Geschöpfe der Dunklen Flut abgewehrt zu haben. Arkyrias Wille, geprägt durch lebensbedrohliche Prüfungen, ließ Angel immer wieder zurückweichen. Sie durfte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen … Also setzte sie zum ersten Mal ihre Resonanzkraft ein.

Licht brach wie Feuer aus Angel hervor. Flammend, doch ohne zu versengen. Strahlend, doch ohne zu blenden. In diesem Augenblick wendete sich das Blatt. Der Sieg gehörte ihr. Sie trat an ihre unterlegene Widersacherin heran, um nach ihr zu sehen, erntete aber nur bittere Worte: „Warum du? Warum wurde dir diese Gabe zuteil?“

Es war die Frage, die Angel seit ihrer Kindheit beschäftigt hatte: Warum ich?

Es gab andere, die fleißiger und talentierter waren. Warum erhielten sie nicht diese Gabe?

Wenn sie dieselbe Macht besäßen, bliebe ihnen dann die Pein erspart?

Wenn sie diese Macht kontrollieren könnte, würde sie ihnen dann helfen können? Was, wenn …

Ihre Gedanken wurden durch die Schreie der Königsgreife in der Luft unterbrochen. Sie sausten in Richtung der Plateaus – wo jede Jagd ihren Anfang nahm.

Ja. Zumindest hatte sie bewiesen, dass sie ihre Macht kontrollieren konnte. Bald würde auch sie auf einem Königsgreif in die Schlacht reiten und böse Geschöpfe der Dunklen Flut erschlagen, um mehr Menschen zu beschützen. Das war ihr Gelübde. Ihre „Jagd“ stand kurz vor dem Beginn.

Alles sollte sich so fügen. Und alles fügte sich auch so. Doch das Schicksal – ob durch eine grausame Laune oder eine von langer Hand geplante List – offenbarte sich schließlich: Was es gibt, nimmt es auch wieder. Was gütig ist, lehrt es, Leid zuzufügen. Was furchtlos ist, wird gebrochen – bis es niederkniet und nie wieder aufsteht.

Aber Angel hatte nie einen Fuß in den Tetragon-Tempel gesetzt. Sie hatte nie versucht, das Schicksal zu verstehen. Sie wollte nicht. Sie wusste allein eins: Wenn sie jemand schlug, würde sie härter zurückschlagen. Ob es nun ein Mensch, die Göttlichkeit oder … das Schicksal selbst wäre.
Angels Asche
Sie würde niemals vergessen, wie sie das erste Mal eine Tacet-Dissonanz „verschlungen“ hatte. Die Ablehnung ihres Körpers zerriss sie förmlich – eine Qual, die ihr Innerstes versengte, als würde ihre Seele zu Asche zerfallen. Aber unerträglicher noch als der Schmerz war die Schwäche, die er offenbarte.

Sie wusste, was ihr eine zweite Chance im Leben gewährt hatte, und sie besann sich auf das Gelübde, das sie einst abgelegt hatte. Doch als sie sich mit den „wahren Formen des Bösen“ konfrontiert sah, wurde ihr klar, wie machtlos sie eigentlich war.

Also opferte sie ihre Frequenz und schloss einen Pakt mit dem Dämon, der ihr innewohnte. An diesem Tag beschritt sie einen Weg, von dem es kein Zurück mehr gab.

Doch für sie war dies die „Jagd“, zu der sie bestimmt war: die Jagdzeremonie, der sie nie beigewohnt war, die Heiligen Flammen, welche die Priesterin hätte entfachen sollen … Die nun von der infernalischen Glut namens „Galbrena“ entzündet wurden.

Und so wanderte das Mädchen, welches das Feuer in sich trug, zwischen Zivilisation und Wildnis, lauschte dem Flüstern und durchforstete Legenden. Sie durchstreifte verlassene Ruinen voller Leichen und Gebeine und machte Jagd auf die Monster, die den Emotionen der Menschheit entsprungen waren.

Einmal kämpfte sie auf einer steilen Klippe und stürzte mit ihrem Feind in die Tiefe – obwohl sie noch nicht fliegen konnte.

Einmal kämpfte sie in den Untiefen eines finsteren Sees, denn ihr Feind fürchtete das Wasser – obwohl sie selbst kaum schwimmen konnte.

Sie hatte zahllose Monster getötet und war selbst beinahe von ebenso vielen getötet worden.

Chimera glaubte einst, dass jene, denen ein zweites Leben gewährt wurde, sich daran klammern und alles tun würden, um zu überleben, bis ihr Wille unter der Last einknickte und sie in seine Falle tappten. Nie hätte Chimera geahnt, dass gerade der Blutrausch, den er begehrte, sein Untergang sein würde. Wieder und wieder forderte das Mädchen Feinde heraus, die weitaus stärker als sie selbst waren. Wieder und wieder setzte sie ihr Leben aufs Spiel, bis sie für ihn zu einem lebendigen Gefängnis aus Fleisch und Blut wurde.

Dieses zweite Leben hatte seinen Preis. Es als Feigling zu leben, nähme ihm den Sinn. Sie kämpfte nicht nur, um den Dämon in ihr zu zähmen. Sie kämpfte, um dem Schicksal selbst die Macht zu entreißen.

Doch Chimeras Worte enthielten einen Funken Wahrheit: Güte ohne Macht zum Bösen ist bloße Harmlosigkeit. Wer andere retten möchte, muss auch lernen, Leid zu verursachen. Sie erinnerte sich der Worte ihrer Mutter: „Wenn die Wurzeln eines Baumes nicht bis in die Hölle vordringen, werden seine Äste sich niemals in den Himmel erstrecken.“ Aber sie hatte sich nie nach dem Himmel gesehnt. Wenn die Hölle sie erwartete, würde sie tiefer hinabsteigen. Sie würde Dämonen mit sich reißen und sie zwingen, vor dem Höllenfeuer zu knien, oder sie dem ewigen Inferno überantworten … Selbst wenn dieses Inferno auch sie verzehren würde.

Dennoch fragte sie sich bisweilen, ob sie bereits zu dem Dämon geworden war, über den die Leute hinter vorgehaltener Hand tuschelten. Könnte ihr gegenwärtiger Körper überhaupt noch als „menschlich“ betrachtet werden? Könnte sie die Dunkelheit wirklich für das Gute einsetzen, ohne von ihr verschlungen zu werden?

Denn obwohl sie mit ihrer Güte großzügig war … hatte sie Dinge getan, die nur Dämonen tun würden.

Einmal reiste sie in eine entlegene Stadt im Süden, um den Namenlosen Schreckensschatten zu jagen. Es hieß, sein Einfluss treibe die Einwohner in den Wahnsinn und mache sie besessen von einer Technik namens „Frequenzaustausch“. Sie metzelten Reisende nieder, um ihre Frequenzen zu sammeln und Unsterblichkeit zu erlangen. Als der Schreckensschatten erlegt war, gingen Instrumente zu Bruch, die sogenannten Unsterblichen verkümmerten und schrien in ihrem Wahn, bis sie ihren letzten Atemzug taten. Immer noch ohne Reue, immer noch Ränke schmiedend, immer noch darauf bedacht, andere für das eigene Überleben zu opfern …

In diesem Augenblick wurde ihr klar, dass es nicht der Schreckensschatten war, der sie verdorben hatte. Ihre eigenen krankhaften Begierden hatten ihn heraufbeschworen. Und so verwandelte sie diese Stadt, die zur Hölle auf Erden geworden war, mit einem einzigen feurigen Schlag in Schutt und Asche und tilgte das Böse an der Quelle.

Diese Jagd lehrte sie zwei Wahrheiten: Die Dämonen dieser Welt sind nicht nur Tacet-Dissonanzen. Jeder Dämon entspringt einem menschlichen Herzen.

Vielleicht bedeutete ihr Sinnieren über solche Fragen, dass sie immer noch ein Mensch war. Oder vielleicht hatte die Welt bereits geantwortet.

Sie hatte erlebt, wie Menschen für den kleinsten Vorteil zu Mord und Totschlag bereit waren und wie andere ihr Leben für den Hauch einer Hoffnung opferten. Sie hatte erlebt, wie ganze Städte vor Habgier zugrunde gingen und im zurückbleibenden Schutt und Dreck weiße Blüten erblühten. Die menschliche Natur war ein zerbrechliches und faszinierendes Paradoxon. Güte und Grausamkeit. Niedertracht und Größe. Stets miteinander verflochten. Die Welt war nie einfach schwarz oder weiß. Und in diesem endlosen Grau fühlte sie sich am wohlsten.

Die junge Dissonanzentöterin gewöhnte sich daran, wie andere sie behandelten, und an ihren Platz zwischen den Welten. Wo einst ihre feurigen Flügel sie zerschunden und blutig gemacht hatten, flog sie nun mit Anmut.

Tagsüber kreiste sie wie ein Falke auf Beutefang über dem Grenzland und betrachtete schweigend die Welt von oben. Nachts rastete sie allein auf kahlen Ästen und bewachte die alten Sterne, so wie diese sie bewachten.

Sie erinnerte sich noch immer an ihr Gelübde. Einst fürchtete sie die Schatten und deren Macht. Später lernte sie, diese Angst zu nutzen. Und nun hatte sie beschlossen, zur Angst selbst zu werden. Ein so furchterregendes Wesen, dass sogar Dämonen vor ihr erzitterten.
Himmel im Inneren
Sonnenuntergang. Sand. Rauch. Diese Jagdgründe waren auch nicht grausamer als die vorherigen.

Aus dem Mädchen von gestern war längst eine Frau mit Narben geworden. Aus ihrer zerfetzten Kleidung strahlte eine so wilde Tötungsabsicht hervor, dass selbst Tacet-Dissonanzen instinktiv flohen, wenn sie sich ihnen näherte.

Und doch wirkte selbst sie unbedeutend im Angesicht der eisernen Gestalt von Dullahan, dem kopflosen Ritter, der das Land verwüstete. Seine Ankunft kam ohne Vorwarnung. Stahl krachte aufeinander. In diesem Moment verstand Galbrena, warum sie ihn nicht gespürt hatte. Seine Frequenz war überwältigend – so mächtig, dass selbst die Dunkle Flut eine Berührung verweigerte. Sie hatte längst Chimera losgelassen, damit er sich nach Belieben am Blutvergießen ergötzen konnte … Doch selbst seine Wildheit konnte das Kriegspferd des Ritters nicht mehr als verlangsamen.

Flüchten? Der Gedanke kam ihr mehr als einmal in den Sinn. Aber nur wenige hundert Meter hinter ihr rannten eine Mutter und ihr Sohn um ihr Leben. Jeder Moment, in dem sie standhaft blieb, war ein weiterer Moment, den sie für ihr Überleben gewann. Sie würden die Warnung an den Stamm in der Ferne weitergeben und vielleicht Verstärkung herbeirufen, um Dullahans Vormarsch aufzuhalten, bevor er die Tore der Zivilisation erreichte. Aus diesem Grund war die Entscheidung klar. Es ging nicht bloß um einen Sieg. Es ging darum, standzuhalten – um jeden Preis.

Sie fürchtete den Tod nicht, aber sie weigerte sich, hier zu fallen. Harpyias rasiermesserscharfe Flügel waren bereits zerbrochen. Jetzt war ihre einzige verbleibende Waffe „Galbrenas“ vergehendes Höllenfeuer. Und auf diesem kargen Schlachtfeld gab es keinen Hass mehr, der ihre Flammen schüren konnte.

„… Du hast immer gewusst, wie man dieses Feuer am Brennen hält.“
Eine kindliche Stimme regte sich in ihrem Kopf.
„Wenn Galbrena geboren wurde, um sich vom Hass zu nähren …“
„Dann hasse dich selbst.“
„Hasse deine Schwäche. Hasse deine Hilflosigkeit. Hasse dein Zögern.“
„Wenn das Feuer des Flammendämons nicht ausreicht, dann verbrenne dich selbst.“
„Wenn der Betrachter behauptet, Dullahans Rüstung könne nicht zerbrochen werden, dann vertraue deinen eigenen ‚Augen‘.“

Sie wusste nicht, wessen Stimme dies war. Aber die Worte klangen wahr und drängten sie, ihren Instinkten zu vertrauen, so wie sie es immer getan hatte.

Hass und Flammen wallten an ihren Fingerspitzen auf. Schwach, aber scharf genug, um ihre Wunden zu durchdringen und ihr Blut und ihren Körper auflodern zu lassen.

Dullahans Großschwert schnellte erneut herab. Aber diesmal vermied sie einen direkten Zusammenstoß. Sie stürzte sich direkt in den Hohlraum, an dem sich eigentlich sein Kopf hätte befinden sollen, und warf sich in seine leere Rüstung. Glühendes Feuer verschlang sie vollständig. Aber wie sie vermutet hatte, war dies seine Schwäche: Seine innere Flamme war im Vergleich zu ihrer kraftlos. Zwei Flammen prallten aufeinander und wüteten in der eisernen Rüstung. Der hoch aufragende Körper erzitterte … bis schließlich Stille eintrat.

Als sie wieder die Augen öffnete, lag sie in den Armen der Mutter und ihres Kindes.

Noch am Leben? Galbrena war dankbar. Sie entzündete erneut ihre Fingerspitzen – bereit, sich selbst zu verbrennen und erleichtert, dass dies noch immer funktionierte. Sie hielten sie rasch zurück und erinnerten sie daran, dass der kopflose Ritter bereits fort war. Später sollte sie erfahren, dass die Verstärkung bei ihrer Ankunft nur eine golden strahlende Morgendämmerung am Horizont gesehen hatte. Und Galbrena, die allein im Sand zusammengebrochen war.

Erst als andere sie darauf hinwiesen, bemerkte sie, dass sich ihr Körper verändert hatte. In diesem reinen, inneren Kampf des Feuers hatte sie bereits gesiegt. Dullahans Frequenz war mit ihrem Blut und ihren Knochen verschmolzen. Die Regenerationskraft des kopflosen Ritters hatte ihren fast zerstörten Körper geheilt und sogar ihre ältesten Narben beseitigt. Der Unsterbliche Flammendämon, einst nur ein Name, war nun Wirklichkeit geworden. Aber Galbrena empfand in diesem neuen Leben keine Wärme. Sie wusste nur, dass sie denselben Trick immer wieder anwenden konnte – unzählige Male.

Ihre ohnehin schon zerfetzten Kleidungsstücke waren vollends versengt. Einige versuchten, die verstreuten weißen Federn vom Boden aufzulesen, in der Hoffnung, daraus neue Kleider für sie zu weben. Aber sie berührte nur die schwarzen Federn auf ihrer Schulter und sagte: „Das genügt.“

Vielleicht hatte auch Dullahan diese strahlende Morgendämmerung gefürchtet. Wer sie hervorgebracht hatte, wusste sie nicht. War es vielleicht nur eine Laune der Natur? Und die weißen Federn? Zurückgelassen von vorbeifliegenden Vögeln. Sie hatte mit ihr gar nichts zu tun. Außerdem passte Schwarz viel besser zu ihr.

Kurz nachdem sie sich wieder auf den Weg gemacht hatte, regte sich Chimera. „Was war das für eine Stimme, die ich da gehört habe?“, fragte sie.
„Das“, antwortete er, „war der älteste und stärkste Dämon in dir.“
„Noch älter als du?“
„Natürlich. Sie ist von Anfang an Teil deines Fleisches und deiner Seele gewesen. Ohne sie hätte ich dich längst verschlungen. Sie war es, die dir geholfen hat, ‚Galbrena‘ zu besiegen.“
„Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals eine solche Tacet-Dissonanz absorbiert zu haben.“
„Sie ist keine Tacet-Dissonanz … Kennst du ihren Namen wirklich nicht?“
„Nein.“
„… Deine Unwissenheit überrascht mich immer wieder. Wie hast du es nur geschafft, so lange zu überleben?“
„Erspare mir dein Geschwätz. Sag es mir einfach.“
„… Angel. Ihr Name … ist Angel.“
Eine lang erwartete Rückkehr
Sie hat einst die Waffe gegen sich selbst gerichtet, aber das hier war nicht ihr Traum.

Sie hatte unzählige Geschöpfe der Dunklen Flut in der grenzenlosen Finsternis getötet. Schließlich brach sie erschöpft und taumelnd über dem schwarzen Wasser zusammen. Wieder einmal fand sie sich in dem Netz wieder, das das Schicksal für sie gewoben hatte.

„Nein … ich darf hier nicht sterben. Es gibt noch zu viel zu tun. Ich habe {Male=ihm;Female=ihr} ein Versprechen gegeben … Ich darf hier nicht sterben.“

Als sie die Augen wieder öffnete, lag Fabianum vor ihr. Ihre Rivalen, ihre Freunde, ihre Familie … sie alle lächelten sie warm an, als sie auf sie zugingen.

Aber war dies vielleicht eine weitere Illusion, die der Threnodianer heraufbeschworen hatte? Glaubte Leviathan, dass sie sich vor dem Glück fürchtete? Oder vielmehr vor einem unverdienten Glück? Denn wie könnte jemand, der eine so dunkle Macht besitzt, jemals von anderen wahrgenommen, akzeptiert und geliebt werden?

Früher hätte sie sich vielleicht mit dieser Frage auseinandergesetzt. Nun aber brauchte sie keine Antwort mehr. Sie musste sich nur noch an ihr Ziel erinnern. Sie erhob sich, entzündete ihre Flammen, lud den Lauf und richtete ihre Waffe auf den „alten Freund“ vor ihr.

„Hahaha! Kleine, sieht ja so aus, als hättest du dich zu etwas außerordentlich Gefährlichem gestählt.“

Für einen Traum fühlte sich Onkel Filos Lachen viel zu real an. Als sie jedoch die Zeichen der Verderbnis der Dunklen Flut an ihnen sah, verstand sie endlich: Jene, die ihr einst alle ihre Frequenzen gegeben hatten, die eigentlich zu Leviathans Wesensverwandten hätten werden müssen, widersetzten sich immer noch seiner Umklammerung. Jahrzehntelang hatten sie sein sogenanntes „Geschenk“ abgelehnt. Und dafür hatte Leviathan sie in die tiefsten Tiefen der Dunklen Flut geworfen und sie zu endloser Qual verdammt.

Sie verstummte. Auf ihrer Reise war sie ins Wanken geraten. Sie hatte gezögert. Hätte sie sich nur mehr angestrengt, hätte sie diese Kraft vielleicht früher gemeistert. Wäre vielleicht früher zurückgekommen, hätte vielleicht mehr Leben retten können. Vielleicht …

„Jägerin, du hast schon genug getan.“
„Lebe mit Stolz, mit hoch erhobenem Haupt. Frei und ungebunden. Das war schon immer unser Wunsch.“
„Du wirst für immer unser Stolz sein.“

Sie alle antworteten mit einem strahlenden Lächeln. Und ihre Mutter sprach die Frage aus, die sie lange Zeit still in sich getragen hatte. Eine Frage, die sie nie zu stellen gewagt und zu der sie nie die Gelegenheit bekommen hatte.

„Aber mein Kind, du weißt doch, dass dies nicht dein Zuhause ist.“
„Du musst deine Reise fortsetzen. Jemand wartet noch auf dich.“
„Weißt du noch, als wir gekämpft haben? Gib Leviathan eine Kostprobe davon! Tu es für uns alle! Genieße deine Rache!“
„Lebwohl, Angel. Diesmal … könnte es tatsächlich für immer sein.“
„Vergiss nicht, dass wir immer bei dir sein werden.“

Am Ende nahm ihr Vater eine Pose ein und hob seine Hände, um mit seinen Fingern ein unbeholfenes, übertriebenes Siegeszeichen zu formen. „Törichter alter Mann …“, lachte sie bitter in sich hinein. Aber sie wusste, welche Bedeutung die Geste hatte. Kein Grund für Umarmungen. Kein Zurückblicken. Sie bedeutete sowohl Trost als auch Abschied.

Ihre Gestalten verschwammen zu Lichttupfern, die ihr flüchtig den Weg wiesen … Deshalb waren sie gekommen. Obwohl sie keine Kraft mehr hatten, die sie ihr hätten spenden können, hatten sie sie erneut gerettet.

Wie lächerlich Leviathans Trick doch war. Er wollte sie in die endlose Finsternis der Dunklen Flut hinabziehen, doch stattdessen verhalf er ihr zu einem Abschied, der ihr lange verwehrt geblieben war.

Fabianum verblasste vor ihren Augen, zerfiel und löste sich auf. Aber sie war nicht mehr das kleine Mädchen von damals. Ihre Vergangenheit war schön, aber sie würde nicht darin versinken. In ihrem Herzen war Sanftmut, aber sie würde sich nur noch mehr stählen.

Und so drehte sie sich ohne zu zögern um und schritt in die grenzenlose Finsternis.

Abermals stand Chimera vor ihr.

Sie hatte nie erwartet, dass diese wilde Tacet-Dissonanz die Menschheit verstehen oder sie sich gar mit ihm anfreunden würde. Sie wünschte sich nur, dass er ihr keine Schwierigkeiten mehr bereiten würde, sobald ihr Pfad geebnet war. Und dafür gab es nur eine Lösung: Sie musste ihn zähmen.

Sie machte sich kampfbereit. Doch diesmal griff Chimera nicht an. Er beobachtete nur schweigend, wie sie auf ihn zuging, und brannte still in ihren Flammen – Angels Flammen. Ihren Flammen.

Endlich wurden so viele Fragen beantwortet.

„Kommst du mit einer so kleinen Flamme nicht zurecht?“
„Was für ein erbärmlicher Witz! Versuch nur, hier nicht zu sterben. Unsere Jagd ist hier noch nicht zu Ende.“
„Wir haben schon Schlimmeres überstanden, oder etwa nicht?“

Es gab keinen Dämon, der nicht gejagt werden konnte. Der Threnodianer war lediglich der Stärkste von ihnen. Und außerdem war sie in diesem Kampf nicht allein.

Chimera sagte nichts mehr und trat beiseite. Hinter ihm offenbarten sich unzählige Tacet-Dissonanzen, die sie einst verschlungen hatte. Sie hatte sich in endlosen Träumen immer und immer wieder einen Kampf auf Leben und Tod mit ihnen geliefert und sich ihre Macht mit Gewalt angeeignet. Aber jetzt …

ging sie ohne Furcht an ihnen vorbei. Unter ihren Füßen breitete sich ein flammender Pfad aus. Und zu beiden Seiten verneigten sich nun Kreaturen, die einst unzähligen Seelen Schrecken eingeflößt hatten, voller Ehrfurcht, als würden sie ihre Meisterin in die Schlacht begleiten. Verneigten sie sich vor einem Dämon, der mächtiger war als sie selbst? Oder vor etwas anderem – etwas, das selbst Dämonen fürchteten?

Es spielte keine Rolle mehr. Ihre Macht hatte die ihre längst übertroffen. Sie brauchte keine Anerkennung. Nur Gehorsam.

Und sie würde diese verfluchte Macht einsetzen, um Jagd auf größere Sünden zu machen – genau wie sie es in ihrer Kindheit geschworen hatte. Ein Gelübde, das bis zu ihrem Tod ungebrochen blieb.

Für sich selbst. Für diejenigen, die niemals zurückkehren konnten. Um dafür zu sorgen, dass sich die Tragödie von Fabianum niemals wiederholen würde … Und auch ihr eigenes Leiden nicht.

Ihre Jagd würde niemals enden.

Galbrena Sprachaufnahmen

Gedanken: I
Chimera zehrt an meiner Seele. Als Ausgleich jage ich Tacet-Dissonanzen für seine Frequenzen. Selbst ohne einen Pakt würde er einen Weg finden, an mir zu zehren. Deshalb habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich wehre mich nicht, sondern werde ein Teil von ihm. Nur Flammen überstehen Flammen. Jetzt, im Höllenfeuer geschmiedet, brennt dieser Körper noch heller. Was Chimera und die anderen Tacet-Dissonanzen angeht, die sich für ach so stark gehalten haben? Sie mussten lernen, in meinem Feuer zu leben.
Gedanken: II
Eine Inkarnation des Höllenfeuers, genährt von Dämonen, mit der Macht der Dunklen Flut. Das bin ich. Wirst du mich fürchten … oder wirst du mich verachten? Sie nennen meine Macht einen Fluch, ein uraltes Omen der Dunkelheit. Aber ich nenne sie einen Schwur. Ich weiß, was ich zu tun habe. Und egal, wie die Welt über mich urteilt, ich werde es zu Ende bringen.
Gedanken: III
Die meisten nennen mich „Galbrena“, und ich habe mich daran gewöhnt. Das ist der Name meines zweiten Lebens. Hey, wenn er seinen Zweck erfüllt, habe ich nichts dagegen. Aber Angel … diesen Namen werde ich nie vergessen. Er wurde mir von meinen Eltern gegeben, jenen Ausgestoßenen von Ragunna, die hofften, dass ich eines Tages in ihn hineinwachsen würde. Seitdem habe ich viele Länder bereist und so manche „Monster und Dämonen“ gesehen … aber keine Engel. Man sagt, dass Engel existieren, um gegen das Böse zu kämpfen. Und dass ihnen die Gefahr dicht auf den Fersen ist. Sie sehen anders aus, als man denkt. Manchmal versetzen sie einen in Angst und Schrecken. Manchmal warnen sie einen. Wenn das Engel sind … bin ich meinem Namen vielleicht doch gerecht geworden. Also sag mir: Was siehst du?
Gedanken: IV
Auf meiner Reise habe ich viele Tragödien verhindert … und genauso viele miterlebt, sowohl natürlich bedingte als auch von Menschen verursachte. Diese Welt ist nicht immer nur schön. Und genau das macht die Bande, die wir in ihr knüpfen, umso wertvoller. Wie du lade ich meine Waffe für all jene, die es nie nach Hause geschafft haben. Ich war nicht die Erste. Und ich werde nicht die Letzte sein.
Gedanken: V
Früher oder später wird es zum entscheidenden Kampf zwischen mir und Chimera kommen. Sollte an diesem Tag das Schlimmste passieren … kannst du gerne Jagd auf mich machen. Hehe, keine Sorge. Ich hab nie gesagt, dass ich Chimera gewinnen lasse. Außerdem gibt es jetzt einen Grund mehr, nicht zu verlieren.
Galbrenas Hobby
Der Himmel eröffnet mir einen weiten, ungehinderten Blick. Von dort oben sehe ich alles – auch meine Beute. In dem Moment, in dem sie einen Fehler macht, schlage ich zu, schnell und lautlos. Irgendetwas an diesem Blick von oben übt eine unwiderstehliche Faszination auf mich aus. Hält mich auch von Menschenmengen fern … Angst schüre ich nur, wenn es nötig ist.
Galbrenas Problem
Galbrena: Meistens gelingt es mir, Chimera in Schach zu halten … aber wenn ich mich auch nur eine Sekunde ablenken lasse, findet er immer einen Weg, aus der Versenkung aufzutauchen.
Chimera: Mit anderen redest du nie so viel.
Galbrena: … Genau so. Ich rede mehr, wenn mich mein Gegenüber nicht nervt.
Chimera: Mit mir redest du oft. Zählt das nicht?
Galbrena: Erstens bist du keine „Person“.
Chimera: Dann gibʼs doch zu – auch du hast Angst, allein zu sein.
Lieblingsessen
Sorbet, Rasureis, Eiscreme … im Grunde nehmen die sich nichts. Das Höllenfeuer in mir erlischt nie. Kalte Speisen helfen mir, es unter Kontrolle zu halten. Noch besser geht das, wenn sie auch noch ein bisschen süß sind.
Ungeliebtes Essen
Anfangs habe ich Tacet-Dissonanzen nur „gegessen“, um zu überleben. Aber jetzt jage ich sie, um mich zu stärken … Die zählen nicht als Essen? Na gut, wenn wir von Essen im üblichen Sinne reden, verdrücke ich eigentlich alles, was auf den Tisch kommt.
Ideale
Lebe gut. Stirb richtig. So sehe ich das. Und wenn es wirklich ein Leben nach dem Tod gibt, wo ich „sie“ wiedersehen werde … dann will ich ihnen mit Stolz begegnen. Ich will sagen können, dass ich ein erfülltes Leben geführt und für meine Überzeugungen gekämpft habe. Dass mein Tod einen Sinn hatte. Dass ich nichts bedauere und mir alle meine Wünsche erfüllt habe. Doch bis meine Flammen erlöschen, werde ich dem Tod noch oft ins Auge sehen. Und wenn es so weit ist … werde ich meinen letzten Funken dem Ende widmen, dem ich nie zu entkommen versuchte.
Chat: I
Ich bin in Septimont geboren. Dort hat man mir das Kämpfen beigebracht, und auf diese Fähigkeit verlasse ich mich noch heute. Allerdings sind die meisten Waffen machtlos gegen die Dunkle Flut. Ihre Verderbnis dringt tief in sie ein und zerfrisst sie von innen heraus. Lange habe ich mit bloßen Händen gegen die Tacet-Dissonanzen gekämpft. Bis ich diese Waffen erbeutete. Es war verdammt schwer, sie Chimera zu entreißen. Ts … er hatte sie die ganze Zeit gehortet.
Chat: II
Du hast gesehen, was ich in der Dunklen Flut war. Was danach kam, kann man nur als „jagen oder gejagt werden“ beschreiben. Ich fiel hin, rappelte mich wieder auf, und das immer und immer wieder, bis die Jagd vorbei war. Dann strich ich mir ohne Weiteres die Glut von den Schultern und zog weiter zum nächsten Jagdgrund. Ich bin vielen Menschen begegnet, habe viel gesehen. Oh, und manchmal … hielt ich an, um mir ein Eis zu gönnen.
Über Augusta
Augusta … wir waren schon als Kinder Freunde. Damals saß ich oft still unter einem Baum und war in Gedanken versunken. Sie spielte mit ihrem Schwert und rief lautstark, dass sie die nächste Heldin der Helden werden würde. Sie liebte es, mich herauszufordern … Oft endeten unsere Kämpfe in den Flüssen von Fabianum, und wenn wir müde waren, legten wir uns ans Ufer und genossen das kühle Wasser. Jetzt … ist alles anders. Aber zum Glück hat sich nicht alles nur zum Schlechten verändert. Augusta wurde genau die Art von Herrscherin, die Septimont brauchte.
Über Cartethyia
Ich hab zum ersten Mal durch die Erinnerungen der Dunklen Flut von ihr erfahren. Als Resonatorin hab ich sie nie gesehen. Stattdessen gab sie mir eine Antwort, die … wild, leichtsinnig, aber entschlossen war. Eine Ritterin der Gerechtigkeit sollte ihr Leben nicht eingesperrt in einem Turm fristen. Der Albtraum, den der Leviathan ihr aufgebürdet hat, dauerte viel zu lange an … Doch nun, da Rinascita sich von den Fesseln der Dunkelheit befreit hat, sollte auch sie frei sein, ihrer eigenen Zukunft entgegenzublicken.
Über Aalto
Da die Datenbank der Schwarzen Küsten ständig aktualisiert werden muss, schicke ich ihnen in regelmäßigen Abständen alle Daten, die wir über Tacet-Dissonanzen sammeln. Ich schaffe es nicht oft zur Basis, weshalb Aalto mir immer bei meinen Leistungsbeurteilungen hilft. Natürlich zeichnet er nichts ab, das ihm nicht auch einen Vorteil bringt. Deshalb wird die Hälfte der Daten, die ich schicke, als seine Arbeit gewertet.
Über Calcharo
Als wir in der Neuen Föderation auf der Jagd waren, hatten wir beide ein Auge auf dieselbe Tacet-Dissonanz geworfen. Er wollte sie eliminieren, während ich vorhatte, sie zu absorbieren. Trotz einer Reihe solcher und ähnlicher Missverständnisse war unsere Zusammenarbeit insgesamt harmonisch. Er hat mich sogar eingeladen, seiner Truppe von Söldnern beizutreten. Es stimmt zwar, dass die Jagd in der Gruppe einem oft das Überleben sichert … aber ich bin es einfach gewohnt, allein zu arbeiten.
Geburtstagswünsche
Alles Gute zum Geburtstag. Anstatt zu sagen: „Glückwunsch, dass du der Jagd der Zeit ein weiteres Jahr entkommen bist“, sage ich lieber: „Auf eine glückliche Jagd in der Zeit, die dir noch bleibt“. Hier, diese Kette ist für dich. Sieh sie als Talisman. Er ist Zeuge jeder einzelnen Geschichte, die ich erlebt habe. Dieses schlichte Metallabzeichen hat mich mal gerettet, als ich in die Brust geschossen wurde. Die Muschel stammt aus einer verlorenen Zivilisation. Wenn du genau hinhörst, kannst du noch ihr Echo hören. Und diese aus Feuer geschmiedete „Träne“ aus Glas stammt von einer Kriegsmaschine … Da ist noch so viel mehr. Wenn du möchtest, kann ich dir davon erzählen. Nächstes Jahr werde ich auch noch ein paar neue Anhänger mitbringen.
Entspannen: I
Immer bewaffnet. Immer am Brennen.
Entspannen: II
*Emotion*
Entspannen: III
Chimera: Ahh, eine frische Delikatesse ...
Galbrena: Tritt zurück.
Selbstvorstellung
Galbrena. Diablo ewiger Flammen. Die Dissonanzentöterin. Nenn mich, wie du willst. Sag mir nur, wo die Monster sind.
Begrüßung
Wer ist meine nächste Beute?
Beitritt zum Team: I
Galbrena. Bereit für die Jagd.
Beitritt zum Team: II
Lasst die Waffen klingen.
Beitritt zum Team: III
Ich bin hier.
Aufstieg: I
Ein ungewöhnlicher Weg, um stärker zu werden … Danke.
Aufstieg: II
… Du hättest das nicht nur wegen meiner Macht tun müssen.
Aufstieg: III
Hah … was jetzt? Wirst du einen Pakt mit dem Teufel schließen?
Aufstieg: IV
Ich muss meinen Weg allein gehen. Er ist lang. Gefährlich. Voller Dunkelheit. Und einsam. Ich werde nicht immer da sein … Und der „Teufel“ wird seinen Preis einfordern. Ein ziemlich unfairer Pakt … Bist du dir sicher, dass du ihn eingehen willst?
Aufstieg: V
Dieses Blut … lass es in deine Handfläche tropfen. So. Jetzt ist unser „Pakt“ besiegelt.
Standardangriff: I
Galbrena: Bekämpfe Feuer mit Feuer.
Chimera: Lass die Stärke sprechen!
Standardangriff: II
Galbrena: Verdorbenes Höllenfeuer.
Chimera: Verschlinge sie alle!
Standardangriff: III
Galbrena: Explodiere.
Chimera: Fahr zur Hölle!
Schwerer Angriff: I
Mehr Kugeln für dich.
Schwerer Angriff: II
Jetzt wird abgerechnet.
Resonanz-Skill: I
Anvisieren.
Resonanz-Skill: II
Verschlingen.
Resonanz-Skill: III
Ernten.
Resonanz-Skill: IV
Erhebe dich aus dem Höllenfeuer …
Resonanz-Skill: V
Bade in den Flammen …
Resonanz-Skill: VI
Flammendes Opfer
Resonanzbefreiung: I
Galbrena: Mein Abzug … öffnet die Pforten der Hölle!
Chimera: Zu Asche verbrannt!
Resonanzbefreiung: II
Galbrena: Hier endet die Jagd.
Chimera: Zeit für ein Festmahl!
Resonanzbefreiung: III
Galbrena: Ich bin gekommen … um dich ins Grab zu schicken.
Chimera: Ein frisches Festmahl!
Resonanzbefreiung: IV
Galbrena: Ich werde dir …
Chimera: … das Tor zur Hölle zeigen!
Intro-Skill: I
Du kannst mir nicht entkommen.
Intro-Skill: II
Hab ich dich.
Intro-Skill: III
Wenn man vom Teufel spricht.
Ausweichen: I
Daneben.
Ausweichen: II
Timing ist alles.
Gegenangriff: I
Gal-ant das Doppelte für dich.
Gegenangriff: II
Perfekt.
Gegenangriff: III
Das ist alles?
Getroffen: I
Galbrena: … Schon wieder.
Chimera: Schmerz schärft den Verstand.
Getroffen: II
Rekalibrieren.
Verletzt: I
Galbrena: … Nur ein Kratzer.
Chimera: Keine Zeit, um deine Wunden zu lecken.
Verletzt: II
Galbrena: … Also gut.
Chimera: Deine Wut beginnt zu brodeln.
Verletzt: III
Galbrena: … Bis zu meinem letzten Atemzug!
Chimera: Diese Jagd soll niemals enden!
Gefallen: I
Galbrena: Bis zum Tod …
Chimera: … Wir werden wiederkommen.
Gefallen: II
Galbrena: Die Flammen … werden nie erlöschen …
Chimera: Wir … geben nicht auf …
Gefallen: III
Galbrena: Die Jagd …
Chimera: Geht ewig weiter …
Echo-Beschwörung
Jetzt gehorche schon.
Echo-Verwandlung
Tarnung.
Feinde in der Nähe
Galbrena: Beute auf dem Silbertablett?
Chimera: Stille meinen Hunger.
GLEITEN
Praktisch.
Sensor
Nirgendwo kann man sich verstecken.
Sprint
Leben, um zu jagen.
Vorratstruhe: I
Tag der Ernte.
Vorratstruhe: II
Der Jäger findet seine Beute.
Vorratstruhe: III
Gut. Nimm sie.