Informationen
Rebecca
Rebecca VA
Chinesisch: Chen Zhang
Japanisch: Kurosawa Tomoyo
Koreanisch: Park Si Yoon
Englisch: Alex Cazares
Rebecca Forte-Untersuchungsbericht
Resonanzkraft
Arsenal vom Typ „Zorn“
Resonanz-Bewertungsbericht
[Modifikationsprotokoll zu Daten ██]
Modifikationsziel: Rebecca
Modifikationscode: RA2██-G
Bei der Probandin handelt es sich um eine mutierte Resonatorin, deren Tacet-Zeichen sich auf der rechten Schulter befindet.
Kraft-Manifestation:
Beim Einsatz von Schusswaffen des ██ kann die Probandin die ballistische Präzision und die Wirksamkeit dieser Waffen verbessern. Auf dieser Grundlage können die Angriffe der Probandin die Frequenzen bestimmter Tacet-Dissonanzen des Albtraums neutralisieren und stören, wodurch getroffene Ziele zusätzlichen Schaden erleiden.
Waffenbeschwörung:
Die Probandin kann drei spezifische Schusswaffen beschwören, die auf unterschiedliche Kampfszenarien ausgelegt sind, indem sie diese Waffen mithilfe ihrer Kraft materialisiert und dematerialisiert. Während eine Waffe beschworen wird, variiert deren Schadenswirkung abhängig vom emotionalen Zustand der Probandin, was auf eine direkte Rückkopplungsschleife zwischen ihrer Kraft und den Leistungsparametern der Waffe hindeutet.
„Die Frequenzprobe der Probandin weist eine Ähnlichkeit von bis zu 97 % mit der Frequenz der Tacet-Dissonanzen des Albtraums in der Region auf. Es wird vermutet, dass zwischen beiden eine gewisse Korrelation besteht.“
„Das ███ hat eingegriffen. Die entsprechenden Forschungen wurden eingestellt.“
Overclock-Diagnosebericht
Das Wellenformdiagramm der Probandin weist ein elliptisches Oszillationsmuster mit einem stabilen Zeitbereich auf. Es wurden keine Tendenzen zu abnormalen Schwankungen festgestellt. Die Untersuchungsergebnisse liegen innerhalb normaler Parameter.
Fazit: Die Resonanzkritikalität ist hoch und die Probandin ist weiterhin stabil. Es besteht kein unmittelbares Risiko einer Übertaktung.
Es gibt keine Vorgeschichte einer Übertaktung, jedoch weist die Probandin Anzeichen emotionaler Instabilität auf. Psychologische Unterstützung hat sich als wenig wirksam erwiesen.
„****! In Night City bin ich praktisch das Aushängeschild für psychische Gesundheit!“
„Diese Probe ist viel zu typisch … Bist du sicher, dass sie nicht einfach aus einem Handbuch kopiert wurde?“
Rebecca Geschätzte Gegenstände & Gefälligkeiten

Guts
Rebeccas treue Waffe. Genau wie sie selbst trifft diese kinetische Schrotflinte mit der Wucht eines Güterzugs und tritt zurück wie ein Psycho. Jeder Schuss ist ein Glücksspiel, und man weiß nie, wohin der Rückstoß einen als Nächstes schleudern könnte.
Für die meisten wäre das Risiko den Ärger nicht wert. Doch für Rebecca ist dieses Monster genau die Waffe, mit der sie sich auf den Straßen einen Namen gemacht hat. Sie hat sich sogar ein Paar übergroße Cyberarme implantieren lassen, nur um den Rückstoß abzudämpfen.
„Pass bloß auf, wenn du mit dem Teil spielst – außer du willst dem Bürgersteig mit deinen eigenen Eingeweiden einen neuen Anstrich verpassen.“

Hundehalsband
Das Halsband, das einst Rebeccas Hund Cup-Cup gehörte. Sie wurde sein Frauchen, nachdem sie ihn mitten während eines Auftrags „aufgelesen“ hatte. Der Grund dafür …? Einfach ein weiches Herz, zu dem sie sich niemals bekennen würde. Er war ein Mops. Niedlich. Gehorsam – wenn er gerade Lust dazu hatte. In windigen Nächten auf der Straße rollte er sich in ihren Armen zusammen und teilte die Wärme mit ihr.
Sie spricht nicht darüber. Muss sie auch nicht. Aber sobald Cup-Cup zur Sprache kommt, hat sie diesen gewissen Blick. Manchmal holt sie sein Halsband hervor und fährt mit den Fingern darüber. Dabei fragt sie sich, was sie hätte anders machen können.

Goldene Cyberhand
Pilars goldene Cyberhand – eines der wenigen Dinge, die von ihm geblieben sind.
Sie passte nicht zu Rebeccas eigenem Chrom, aber sie zu verkaufen kam ihr nie in den Sinn. Und niemand wagte es, danach zu fragen. Alle wussten, was sie erwarten würde: eine Waffe im Gesicht und ein Tritt zur Tür hinaus.
Rebecca Geschichte
Edgerunner
Im Gegensatz zu ihrem Bruder hatte Rebecca nie vor, Edgerunner zu werden. Beide wurden von dem berüchtigten Söldner Papa Sunrise großgezogen – andere Eltern hatten sie nicht. Doch während er ihnen jahrelang sein Vermächtnis einschärfte, teilte Rebecca nie Pilars hartnäckigen Ehrgeiz, den Traum ihres Vaters weiterzuführen.
Sie sehnte sich nach Freiheit. Sie sehnte sich nach niedlichen Dingen. Sie sehnte sich danach, ihren eigenen Traum in Night City zu finden … was bedeutete, dass sie oft mit ihrem alten Herrn aneinandergeriet.
Das Leben wartet nicht darauf, dass man sich entscheidet. Als Papa Sunrise spurlos verschwand, nahm das Leben von Rebecca und Pilar eine drastische Wendung zum Schlechten. Sie mussten auf dem Rücksitz eines schrottreifen Autos schlafen – einst das treue Gefährt ihres Vaters bei jedem Auftritt, nun das einzige Erbe, das ihnen geblieben war.
Es war Wakako, die legendäre Fixerin und langjährige Geschäftspartnerin ihres Vaters, die ihnen eine Rettungsleine zuwarf – oder besser gesagt: einen Auftrag. Sie gab ihnen die Chance zu beweisen, dass sie Papas Vermächtnis würdig waren. Doch es war noch ein langer Weg, bis die Geschwister wirklich in die großen Fußstapfen eines Edgerunners treten konnten.
Wie Papa Sunrise immer gewarnt hatte, war Rebecca zu emotional, zu unberechenbar und viel zu hitzköpfig für Night City. Sie hätte beinahe eine Mission nach der anderen vermasselt; statt den einfachen Anweisungen ihrer Fixerin zu folgen, entschied sie sich immer dafür, ihrem Bauchgefühl zu vertrauen. Pilar konnte das nicht ausstehen, und nach jedem Auftrag kam es zwischen den beiden zu heftigen Streitereien. Doch trotz aller Streitigkeiten wollte sie ihm letztlich doch dabei helfen, seinen Traum zu verwirklichen.
Erst als sie sich Maines Crew anschlossen, begann sich das Blatt endlich zu wenden. Rebeccas und Pilars Neigung, sich ständig in die Haare zu geraten, wurde für die Crew zum Alltag – und oftmals zu einer lauten, mit Schimpfwörtern gespickten Geräuschkulisse, die ihr Leben untermalte. Andere fragten sich, warum sie weiterhin Zeit miteinander verbrachten, wenn sie sich doch so sehr hassten.
Aber tief im Inneren lagen sie einander wirklich am Herzen.
Sie sehnte sich nach Freiheit. Sie sehnte sich nach niedlichen Dingen. Sie sehnte sich danach, ihren eigenen Traum in Night City zu finden … was bedeutete, dass sie oft mit ihrem alten Herrn aneinandergeriet.
Das Leben wartet nicht darauf, dass man sich entscheidet. Als Papa Sunrise spurlos verschwand, nahm das Leben von Rebecca und Pilar eine drastische Wendung zum Schlechten. Sie mussten auf dem Rücksitz eines schrottreifen Autos schlafen – einst das treue Gefährt ihres Vaters bei jedem Auftritt, nun das einzige Erbe, das ihnen geblieben war.
Es war Wakako, die legendäre Fixerin und langjährige Geschäftspartnerin ihres Vaters, die ihnen eine Rettungsleine zuwarf – oder besser gesagt: einen Auftrag. Sie gab ihnen die Chance zu beweisen, dass sie Papas Vermächtnis würdig waren. Doch es war noch ein langer Weg, bis die Geschwister wirklich in die großen Fußstapfen eines Edgerunners treten konnten.
Wie Papa Sunrise immer gewarnt hatte, war Rebecca zu emotional, zu unberechenbar und viel zu hitzköpfig für Night City. Sie hätte beinahe eine Mission nach der anderen vermasselt; statt den einfachen Anweisungen ihrer Fixerin zu folgen, entschied sie sich immer dafür, ihrem Bauchgefühl zu vertrauen. Pilar konnte das nicht ausstehen, und nach jedem Auftrag kam es zwischen den beiden zu heftigen Streitereien. Doch trotz aller Streitigkeiten wollte sie ihm letztlich doch dabei helfen, seinen Traum zu verwirklichen.
Erst als sie sich Maines Crew anschlossen, begann sich das Blatt endlich zu wenden. Rebeccas und Pilars Neigung, sich ständig in die Haare zu geraten, wurde für die Crew zum Alltag – und oftmals zu einer lauten, mit Schimpfwörtern gespickten Geräuschkulisse, die ihr Leben untermalte. Andere fragten sich, warum sie weiterhin Zeit miteinander verbrachten, wenn sie sich doch so sehr hassten.
Aber tief im Inneren lagen sie einander wirklich am Herzen.
Ein Diamant im Abwasserkanal
Jeder, der Rebecca über den Weg lief, kam zum selben Schluss: Sie war unberechenbar und eine tickende Zeitbombe. David wusste das besser als jeder andere. Er hatte längst aufgehört zu zählen, wie oft er ihre Missgeschicke wieder in Ordnung bringen musste. Für Außenstehende war sie eine ganz eigene Art von „Edgerunner“. Sie interessierte sich nicht für die Bezahlung oder das Risiko – solange ein Auftrag nicht gegen ihre moralischen Grundsätze verstieß, nahm sie ihn an. Sie schlüpfte in jede Rolle, die der Auftrag erforderte. An einem Abend war sie das unschuldige Mädchen, das zwischen die Fronten geraten war; am nächsten eine gelangweilte Punkerin, die eine Bar aufmischte. Aber am liebsten spielte sie die Rolle der knallharten Draufgängerin. Zielen. Abdrücken. Die Details erst klären, sobald sich der Rauch verzogen hat. Ihre Leichtsinnigkeit trieb ihre Partner an den Rand der Verzweiflung, aber niemand hasste sie dafür wirklich. Nicht, solange sie ihnen bei jedem Schritt den Rücken freihielt.
In Night City braucht man mehr als nur starke Nerven, um als Edgerunner zu überleben – man braucht einen Vorteil, der einen von den anderen abhebt. Maine hatte seine Handkanone. Dorio ihre Fäuste. Und Kiwi ihre Technologie. David hatte sein Sandevistan, klar, aber das machte ihn noch lange nicht zum Killer. Er war immer noch ein Rookie, unerfahren und unausgereift. Er musste lernen, mit dem Schießeisen umzugehen – und zwar schnell. Rebecca war die offensichtliche Wahl, um ihm das beizubringen. Als selbsternannte Waffenexpertin der Crew kannte sie Schusswaffen wie ihre Westentasche. Auf dem Schießstand überzeugte sie mit chirurgischer Präzision; auf der Straße war sie ein wahrer Kugelhagel, der für Angst und Schrecken sorgte. Als David begriff, dass er dieses Quäntchen mehr an Durchschlagskraft brauchte, um zu überleben, zögerte sie keine Sekunde. Sie warf ihn kopfüber ins kalte Wasser. Ging mit ihm jede Übung durch. Versuchte, dem Jungen in kürzester Zeit alles beizubringen, was man wissen musste, um in dieser Stadt nicht bei lebendigem Leibe aufgefressen zu werden.
In Night City braucht man mehr als nur starke Nerven, um als Edgerunner zu überleben – man braucht einen Vorteil, der einen von den anderen abhebt. Maine hatte seine Handkanone. Dorio ihre Fäuste. Und Kiwi ihre Technologie. David hatte sein Sandevistan, klar, aber das machte ihn noch lange nicht zum Killer. Er war immer noch ein Rookie, unerfahren und unausgereift. Er musste lernen, mit dem Schießeisen umzugehen – und zwar schnell. Rebecca war die offensichtliche Wahl, um ihm das beizubringen. Als selbsternannte Waffenexpertin der Crew kannte sie Schusswaffen wie ihre Westentasche. Auf dem Schießstand überzeugte sie mit chirurgischer Präzision; auf der Straße war sie ein wahrer Kugelhagel, der für Angst und Schrecken sorgte. Als David begriff, dass er dieses Quäntchen mehr an Durchschlagskraft brauchte, um zu überleben, zögerte sie keine Sekunde. Sie warf ihn kopfüber ins kalte Wasser. Ging mit ihm jede Übung durch. Versuchte, dem Jungen in kürzester Zeit alles beizubringen, was man wissen musste, um in dieser Stadt nicht bei lebendigem Leibe aufgefressen zu werden.
Liebe, Tod und Chrom
Rebecca machte nie ein Geheimnis daraus. Sie hatte Gefühle für David – schlicht und ergreifend. Und auch wenn sie ihr Leben sonst wie eine tickende Zeitbombe lebte, war sie überraschend diszipliniert, wenn es um ihn ging. Sie bewahrte einen kühlen Kopf. Sie wusste, dass sie nie die Frau sein würde, nach der er sich sehnte. Keine Geste, kein Blick und kein noch so raffinierter Trick, mit dem sie ihm ihre Gefühle zeigte, änderten etwas daran: Es war offensichtlich, dass sein Herz niemals ihr gehören würde. Aufgeben stand dennoch nie zur Debatte. Wenn sie ihn nicht haben konnte, würde sie all ihre Energie darauf verwenden, ihn am Leben zu erhalten.
Diese Aufgabe wurde nur noch schwerer – und umso wichtiger –, nachdem sie die Hälfte ihrer Crew verloren hatte. Eines nach dem anderen wurden vertraute Gesichter zu bloßen Namen an einer Mausoleumswand. Selbst für jemanden wie Rebecca, die Verlust ihr ganzes Leben lang gekannt hatte, war das zu viel. Sie suchte sich eine dunkle Ecke in einer Gasse und leerte ein Magazin nach dem anderen, während sie so laut fluchte und schrie, als könnte der Lärm den Kummer ersticken, der von ihrem Innersten Besitz ergriffen hatte. Warum hatte alles so enden müssen? Hatte sie nicht schon genug bezahlt? Sie hatte keine großen Träume. Sie wollte auch nie zur Legende werden. Sie wollte nur nie wieder mit ansehen müssen, wie ein geliebter Mensch vor ihren Augen starb – nur das zählte für sie.
Als David dann anfing, sich mit Chrom vollzupumpen und Maines Rolle zu übernehmen, konnte sie das mulmige Gefühl in ihrer Brust nicht unterdrücken. Ein Anführer einer Crew? Ein großspuriger Söldner mit Militärhardware? Auf keinen Fall. Für sie war er immer noch ein bloßes Kind. Ein überheblicher Gonk mit Träumen, die groß genug waren, um ihn irgendwann mit Haut und Haar zu verschlingen. Und Rebecca würde nicht zulassen, dass das passiert. Nicht kampflos. Mit neuen Chromarmen, die selbst dem Rückstoß schwerer Waffen standhalten konnten, trat sie als Stellvertreterin an seine Seite. Bereit, ihm als Schwert und Schild zugleich zu dienen. Um dafür zu sorgen, dass dieser Narr, den sie liebte, sich nicht umbringen ließ.
Diese Aufgabe wurde nur noch schwerer – und umso wichtiger –, nachdem sie die Hälfte ihrer Crew verloren hatte. Eines nach dem anderen wurden vertraute Gesichter zu bloßen Namen an einer Mausoleumswand. Selbst für jemanden wie Rebecca, die Verlust ihr ganzes Leben lang gekannt hatte, war das zu viel. Sie suchte sich eine dunkle Ecke in einer Gasse und leerte ein Magazin nach dem anderen, während sie so laut fluchte und schrie, als könnte der Lärm den Kummer ersticken, der von ihrem Innersten Besitz ergriffen hatte. Warum hatte alles so enden müssen? Hatte sie nicht schon genug bezahlt? Sie hatte keine großen Träume. Sie wollte auch nie zur Legende werden. Sie wollte nur nie wieder mit ansehen müssen, wie ein geliebter Mensch vor ihren Augen starb – nur das zählte für sie.
Als David dann anfing, sich mit Chrom vollzupumpen und Maines Rolle zu übernehmen, konnte sie das mulmige Gefühl in ihrer Brust nicht unterdrücken. Ein Anführer einer Crew? Ein großspuriger Söldner mit Militärhardware? Auf keinen Fall. Für sie war er immer noch ein bloßes Kind. Ein überheblicher Gonk mit Träumen, die groß genug waren, um ihn irgendwann mit Haut und Haar zu verschlingen. Und Rebecca würde nicht zulassen, dass das passiert. Nicht kampflos. Mit neuen Chromarmen, die selbst dem Rückstoß schwerer Waffen standhalten konnten, trat sie als Stellvertreterin an seine Seite. Bereit, ihm als Schwert und Schild zugleich zu dienen. Um dafür zu sorgen, dass dieser Narr, den sie liebte, sich nicht umbringen ließ.
Auf geht’s, ganz nach oben auf den Arasaka Tower
Die Angst, die Rebecca die ganze Zeit mit sich herumgetragen hatte, wurde Wirklichkeit. Selbst Davids ungewöhnlich hohe Toleranz reichte nicht aus, damit sein Körper die immer größer werdende Menge an Chrom verkraften konnte. Das, zusammen mit der Last der Entscheidungen, die er treffen musste, trieb ihn an den Rand einer Cyberpsychose. Rebecca wollte, dass er sich zurücknimmt, aus Angst um seinen Geisteszustand – aber David handelte immer impulsiv. Genau wie sie.
Ihr letzter Auftrag war äußerst gefährlich – wenn nicht gar unmöglich. Doch David wollte ihn unbedingt durchziehen. Rebecca war stinksauer, aber es gab kein Zurück mehr. Erst als es bereits zu spät war, erkannte sie die Wahrheit: Sie waren geradewegs in eine Falle getappt. Sorgfältig vorbereitet. Perfekt ausgeführt. Keiner von ihnen hatte geahnt, dass ausgerechnet jemand aus der eigenen Crew sie verraten würde.
Als sie erfuhren, dass Lucy gefangen genommen worden war, ging David bis ans Äußerste – und über die Grenzen seines eigenen Körpers hinaus –, um sie zurückzuholen. Es war schlicht und einfach ein Selbstmordkommando. Die Ereignisse überschlugen sich, und eine einzige falsche Entscheidung löste eine Lawine von Katastrophen aus. Es blieb keine Zeit, das ganze Chaos zu entwirren. Keine Zeit, es sich noch einmal zu überlegen. Rebecca griff nach ihrer Waffe, sah diesen Trottel an, der bereit war, alles für die Frau zu riskieren, die er liebte, und stieß einen langen, erschöpften Seufzer aus.
„… Na schön. Ich bin dabei, Choomba. Auf in die Schlacht.“
Night City würde diese Nacht nie vergessen. Ihr Wagen raste auf den Arasaka Tower zu, während MaxTac-Einheiten sie von beiden Seiten mit Blei eindeckten. David setzte den Sandevistan ein. Wieder. Und wieder. Und wieder. Um einen so waghalsigen Plan auszuführen, dass er genauso gut ein Todesurteil hätte sein können. Rebecca blieb nichts anderes übrig, als ihn zu unterstützen – dafür zu sorgen, dass er lebend die Corpo Plaza erreichte. Alles unter dem Neonlicht von Night City, das die Silhouette der Stadt erhellte.
Trotz allem hielt Rebecca an ihrer Hoffnung fest.
Sie setzte alles auf Lucy. Ein letztes Mal lud sie ihre Liebe und ihren Mut in die Kammer.
Ihr letzter Auftrag war äußerst gefährlich – wenn nicht gar unmöglich. Doch David wollte ihn unbedingt durchziehen. Rebecca war stinksauer, aber es gab kein Zurück mehr. Erst als es bereits zu spät war, erkannte sie die Wahrheit: Sie waren geradewegs in eine Falle getappt. Sorgfältig vorbereitet. Perfekt ausgeführt. Keiner von ihnen hatte geahnt, dass ausgerechnet jemand aus der eigenen Crew sie verraten würde.
Als sie erfuhren, dass Lucy gefangen genommen worden war, ging David bis ans Äußerste – und über die Grenzen seines eigenen Körpers hinaus –, um sie zurückzuholen. Es war schlicht und einfach ein Selbstmordkommando. Die Ereignisse überschlugen sich, und eine einzige falsche Entscheidung löste eine Lawine von Katastrophen aus. Es blieb keine Zeit, das ganze Chaos zu entwirren. Keine Zeit, es sich noch einmal zu überlegen. Rebecca griff nach ihrer Waffe, sah diesen Trottel an, der bereit war, alles für die Frau zu riskieren, die er liebte, und stieß einen langen, erschöpften Seufzer aus.
„… Na schön. Ich bin dabei, Choomba. Auf in die Schlacht.“
Night City würde diese Nacht nie vergessen. Ihr Wagen raste auf den Arasaka Tower zu, während MaxTac-Einheiten sie von beiden Seiten mit Blei eindeckten. David setzte den Sandevistan ein. Wieder. Und wieder. Und wieder. Um einen so waghalsigen Plan auszuführen, dass er genauso gut ein Todesurteil hätte sein können. Rebecca blieb nichts anderes übrig, als ihn zu unterstützen – dafür zu sorgen, dass er lebend die Corpo Plaza erreichte. Alles unter dem Neonlicht von Night City, das die Silhouette der Stadt erhellte.
Trotz allem hielt Rebecca an ihrer Hoffnung fest.
Sie setzte alles auf Lucy. Ein letztes Mal lud sie ihre Liebe und ihren Mut in die Kammer.
Ein Leben in der Schwebe
Als Rebecca sich im Somnoire wiederfand, wusste sie sofort, dass sie tot war. Sie sagte nur nichts, um Lucy diese Last nicht aufzubürden.
„Ihr davon zu erzählen hätte Lucy nur noch mehr durcheinandergebracht. Wenn sie sich schuldig fühlen oder Mitleid mit mir haben würde, würde mich das nur wütend machen.“
Als der Zug durch die Traumdimension raste, zuckte Rebecca mit den Schultern und lud Patrone für Patrone in ihre Waffe. Vor dem Fenster zogen Sterne vorbei – so hell und blendend wie das Neonlicht, das einst den Himmel über Night City erhellte. Sie war auf dem Weg, jemanden zu retten. Die gleiche alte Geschichte. Noch immer kämpfte sie für Lucy, eine Person, die sie nicht verstehen konnte, aber dennoch bewunderte. Doch diesmal war David nicht an ihrer Seite. Und das Mädchen, das sie retten wollten, war nicht mehr auf der Flucht.
Sie gab es nur ungern zu, aber im Laufe der Fahrt war ihr klar geworden, warum sie wirklich hier war. Auch wenn David sie nicht gebeten hätte, hätte sie ihre Waffe genommen und wäre dieser Nervensäge von einem Netrunner gefolgt. Sie war Teil der Crew. Und diese Crew bestand aus den Chooms, die Rebecca am meisten am Herzen lagen.
Ihren eigenen Weg gehen, ihre eigenen Entscheidungen treffen – das war alles, was sie sich je gewünscht hatte. Und genau das würde sie auch weiterhin tun. Unabhängig vom Risiko würde sie sich notfalls ins Feuer stürzen, um ihre Freunde zu retten.
„Ein fliegender Zug, eine sprechende Katze, du und Abby … Hehe, unsere Crew kann sich echt sehen lassen.“
„Ich hab dir doch gesagt, ich bin keine Katze, miau … Und vergiss nicht, das Ziel ist es, das Traumband zurückzuholen …“
„Keine Sorge, ich erinnere mich an alles! Wir werden diesem Chromschädel einfach das Gehirn wegblasen, richtig?“
„Du hast kein Wort verstanden, oder …?“
Rebecca setzte ein schiefes Lächeln auf, kraulte die weiße Katze hinter den Ohren, schob ihre Hände in die Hosentaschen und ließ sich neben Rover nieder.
„Also, äh … ist es wohl zu spät, mich dafür zu entschuldigen, dass ich dich da reingezogen hab, oder?“
Ein Faustgruß. Ein Faustschlag. Mehr brauchte sie nicht, um zu wissen, dass ihr vergeben war. Rebecca grinste, hievte Guts auf ihre Schulter und schlenderte zu den Zugtüren.
„Endstation! Komm, erledigen wir, wofür wir hier sind!“
„Ihr davon zu erzählen hätte Lucy nur noch mehr durcheinandergebracht. Wenn sie sich schuldig fühlen oder Mitleid mit mir haben würde, würde mich das nur wütend machen.“
Als der Zug durch die Traumdimension raste, zuckte Rebecca mit den Schultern und lud Patrone für Patrone in ihre Waffe. Vor dem Fenster zogen Sterne vorbei – so hell und blendend wie das Neonlicht, das einst den Himmel über Night City erhellte. Sie war auf dem Weg, jemanden zu retten. Die gleiche alte Geschichte. Noch immer kämpfte sie für Lucy, eine Person, die sie nicht verstehen konnte, aber dennoch bewunderte. Doch diesmal war David nicht an ihrer Seite. Und das Mädchen, das sie retten wollten, war nicht mehr auf der Flucht.
Sie gab es nur ungern zu, aber im Laufe der Fahrt war ihr klar geworden, warum sie wirklich hier war. Auch wenn David sie nicht gebeten hätte, hätte sie ihre Waffe genommen und wäre dieser Nervensäge von einem Netrunner gefolgt. Sie war Teil der Crew. Und diese Crew bestand aus den Chooms, die Rebecca am meisten am Herzen lagen.
Ihren eigenen Weg gehen, ihre eigenen Entscheidungen treffen – das war alles, was sie sich je gewünscht hatte. Und genau das würde sie auch weiterhin tun. Unabhängig vom Risiko würde sie sich notfalls ins Feuer stürzen, um ihre Freunde zu retten.
„Ein fliegender Zug, eine sprechende Katze, du und Abby … Hehe, unsere Crew kann sich echt sehen lassen.“
„Ich hab dir doch gesagt, ich bin keine Katze, miau … Und vergiss nicht, das Ziel ist es, das Traumband zurückzuholen …“
„Keine Sorge, ich erinnere mich an alles! Wir werden diesem Chromschädel einfach das Gehirn wegblasen, richtig?“
„Du hast kein Wort verstanden, oder …?“
Rebecca setzte ein schiefes Lächeln auf, kraulte die weiße Katze hinter den Ohren, schob ihre Hände in die Hosentaschen und ließ sich neben Rover nieder.
„Also, äh … ist es wohl zu spät, mich dafür zu entschuldigen, dass ich dich da reingezogen hab, oder?“
Ein Faustgruß. Ein Faustschlag. Mehr brauchte sie nicht, um zu wissen, dass ihr vergeben war. Rebecca grinste, hievte Guts auf ihre Schulter und schlenderte zu den Zugtüren.
„Endstation! Komm, erledigen wir, wofür wir hier sind!“
Rebecca Sprachaufnahmen
Gedanken: I
Zugegeben, in Solaris lebt sich’s nicht übel. Aber die Leute hier sind nova-mäßige Prinzipienreiter. Ihre Höflichkeit färbt sogar auf mich ab … Wusste gar nicht, dass ich ohne so verdammt viel Gefluche auskomme.
Gedanken: II
Hattest du mal ’nen Hund? Ich schon, er hieß Cup-Cup. Der süßeste kleine Schnuffel von allen. Hat aufs Wort gehört. Hatte sogar seine eigenen Klamotten, ’ne Hundemarke und alles. Mann … Als er noch bei mir war, hab ich viel besser geschlafen …
Gedanken: III
… Ich hab noch nie ’nen Fuß in die Schule gesetzt. Alles, was ich übers Leben weiß, hab ich auf der Straße gelernt. Die ständige Gefahr, erledigt zu werden, ist die beste Bildung von allen – man weiß nie, welchen Preis man bezahlen muss … Aber selbst wenn’s ’nen Arm und ’n Bein kostet – wenn man dadurch lernt zu überleben, war’s das wert.
Gedanken: IV
Ich kann überall pennen. Wer braucht schon ’n Kissen, wenn er Hände hat?! Klar, so ’n gemütliches Bett ist ’ne feine Sache, aber wer einmal in ’nem ramponierten Cabrio auf der Straße geratzt hat, kann sich seinen Schönheitsschlaf überall und jederzeit holen.
Gedanken: V
„Richtig oder falsch“, „pro oder contra“, sowas interessiert mich nicht ... Ist mir viel zu anstrengend. Ist's lecker? Runter damit. Labert jemand Mist? Der kriegt aufs Maul. Neuer Auftrag? Ab dafür. Grund zum Feiern? Anstoßen mit der Crew. Das Leben muss nicht kompliziert sein.
Rebeccas Hobby
Meine Hobbys? Zählen After-Gig-Parties auch? Nix geht über ’nen Drink auf der Motorhaube. Mein abgef*ckter Bruder, der rumblödelt. Kiwi und Falco, die zusammen anstoßen. Maine, der David coacht und sich besofft … Dorio, die ihm den Arsch aufreißt. Selbst die Lonerin Lucy war immer dabei … Aber das ist jetzt wohl vorbei.
Rebeccas Problem
Diese ganzen Echos sind einfach nur cool. Nur eins zu wählen macht mich fertig. Kann man nicht das Terminal knacken, um alle Echos gleichzeitig einzusetzen? Dann hätte man ’nen ganzen Schwarm – das wär geil!
Lieblingsessen
Pizza ist das Beste. Billig, einfach und vor allem guter Partystoff. Perfekt zum Teilen, wenn man mit seiner Crew abhängt.
Ungeliebtes Essen
Essen, das ich nicht mag? Hmm … Nö, da fällt mir nix ein!
Ideale
Ein Traum? Vielleicht … einfach dafür sorgen, dass jeder ’n anständiges Leben hat? Keine Ahnung, Choom. Bin schon am Planen für unseren nächsten fetten Stunt!
Chat: I
Wie gefällt dir Guts? Hab ich selbst gebaut. Sieht gut aus und knallt ordentlich. Bevor ich meine Arme verchromt hab, hat mich der Rückstoß umgehauen. War echt ätzend.
Chat: II
Ich wollte nie Edgerunner werden. Mein Papa wollte das für mich und meinen Bruder. Hat ’ne Weile gedauert, bis es Klick gemacht hat, aber als wir uns Maines Leuten angeschlossen haben, hatten wir schon ’nen ziemlich wilden Ruf … Egal. Das ist jetzt alles Vergangenheit.
Über Lynae
Lynae und ich verstehen uns. Wir haben viel gemeinsam – Graffiti, Motorräder, krasse Vibes … Wir sind sogar ’n Rennen gefahren. Hab ihren Staub gefressen, aber was soll’s. Nicht viele Studentinnen hier sind so nova wie sie. Wär cool, wenn wir Klassenkameradinnen werden.
Über Lucy
Lucy … Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich kenn sie schon ’ne Weile, aber so richtig kapiert hab ich sie noch nicht. Was ihr Netrunning angeht, ist sie ’n verdammtes Genie, keine Frage … Jedenfalls ist Lucy Teil der Crew. Beantwortet das deine Frage?
Über Mornye
Mornyes verchromte Beine sind ganz anders als das, was ich hab. Ihre sind durchsichtig! Man sieht nicht mal irgendwelche Kabel oder Chips! Keine Ahnung, wie das funktioniert! Die Kleine benutzt sie, als wär sie damit geboren worden. Wie bitte? Sie ist ÄLTER als ich?! Was zur Hölle?!
Über Luuk Herssen
Zuerst hab ich ihn für ’nen ekligen Scavenger gehalten. Wie man sich täuschen kann. Er kann wohl gut Leute zusammenflicken, sogar ihre Köpfe. Vielleicht lass ich ihn mal meinen Schädel scannen, wenn sich der Staub gelegt hat. Mal sehen, ob mein Hirn nur ’n bisschen Feintuning braucht oder ob ich einfach komplett irre bin.
Über Sigrika
Sigrika ist ’n gutes Mädel. Vielleicht zu gut. So verantwortungsbewusst zu sein, wenn alle so viel erwarten … Muss anstrengend sein. Sie muss lockerer werden. Einfach mal die Sau rauslassen, verstehst du? Meinst du, sie hätte Lust, nächstes Wochenende mit mir in die Spielhalle zu gehen?
Geburtstagswünsche
Heute ist dein verdammter Geburtstag, Choom! Einmal im Jahr sollte man’s so richtig krachen lassen! Wir schmeißen ’ne Party und trinken bis zum Morgen! … Oh, manche Leute dürfen ja noch gar nicht trinken … Egal, dann gibt’s eben Limonade!
Entspannen: I
Ooh, wo kommst du denn her? Na, bist du ’n braves Hündchen?! Ja, bist du! Braves Hündchen! Mach’s gut, wir sehen uns!
Entspannen: II
HAHAHAHAHA!
Entspannen: III
Peng, peng, peng! Hahaha!
Selbstvorstellung
Ich bin Rebecca. Edgerunner aus Night City, genau wie Lucy. Ich freu mich drauf, mit dir abzuhängen.
Begrüßung
Hmpf!
Beitritt zum Team: I
Bereit zum Abdrücken!
Beitritt zum Team: II
Komm, wir schlagen ein paar Schädel ein!
Beitritt zum Team: III
Wen mischen wir auf?
Aufstieg: I
Wow! Spür richtig, wie das Zeug kickt!
Aufstieg: II
Sah aus wie normaler Hemmstoff, aber das Zeug fühlt sich ganz anders an.
Aufstieg: III
Wenn Echos auch diesen Resonanz-Trank kriegen, dann … Was? Die kriegen was anderes? Was soll das heißen?
Aufstieg: IV
Danke, Choom! Das nenn ich ’n solides Feintuning!
Aufstieg: V
Check das mal! Du hast jetzt ’ne voll aufgeladene Rebecca! Bleib im nächsten Kampf einfach in meiner Nähe. Ich geb dir Deckung!
Standardangriff: I
Peng!
Standardangriff: II
Bumm!
Standardangriff: III
Sieh dir das an!
Schwerer Angriff: I
Nur zu, Bleischädel!
Schwerer Angriff: I
STIRB!
Schwerer Angriff: III
VERZIEH DICH!
Schwerer Angriff: IV
Nimm … DAS!
Resonanzskill: I
Jetzt geht’s richtig los!
Resonanzskill: II
Mund weit aufmachen!
Resonanzskill: III
Flankieren und plattmachen!
Resonanzskill: IV
Klappe zu!
Resonanzbefreiung: I
Haha! Fleischkonfetti!
Resonanzbefreiung: II
Zeit zum Umnieten!
Resonanzbefreiung: III
Na los! Friss Blei, du Loser!
Resonanzbefreiung: IV
HAHAHAHAHAHAHA!
Resonanzbefreiung: V
Ich werde gerade erst warm!
Resonanzbefreiung: VI
STIRB! STIRB! STIRB!
Resonanzbefreiung: VII
HAHAHAHAHAHAHA!
Resonanzbefreiung: VIII
Sag Lebewohl!
Resonanzbefreiung: IX
Mach dich bereit für Feuerwerk!
Spezial-Ausweichen: I
Hyah!
Spezial-Ausweichen: II
Zu langsam!
Getroffen
Ha! Jetzt wird’s interessant!
Verletzt: I
Du bezahlst für mein Chrom!
Verletzt: II
Stirb endlich!
Verletzt: III
DU BIST TOT!
Gefallen: I
Das soll wohl … ein Witz sein …
Gefallen: II
Du musst verschwinden … Los …
Gefallen: III
Das Schicksal … einer Edgerunnerin …
Echo-Beschwörung
Schnapp sie dir!
Echo-Verwandlung
Körperumwandlung!
Feinde in der Nähe
Jetzt wird’s heiß.
GLEITEN
Juhu!
SENSOR
Geil! Volltreffer!
Sprinten
Komm schon, ich muss was treffen!
Vorratstruhe: I
Ihr Chooms liebt dieses Zeug, was?
Vorratstruhe: II
Keine Munition? Wer lagert denn so was?
Vorratstruhe: III
Wenn's funkelt, bringt's Kohle, Baby!