Informationen
Sigrika
Sigrika VA
Chinesisch: Qian Chen
Japanisch: Akasaki Chinatsu
Koreanisch: Jang Ye Na
Englisch: Maya Lindh
Sigrika Forte-Untersuchungsbericht
Resonanzkraft
Manifestation wahrer Namen
Resonanz-Bewertungsbericht
[Erstellt von Spacetrek-Kollektiv : Studentenakten der Sternenfackel-Akademie ]
[Kraftbewertungsbericht: RA2326-G]
Name: Sigrika
Synchronistin -Qualifikation: Negativ
Kraftübersicht: Tests deuten auf eine Rabelle-Kurve mit ausgeprägter periodischer Wellenform hin. Die Studentin wird daher als angeborene Resonatorin klassifiziert. Ihr Tacet-Zeichen befindet sich auf dem Rücken.
Gemäß der Personalakte der Studentin und ihrer eigenen Aussage zeigt sie außergewöhnliches Talent für das Entschlüsseln von Runenfrequenzen und das Umwandeln selbiger in nutzbare Kraft. Sie berichtet jedoch, dass diese Fähigkeit instabil und abhängig von ihrem mentalen Zustand und ihrem Wissen bezüglich Runen ist.
„Beim Entschlüsseln von Runen zeigt Sigrika ein seltenes Talent, das bei unvorsichtigem Umgang ein erhebliches Risiko darstellen könnte.“
Overclock-Diagnosebericht
Resonatorin Sigrikas Wellendiagramm weist ein Zickzackmuster auf. Beim Zeitbereich gibt es starke Fluktuationen. Die Wellenform erscheint unscharf und teilweise abnormal.
Resonanzkritikalität: Normal, jedoch mit geringer Stabilität. Es besteht ein potenzielles Risiko des Übertaktens .
Bisher keine Anzeichen von Übertakten. Die Rabelle-Kurve ist stabil.
Routineberatung ist erforderlich.
„Sigrika setzt sich selbst unter immensen Druck. Bei ausreichender Erholung ist eine erhebliche Stabilisierung zu erwarten.“
„… Studenten wie sie sind an der Sternenfackel-Akademie nicht ungewöhnlich. Sie sind talentiert, merken jedoch in einer solchen Umgebung, dass Talent lediglich einen Vorteil in bestimmten Kursen bringt – und nicht viel mehr.“
„Ich möchte trotzdem nicht, dass unsere Studenten von Noten, Talent oder Konkurrenzkampf eingeschränkt werden. Ihr Leben geht weit über derlei Maßstäbe hinaus.“
Sigrika Geschätzte Gegenstände & Gefälligkeiten
Spuren des Lebens
Sigrikas geliebtes Tagebuch voller Einblicke in ihr Leben und ihre Gedanken.
Im Bjartr-Wald hielt sie die Freude über ihre Entdeckungen darin fest, in der Sternenfackel-Akademie ihre Zweifel und Traurigkeit.
Das Leben geht weit über die Seiten eines Tagebuchs hinaus und Wachstum geschieht nicht über Nacht.
Last der Leidenschaft
Ein von Sigrika erstelltes Vogelhandbuch. Die meisten Einträge sind kaum mehr als verschwommene Silhouetten, aber die Bilder und handgeschriebenen Notizen zeigen die ungefilterte Begeisterung der Sammlerin:
„Nicht bewegen! Wimmi-Puffin, er hat schon wieder gepupst! Nicht bewegen! Bitte! Nicht mehr bewegen! Ach, Wimmi-Puffin!“
„Neue Spezies entdeckt! Weißer Vogel! Neue Spezies! Weißer Vogel! Neue Spezies! Weißer Vogel! Neue Spezies! Weißer Vogel! Neue Spezies! Weißer Vogel!“
Mutterliebe
Eine von Sigrikas Mutter genähte Tasche voller Süßigkeiten, Haarnadeln und unzähliger kleiner Dinge, deren Nutzen schwer zu benennen ist.
Als Sigrika ihr Zuhause verließ, bekam sie von ihrer Mutter eine innige Umarmung, die ihr seither Aufmunterung und Fürsorge spendet.
Sigrika Geschichte
Ihre Familie
„Ich bin wieder da …“
Als Sigrika die Tür schloss, sprang ihr ein kugelrunder Kronapuffel so enthusiastisch in die Arme, dass sie zwei Schritte zurückstolperte.
„Hey, Gara! Hast du dich zu Hause gut amüsiert?“, lachte sie, während sie Tritt fasste. „Du hast schon wieder zugelegt. Hast du zu viel gegessen? Ist ja gut, lass mich los! Wo ist Mama? Nein, warte. Meine Nase weiß schon Bescheid.“
Bevor sie ausgeredet hatte, war sie schon in die Küche gerannt. Die Strapazen der Reise verflogen augenblicklich, als sie den leckeren, blubbernden Eintopf mit Räucherfleisch sah.
„Schon zurück?“, fragte ihre Mutter. „Sieh dich an, schmutzig von Kopf bis Fuß. Sag bloß, du warst wieder mit deinen Freunden auf Vogeljagd. In ein paar Tagen bekommst du den Segen desReaktorantriebs . Wenn du erwachsen bist, kannst du dich als Solmantin nicht mehr so herumtreiben.“
„Nein, nein! Ich habe Tante Astrid mit ihrer Herde geholfen. Das zählt nicht als Herumtreiben.“
Ihre Mutter streckte die Hand aus und kniff ihr in die Wange. Sigrika zuckte und runzelte das Gesicht, woraufhin ihre Mutter nur noch herzlicher lächelte.
„Na gut. Geh dir die Hände waschen. Sobald dein Vater nach Hause kommt, essen wir.“
„Okay!“
Sigrika grinste. Sie wusch sich gründlich die Hände, nahm die Teller und das Besteck aus dem Schrank und deckte den Tisch.
Als ihr Vater zurückkam, gab es in ihrem kleinen Zuhause kein üppiges Abendessen, aber eines, das den Raum mit seiner Wärme erfüllte.
Am Tisch zählte Sigrika die kleinen Geschenke, die ihr Vater mitgebracht hatte: Blumenkronen, Haarnadeln, durchsichtige Glasobjekte und ein paar andere Dinge, deren Zweck sich ihr nicht erschloss. Als sie alles wegräumte, seufzte ihre Mutter und beschwerte sich darüber, dass er mal wieder seltsamen Kram gekauft hatte. Ihr Vater kratzte sich am Kopf und versuchte sich an einer Erklärung, bis er schließlich Sigrika am Arm packte und das Thema wechselte.
„Na, bist du zuversichtlich, was die Prüfung angeht?“
„Immer doch“, antwortete Sigrika ohne zu zögern.
Sie fühlte sich wohl, wenn sie Zeit mit ihrer Familie verbrachte. Selbst wenn ihre Eltern nörgelten und auf sie einredeten, störte sie das nicht. Sie wusste, dass sie es nur gut mit ihr meinten.
Ihre Eltern wollten, dass sie eine herausragendeSolmantin wurde. Sie hofften, dass sie mit ihrem Talent anderen helfen und ein guter Mensch werden würde. Sie wusste, wie sie diesen Erwartungen gerecht werden konnte. Tagtäglich studierte sie Runen und lernte neue Dinge, selbst wenn die Erschöpfung sich in ihr breitmachte.
Doch als die Prüfung näher rückte, war sie dennoch nervös.
„Keine Sorge“, sagten ihre Eltern. „Unsere kleine Sigrika schafft das schon. Und danach gehst du zurSternenfackel-Akademie . Dort warten schon neue Prüfungen auf dich.“
„Mhm!“, nickte Sigrika und wischte ihre Ängste ebenso beiseite wie den Staub der Straße. Sie wollte jetzt einfach nur das Abendessen genießen. Schließlich duftete der Eintopf allzu verlockend.
„Ach ja, Mama“, sagte sie plötzlich. „Hat Gara zugenommen? Ich konnte ihn kaum halten.“
„Das musst du deinen Vater fragen.“
„Papa?“
„Haha … Na ja, ein bisschen vielleicht“, gab er zu. „Könnte sein, dass ich ihn zu viel gefüttert habe.“
Als Sigrika die Tür schloss, sprang ihr ein kugelrunder Kronapuffel so enthusiastisch in die Arme, dass sie zwei Schritte zurückstolperte.
„Hey, Gara! Hast du dich zu Hause gut amüsiert?“, lachte sie, während sie Tritt fasste. „Du hast schon wieder zugelegt. Hast du zu viel gegessen? Ist ja gut, lass mich los! Wo ist Mama? Nein, warte. Meine Nase weiß schon Bescheid.“
Bevor sie ausgeredet hatte, war sie schon in die Küche gerannt. Die Strapazen der Reise verflogen augenblicklich, als sie den leckeren, blubbernden Eintopf mit Räucherfleisch sah.
„Schon zurück?“, fragte ihre Mutter. „Sieh dich an, schmutzig von Kopf bis Fuß. Sag bloß, du warst wieder mit deinen Freunden auf Vogeljagd. In ein paar Tagen bekommst du den Segen des
„Nein, nein! Ich habe Tante Astrid mit ihrer Herde geholfen. Das zählt nicht als Herumtreiben.“
Ihre Mutter streckte die Hand aus und kniff ihr in die Wange. Sigrika zuckte und runzelte das Gesicht, woraufhin ihre Mutter nur noch herzlicher lächelte.
„Na gut. Geh dir die Hände waschen. Sobald dein Vater nach Hause kommt, essen wir.“
„Okay!“
Sigrika grinste. Sie wusch sich gründlich die Hände, nahm die Teller und das Besteck aus dem Schrank und deckte den Tisch.
Als ihr Vater zurückkam, gab es in ihrem kleinen Zuhause kein üppiges Abendessen, aber eines, das den Raum mit seiner Wärme erfüllte.
Am Tisch zählte Sigrika die kleinen Geschenke, die ihr Vater mitgebracht hatte: Blumenkronen, Haarnadeln, durchsichtige Glasobjekte und ein paar andere Dinge, deren Zweck sich ihr nicht erschloss. Als sie alles wegräumte, seufzte ihre Mutter und beschwerte sich darüber, dass er mal wieder seltsamen Kram gekauft hatte. Ihr Vater kratzte sich am Kopf und versuchte sich an einer Erklärung, bis er schließlich Sigrika am Arm packte und das Thema wechselte.
„Na, bist du zuversichtlich, was die Prüfung angeht?“
„Immer doch“, antwortete Sigrika ohne zu zögern.
Sie fühlte sich wohl, wenn sie Zeit mit ihrer Familie verbrachte. Selbst wenn ihre Eltern nörgelten und auf sie einredeten, störte sie das nicht. Sie wusste, dass sie es nur gut mit ihr meinten.
Ihre Eltern wollten, dass sie eine herausragende
Doch als die Prüfung näher rückte, war sie dennoch nervös.
„Keine Sorge“, sagten ihre Eltern. „Unsere kleine Sigrika schafft das schon. Und danach gehst du zur
„Mhm!“, nickte Sigrika und wischte ihre Ängste ebenso beiseite wie den Staub der Straße. Sie wollte jetzt einfach nur das Abendessen genießen. Schließlich duftete der Eintopf allzu verlockend.
„Ach ja, Mama“, sagte sie plötzlich. „Hat Gara zugenommen? Ich konnte ihn kaum halten.“
„Das musst du deinen Vater fragen.“
„Papa?“
„Haha … Na ja, ein bisschen vielleicht“, gab er zu. „Könnte sein, dass ich ihn zu viel gefüttert habe.“
Ihre Gabe
Die Rune entfaltete sich vor ihren Augen wie eine aufgehende Sonne.
Nur wenige wussten, dass Runen nie als flache Symbole gedacht waren, sondern sehr viel tiefer waren – so wie das, was sie nun sah. Die kleine Sonne stieg auf, breitete sich aus und verteilte ihr Licht großzügig auf alles, was sich um sie herum befand.
Sigrika sah schweigend zu. Hätte sie erklären sollen, was vor sich ging, hätte sie es so gesagt: Runen tragen Bedeutung in sich. Sie interpretierte die Rune nur und erlaubte ihr, sich in der Realität zu manifestieren.
„Nur“, dachte sie.
Die Leute nannten es ihre Gabe. Als wäre sie mit der Fähigkeit geboren worden, die wahren Namen von Runen zu verstehen, ihre verborgene Kraft zu nutzen. Und diese Gabe konnte sie natürlich auch anderweitig nutzen, etwa um die Wege der Sterne zu berechnen und alles zu tun, was von einerSolmantin erwartet wurde.
Aber … es war eben nur eine Gabe.
Ihre Gabe war das Einzige, womit sie brillieren konnte. Sie konnte die wahren Namen der Runen erkennen, aber sie konnte ihre Essenz nicht wirklich verstehen. Warum trugen Runen solch immense Energie? Was waren das für flüchtige Illusionen, die sie manchmal hatte, wenn sie sie berührte? Was bedeuteten die Silben, die sie hörte – Laute, die sie nicht verstand?
Sie wusste es nicht.
Als sie nun hier stand und auf den Segen desReaktorantriebs wartete, hegte sie eine einzige Hoffnung: dass sie alles verstehen würde, sobald ihr der Segen erteilt sein würde und sie die Grenze zur Welt der Erwachsenen überschritten hätte.
Doch so kam es natürlich nicht.
Die Rune entfaltete sich lediglich vor ihren Augen. Nichts weiter. Selbst wenn sie schien wie eine Sonne.
Das war die Bedeutung einer „Gabe“. Hier endete es und alles weitere würde sie selbst herausfinden müssen. Es mit eigenen Augen sehen und sich ihre eigenen Gedanken machen.
Auch jetzt, als sie keinerlei Antworten hatte.
Selbst wenn dieseGabe wirkte wie ein Schatten , den etwas Größeres auf sie warf.
Nur wenige wussten, dass Runen nie als flache Symbole gedacht waren, sondern sehr viel tiefer waren – so wie das, was sie nun sah. Die kleine Sonne stieg auf, breitete sich aus und verteilte ihr Licht großzügig auf alles, was sich um sie herum befand.
Sigrika sah schweigend zu. Hätte sie erklären sollen, was vor sich ging, hätte sie es so gesagt: Runen tragen Bedeutung in sich. Sie interpretierte die Rune nur und erlaubte ihr, sich in der Realität zu manifestieren.
„Nur“, dachte sie.
Die Leute nannten es ihre Gabe. Als wäre sie mit der Fähigkeit geboren worden, die wahren Namen von Runen zu verstehen, ihre verborgene Kraft zu nutzen. Und diese Gabe konnte sie natürlich auch anderweitig nutzen, etwa um die Wege der Sterne zu berechnen und alles zu tun, was von einer
Aber … es war eben nur eine Gabe.
Ihre Gabe war das Einzige, womit sie brillieren konnte. Sie konnte die wahren Namen der Runen erkennen, aber sie konnte ihre Essenz nicht wirklich verstehen. Warum trugen Runen solch immense Energie? Was waren das für flüchtige Illusionen, die sie manchmal hatte, wenn sie sie berührte? Was bedeuteten die Silben, die sie hörte – Laute, die sie nicht verstand?
Sie wusste es nicht.
Als sie nun hier stand und auf den Segen des
Doch so kam es natürlich nicht.
Die Rune entfaltete sich lediglich vor ihren Augen. Nichts weiter. Selbst wenn sie schien wie eine Sonne.
Das war die Bedeutung einer „Gabe“. Hier endete es und alles weitere würde sie selbst herausfinden müssen. Es mit eigenen Augen sehen und sich ihre eigenen Gedanken machen.
Auch jetzt, als sie keinerlei Antworten hatte.
Selbst wenn diese
Ihre Grenzen
Die Frostlande.
Sigrika atmete sanft aus und ein weißer Hauch stieg in die Luft, als sie den hirtenlosenExoschwarms in der Ferne sah.
Sie war ihnen die ganze Nacht hindurch gefolgt.
Es hatte zwei Stunden gedauert, den Exoschwarm aus seiner Raserei zu befreien. Nun wanderten sie ziellos umher, aber Sigrika wusste, dass das kein gutes Zeichen war. Irgendetwas stimmte mit ihren Befehls- und Navigationskomponenten nicht, sodass sie sinnlose Kreise zogen. Früher oder später würden sie ohne Vorwarnung wieder dem Wahnsinn anheimfallen, und die nächste Roya-Siedlung würde es zuerst zu spüren bekommen.
Es war ein Rätsel, für dessen Lösung nicht mehr viel Zeit blieb. Aber das war in Ordnung. Sie war bereit.
„Wahre Namen … Bringt Licht ins Dunkel.“
Im nächsten Augenblick flammten um den Exoschwarm Runen auf und explodierten. Die sinnlosen Kreise hörten auf und wichen der Wut. Der Exoschwarm änderte die Richtung und stürmte direkt auf Sigrika zu.
Die donnernden Schritte erschütterten die Stille der Frostlande. Der Boden bebte. Sigrika festigte den Griff um ihren Dolch und begann, Runen in die Luft zu zeichnen.
Ruhe. Konzentration. Das waren die Voraussetzungen für das Zeichnen und Entziffern von Runen. Strich für Strich erschienen die Runen vor ihr. Gleichzeitig kam der Exoschwarm auf sie zu. Seine Wut erhitzte die Luft so stark, dass sogar der Schnee unter ihren Schritten zu schmelzen begann.
Drei … Sie rissen tiefe, lange Kerben ins Eis. Runen flackerten auf ihren Körpern, doch sie konnten sie nicht verlangsamen. Sie gehorchten nur einem Angriffsbefehl und wurden immer schneller …
Zwei … Sigrika zeichnete mit ihrer Klinge den letzten Punkt. Sie verschwand. Fast im selben Moment entzündeten sich alle Runen auf dem Exoschwarm. Sigrika schlüpfte in seine Mitte und flitzte entlang der Wege, die die Runen erzeugt hatten, durch die Reihen.
Eins! Die Runenfalle schnappte zu. Explosionsketten folgten. Windklingen fuhren durch den Exoschwarm und hielten ihn auf. Inmitten des Geschehens durchbohrte Sigrikas Dolch den Schlüssel zum Rätsel.
Als die Schockwellen sich schließlich legten, landete sie sanft und einSolisling zog sie voran. Hinter ihr wurde der Exoschwarm, der die ganze Nacht gewütet hatte, endlich still. Die letzte Rune zwischen ihren Fingern zerstreute sich in sternenförmige Partikel.
„Das war … knapp.“ Wäre sie nicht von Solislingen gestützt worden, wäre sie auf der Stelle zusammengebrochen. Ihre Hände zitterten noch immer und ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Sie wusste, warum. Die wichtigste Rune – die letzte – war nicht aufgeleuchtet. Sie hatte nicht auf ihre Interpretation reagiert. Es hatte nicht funktioniert.
Wenn die Fallen nicht wie berechnet zugeschnappt hätten, wenn die Windklingen nur ein klein wenig schwächer gewesen wären …
In diesem Moment erkannte sie ihre Grenzen. Und sie verstand, dass ihre Gabe bei Weitem nicht allmächtig war.
Es konnte vorkommen, dass Runen nicht entziffert werden konnten. Auch ihre Gabe hatte ihre Grenzen.
Und das – und nur das – war es, worauf sie sich verlassen musste. Sie musste die Runen korrekt lesen, denn schon ein einziger Fehler konnte alles auf den Kopf stellen.
Niemand sagte ihr diese Worte. Also sprach sie sie nun zu sich selbst.
Sigrika atmete sanft aus und ein weißer Hauch stieg in die Luft, als sie den hirtenlosen
Sie war ihnen die ganze Nacht hindurch gefolgt.
Es hatte zwei Stunden gedauert, den Exoschwarm aus seiner Raserei zu befreien. Nun wanderten sie ziellos umher, aber Sigrika wusste, dass das kein gutes Zeichen war. Irgendetwas stimmte mit ihren Befehls- und Navigationskomponenten nicht, sodass sie sinnlose Kreise zogen. Früher oder später würden sie ohne Vorwarnung wieder dem Wahnsinn anheimfallen, und die nächste Roya-Siedlung würde es zuerst zu spüren bekommen.
Es war ein Rätsel, für dessen Lösung nicht mehr viel Zeit blieb. Aber das war in Ordnung. Sie war bereit.
„Wahre Namen … Bringt Licht ins Dunkel.“
Im nächsten Augenblick flammten um den Exoschwarm Runen auf und explodierten. Die sinnlosen Kreise hörten auf und wichen der Wut. Der Exoschwarm änderte die Richtung und stürmte direkt auf Sigrika zu.
Die donnernden Schritte erschütterten die Stille der Frostlande. Der Boden bebte. Sigrika festigte den Griff um ihren Dolch und begann, Runen in die Luft zu zeichnen.
Ruhe. Konzentration. Das waren die Voraussetzungen für das Zeichnen und Entziffern von Runen. Strich für Strich erschienen die Runen vor ihr. Gleichzeitig kam der Exoschwarm auf sie zu. Seine Wut erhitzte die Luft so stark, dass sogar der Schnee unter ihren Schritten zu schmelzen begann.
Drei … Sie rissen tiefe, lange Kerben ins Eis. Runen flackerten auf ihren Körpern, doch sie konnten sie nicht verlangsamen. Sie gehorchten nur einem Angriffsbefehl und wurden immer schneller …
Zwei … Sigrika zeichnete mit ihrer Klinge den letzten Punkt. Sie verschwand. Fast im selben Moment entzündeten sich alle Runen auf dem Exoschwarm. Sigrika schlüpfte in seine Mitte und flitzte entlang der Wege, die die Runen erzeugt hatten, durch die Reihen.
Eins! Die Runenfalle schnappte zu. Explosionsketten folgten. Windklingen fuhren durch den Exoschwarm und hielten ihn auf. Inmitten des Geschehens durchbohrte Sigrikas Dolch den Schlüssel zum Rätsel.
Als die Schockwellen sich schließlich legten, landete sie sanft und ein
„Das war … knapp.“ Wäre sie nicht von Solislingen gestützt worden, wäre sie auf der Stelle zusammengebrochen. Ihre Hände zitterten noch immer und ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Sie wusste, warum. Die wichtigste Rune – die letzte – war nicht aufgeleuchtet. Sie hatte nicht auf ihre Interpretation reagiert. Es hatte nicht funktioniert.
Wenn die Fallen nicht wie berechnet zugeschnappt hätten, wenn die Windklingen nur ein klein wenig schwächer gewesen wären …
In diesem Moment erkannte sie ihre Grenzen. Und sie verstand, dass ihre Gabe bei Weitem nicht allmächtig war.
Es konnte vorkommen, dass Runen nicht entziffert werden konnten. Auch ihre Gabe hatte ihre Grenzen.
Und das – und nur das – war es, worauf sie sich verlassen musste. Sie musste die Runen korrekt lesen, denn schon ein einziger Fehler konnte alles auf den Kopf stellen.
Niemand sagte ihr diese Worte. Also sprach sie sie nun zu sich selbst.
Ihr Schatten
Sie stand still.
Studenten gingen an ihr vorbei – manche sprachen angeregt über Club-Aktivitäten, andere beeilten sich zum Unterricht und wieder andere beschwerten sich über ihr hohes Arbeitspensum. Wie ein endloser Fluss strömten sie in die Akademie.
Sie stand zwischen ihnen wie ein Anker in der Dunkelheit und hielt sich nur mit Mühe auf den Beinen.
Dies war das neue Leben, das sie erwartete.
Plötzlich war Sigrika hellwach. Es dauerte einen Moment, bis ihr klar wurde, dass sie nicht mehr zu Hause war. Sie war jetzt ein Erstsemester derSternenfackel-Akademie .
Hier erwarteten sie nicht nur Runen, sondern neue Kurse. Neues Wissen. Neue Leute. Alles Unbekannte breitete sich vor ihr aus. Doch statt Klarheit zu bringen, warf es Schatten, die schwer auf ihr lasteten.
Sie hatte sich noch nicht an das Leben an der Akademie gewöhnt. Am Vortag, als sie zum ersten Mal als Lehrassistentin gearbeitet hatte, war von ihr verlangt worden, ihren Klassenkameraden die Bräuche der Roya zu erklären. Mittendrin hatte sie eine seltsame Verwirrung und einen großen Druck verspürt – zum ersten Mal in ihrem Leben. Zwei Tage zuvor hatte sie nicht einmal gewusst, wie man TRÖD-EL abschaltete. Und davor …
Sie stand an den Toren der Akademie, beobachtete die vorbeiziehenden Leute und konnte sich nicht entscheiden, in welche Richtung sie gehen sollte.
Überall war neues Wissen, gewaltig und erdrückend, und sie wusste nicht, wo sie anfangen sollte. Im Gegensatz zu Runen bestanden diese Dinge nicht aus Punkten und Linien. Sie waren ihr nicht vertraut.
Sigrika warf die Decke zurück und sprang aus dem Bett. Sie wusch sich zügig und nahm ihre Sachen: die Notizen vom Vortag, ihre Bionik-Aufgabe, Wiederholungsmaterial für Ökologie und Kommunikation und …
Wenige Augenblicke später eilte sie vollgepackt mit Büchern hinaus und verschmolz mit dem Menschenstrom.
Sie musste sich diesen Schatten stellen. Sie musste ihre Beschaffenheit verstehen und Wissen aus ihnen ziehen.
Studenten gingen an ihr vorbei – manche sprachen angeregt über Club-Aktivitäten, andere beeilten sich zum Unterricht und wieder andere beschwerten sich über ihr hohes Arbeitspensum. Wie ein endloser Fluss strömten sie in die Akademie.
Sie stand zwischen ihnen wie ein Anker in der Dunkelheit und hielt sich nur mit Mühe auf den Beinen.
Dies war das neue Leben, das sie erwartete.
Plötzlich war Sigrika hellwach. Es dauerte einen Moment, bis ihr klar wurde, dass sie nicht mehr zu Hause war. Sie war jetzt ein Erstsemester der
Hier erwarteten sie nicht nur Runen, sondern neue Kurse. Neues Wissen. Neue Leute. Alles Unbekannte breitete sich vor ihr aus. Doch statt Klarheit zu bringen, warf es Schatten, die schwer auf ihr lasteten.
Sie hatte sich noch nicht an das Leben an der Akademie gewöhnt. Am Vortag, als sie zum ersten Mal als Lehrassistentin gearbeitet hatte, war von ihr verlangt worden, ihren Klassenkameraden die Bräuche der Roya zu erklären. Mittendrin hatte sie eine seltsame Verwirrung und einen großen Druck verspürt – zum ersten Mal in ihrem Leben. Zwei Tage zuvor hatte sie nicht einmal gewusst, wie man TRÖD-EL abschaltete. Und davor …
Sie stand an den Toren der Akademie, beobachtete die vorbeiziehenden Leute und konnte sich nicht entscheiden, in welche Richtung sie gehen sollte.
Überall war neues Wissen, gewaltig und erdrückend, und sie wusste nicht, wo sie anfangen sollte. Im Gegensatz zu Runen bestanden diese Dinge nicht aus Punkten und Linien. Sie waren ihr nicht vertraut.
Sigrika warf die Decke zurück und sprang aus dem Bett. Sie wusch sich zügig und nahm ihre Sachen: die Notizen vom Vortag, ihre Bionik-Aufgabe, Wiederholungsmaterial für Ökologie und Kommunikation und …
Wenige Augenblicke später eilte sie vollgepackt mit Büchern hinaus und verschmolz mit dem Menschenstrom.
Sie musste sich diesen Schatten stellen. Sie musste ihre Beschaffenheit verstehen und Wissen aus ihnen ziehen.
Ihre Worte
Sigrika stand mit der Hand an der Klinke vor ihrer Haustür. Es verging viel Zeit, ohne dass sie die Tür öffnete.
*Seufz* Es war immer noch nicht leicht, alles laut auszusprechen, ihre Erschöpfung einzugestehen, ihre Unzufriedenheit. Selbst vor ihrer eigenen Familie fiel es ihr schwer.
Oder vielleicht … war es gerade deswegen so schwer, weil sie ihre Familie waren.
Sie wollte schließlich nicht, dass sie sich Sorgen um sie machen.
„Also gut“, sagte sie zu sich selbst. „Wenn ich nicht einmal meiner Familie gegenübertreten kann, wie kann ich dann jemals mir selbst gegenübertreten?“
Als sie schließlich entschlossen war, die Tür zu öffnen, öffnete sie sich von allein.
Ihre Mutter stand vor ihr und sah sie hilflos, aber liebevoll an. „Warum stehst du immer noch draußen herum?“
„Mama …“
„Was ist los?“, fragte ihre Mutter ruhig. „Du bist schon so lange hier draußen. Ist etwas passiert, das du mir nicht erzählen willst?“ Sie lächelte sanft. „Schon gut, mein Schatz. Wir haben alle Zeit der Welt.“
Sigrika ging auf sie zu und umarmte sie.
Irgendetwas in ihr zerbröckelte. Vielleicht war es die Mauer, die sie um sich herum gebaut hatte. Sie hatte so viele Dinge benutzt, um sie zwischen sich und ihrer Familie zu errichten. Ihren Stolz. Ihre Erschöpfung. Und ihre Liebe. Sie wollte, dass sie stolz auf sie sind, also hatte sie nie erzählt, wie erschöpft sie war. Nie hatte sie sich etwas anmerken lassen. Aber jetzt … konnte sie es endlich tun.
„Ich habe neue Freunde gefunden“, fing sie an. „Gute Freunde.“
Und es gab noch so vieles mehr, was sie ihnen erzählen wollte.
*Seufz* Es war immer noch nicht leicht, alles laut auszusprechen, ihre Erschöpfung einzugestehen, ihre Unzufriedenheit. Selbst vor ihrer eigenen Familie fiel es ihr schwer.
Oder vielleicht … war es gerade deswegen so schwer, weil sie ihre Familie waren.
Sie wollte schließlich nicht, dass sie sich Sorgen um sie machen.
„Also gut“, sagte sie zu sich selbst. „Wenn ich nicht einmal meiner Familie gegenübertreten kann, wie kann ich dann jemals mir selbst gegenübertreten?“
Als sie schließlich entschlossen war, die Tür zu öffnen, öffnete sie sich von allein.
Ihre Mutter stand vor ihr und sah sie hilflos, aber liebevoll an. „Warum stehst du immer noch draußen herum?“
„Mama …“
„Was ist los?“, fragte ihre Mutter ruhig. „Du bist schon so lange hier draußen. Ist etwas passiert, das du mir nicht erzählen willst?“ Sie lächelte sanft. „Schon gut, mein Schatz. Wir haben alle Zeit der Welt.“
Sigrika ging auf sie zu und umarmte sie.
Irgendetwas in ihr zerbröckelte. Vielleicht war es die Mauer, die sie um sich herum gebaut hatte. Sie hatte so viele Dinge benutzt, um sie zwischen sich und ihrer Familie zu errichten. Ihren Stolz. Ihre Erschöpfung. Und ihre Liebe. Sie wollte, dass sie stolz auf sie sind, also hatte sie nie erzählt, wie erschöpft sie war. Nie hatte sie sich etwas anmerken lassen. Aber jetzt … konnte sie es endlich tun.
„Ich habe neue Freunde gefunden“, fing sie an. „Gute Freunde.“
Und es gab noch so vieles mehr, was sie ihnen erzählen wollte.
Sigrika Sprachaufnahmen
Gedanken: I
Hey, hast du nächstes Wochenende Zeit? Willst du mit mir in den Bjartr-Wald kommen? Ich kenne dort einen geheimen Ort mit ganz vielen Dämmerungshonigtöpfen! Mjam!
Gedanken: II
Diese Solislinge sind meine Freunde. Ich weiß, dass sie eines Tages zum Solisbaum zurückkehren und sich in winzige Funken verwandeln werden. Natürlich ist es traurig, wenn Freunde gehen. Aber sie haben mir gesagt, dass sie sich selbst dafür entschieden haben.
Gedanken: III
Ich beschäftige mich schon seit meiner Kindheit mit diesen Runen. Für mich fühlen sie sich nie nur zweidimensional an. Sie haben Tiefe. Wie ein Stück Geschichte oder eine Koordinate … wie die in Aschenholz geritzten Rillen, mit denen die Vergangenheit aufgezeichnet wurde. Beim Entschlüsseln sehe ich Projektionen unbekannter Zivilisationen. Was ich sehe, erscheint mir so unermesslich, dass ich mich oft frage … Wenn ich sie entschlüssle … entschlüsseln sie dann auf ihre Weise auch mich?
Gedanken: IV
Nach dem Vorfall rief ich meine Mutter an und erzählte ihr alles. Ich erzählte ihr von den Rätseln, die wir gemeinsam gelöst hatten, von meiner Angst, nicht gut genug zu sein, und von den Momenten, in denen ich beinahe aufgegeben hätte. Und auch davon, wie du mich immer wieder getröstet und mir gesagt hast, dass es nicht schlimm sei, wenn ich scheitere. Vielleicht habe ich es deshalb geschafft, das „Ich“ auf der Dunklen Seite in mir zu überwinden. Mutter … Sie war lange still. Als ich fragte, ob alles in Ordnung sei, sagte sie schließlich: „Du hast die ganze Zeit so viel mit dir herumgetragen.“ Ich … Ich hätte nie gedacht, dass sie das sagen würde. Aber dann schloss ich die Augen und dachte: Das fühlt sich richtig gut an.
Gedanken: V
Jetzt will ich mehr interessante Dinge lernen und Orte sehen, an denen ich noch nie war. Ich werde nicht vor den Erwartungen anderer davonlaufen, aber ich will auch ein bisschen mehr auf mein Herz hören. Dinge ausprobieren, die nur ich erleben kann. Du hast mir von so vielen tollen Orten erzählt – Jinzhou , Ragunna , Septimont … Wenn ich jemals die Chance haben sollte, möchte ich sie unbedingt besuchen! Würdest du mich begleiten, wenn es soweit ist?
Sigrikas Hobby
Zu Hause hat eine Umarmung eine ganz besondere Bedeutung. Wenn jemand geht, verabschieden wir ihn mit einer Umarmung voller Segenswünsche. Und wenn er zurückkehrt, begrüßen wir ihn mit einer Umarmung voller Freude. In den Frostlanden ist es so kalt, dass selbst die Luft zu gefrieren scheint. In einer solchen Welt braucht man vor allem eine Wärme, die sanft und leicht wie Daunen ist. Also … möchtest du eine Umarmung?
Sigrikas Problem
Wenn möglich würde ich mir wünschen, dass wir alle noch lange Freunde bleiben können. Aber … ich weiß, dass die Zeit ihrem eigenen Lauf folgt.
Lieblingsessen
Jedes Mal, wenn ich das Haus verlasse, um zur Schule zu gehen, packt meine Mutter mir ein großes Glas Knusperfrüchte ein. Sie macht sie selbst und immer schmecken sie unglaublich süß. Sie wickelt das Glas sorgfältig in Eis ein, damit sie knusprig bleiben, bis ich es öffne. Deshalb fühlt sich das Glas auch immer so schwer an … Es ist voller unbeschreiblicher Wärme.
Ungeliebtes Essen
Hast du mal gegrillte Farnsporen probiert? Dann rate ich dir dringend davon ab! Die sind so bitter, dass ich schon beim Gedanken daran mit den Zähnen knirsche … Wenn ich schon so was Scheußliches essen muss, dann lieber in der Cafeteria! Wobei man das Essen in der Cafeteria ja nicht wirklich „Essen“ nennen kann, oder? … Moment mal, soll das heißen, dass es morgen in der Cafeteria Gegrillte-Farnsporen-Gelee gibt? Oh nein, nein, nein! Gegrillte Farnsporen sind schon ein Albtraum, und dann machen sie auch noch Gelee daraus? Ich …
Ideale
Ich will immer noch alle Erwartungen erfüllen! Aber von jetzt an werde ich mich nicht mehr so unter Druck setzen und nicht gleich aufgeben, nur weil ich Angst vor dem Scheitern habe. Ich weiß jetzt … dass das der Weg ist, den ich gewählt habe. Und ich werde alles dafür geben!
Chat: I
Die Haarspange? Die hab ich von meinem Vater bekommen. Er ist oft in den Frostlanden unterwegs und bringt immer allerlei kuriose Kleinigkeiten mit nach Hause. Er hat immer gesagt, dass unser Leben sich nicht auf den Bjartr-Wald beschränken sollte. Irgendwann, wenn ich die Gelegenheit habe, will ich auch mal auf Reisen gehen. Vielleicht … bringe ich dann auch ein paar spannende Geschichten mit, die den Kleinen im Stamm ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Chat: II
Als ich klein war, nahm meine Mutter mich mit in die Frostlande, um Exoschwärme zu hüten. Nachts legte ich mich auf ihre Rücken und schaute mir die Sterne an, einen nach dem anderen. Meine Mutter sagte immer, jeder Stern sei der Endpunkt eines Rätsels. Sie verband sie miteinander, einen nach dem anderen. Und plötzlich … sah alles ganz anders aus! Die Sterne waren nicht mehr nur verstreute goldene Punkte. Jeder hatte eine eigene Bedeutung. Das war meine erste Erkenntnis zu „Rätseln“. Was ist ein Rätsel? Wie löst man es? Was ist die Antwort? Das Rätsel ist der Sternenhimmel selbst. Um es zu lösen, muss man seine verborgenen Muster erkennen. Und die Antwort … findet man in dem Moment, in dem man diese Muster erkennt.
Über Denia
Nia sagt immer: „Wenn du etwas nicht zu Ende bringen kannst, lass es sein. Lass alles los, was dich belastet oder traurig macht. Weglaufen macht alles so viel leichter.“ Aber wenn ich bis spät in die Nacht lerne, ist sie immer an meiner Seite. Manchmal denke ich … dass sie vielleicht selbst am wenigsten weglaufen will. Da sie nie über sich spricht, weiß ich nicht, was in ihrem Herzen vorgeht. Trotzdem … hoffe ich, dass wir noch lange Freunde bleiben.
Über Lynae
Lynae kommt und geht wie der Wind. Wo immer sie hinkommt, lässt sie diese schillernden Farben zurück. Diese Farben sind ihre Rätsel, und das Lächeln auf ihrem Gesicht? Das ist immer die Antwort.
Über Aemeath
Ich liebe die Lieder von Flinke Schneeflocke! Leider war ich bei ihrem letzten Fan-Meeting gerade im Rahmen einer Expedition in den Frostlanden unterwegs … I-Ich hoffe, dass ich beim nächsten Mal dabei sein kann! Ich würde sie gerne mal treffen!
Über Luuk Herssen
Nach dem Zwischenfall bei der Sonnenwendfeier schlugen ein paar Studierende vor, ein Banner für Dr. Luuk zu machen. Offenbar ist er immer da, wenn es jemandem mal nicht gut geht. Er kümmert sich um einen und nimmt sich so viel Zeit, wie man braucht. Sie meinten, wir könnten so was wie „Bester Berater der Sternenfackel-Akademie “ oder „Bester Arzt und bester Mentor“ draufschreiben. Aber wenn du mich fragst … ich würde einfach schreiben: „Der, der immer Süßigkeiten dabeihat“.
Über Lucilla
Die Kurse von Präsidentin Lucilla machen richtig Spaß. Als sie uns etwas über die Geschichte der royanischen Kleidung erzählte, hat sie kurzerhand einen Styling-Workshop daraus gemacht! Leider ist es fast unmöglich, einen Platz in ihren Kursen zu bekommen. Jedes Mal, wenn das Kursangebot veröffentlicht wird, sitze ich schon vor dem Bildschirm, damit ich so schnell wie möglich klicken kann, sonst sind die Plätze in wenigen Sekunden weg! Und ihre Seite im Bewertungsforum für Professoren ist voller Beschwerden von Studierenden: „Wie kann es sein, dass die Kurse einer Dozentin, die alles unterrichtet, innerhalb von Sekunden ausgebucht sind?!“
Geburtstagswünsche
Heute ist dein Geburtstag, oder? Alles Gute zum Geburtstag, {PlayerName}! Diese ganze Kiste mit Geschenken ist für dich! Schau mal! Ein Glas Knusperfrüchte, ein mit Segensrunen bestickter Schal und ein flauschiges Solisling-Plüschtier … und dieser Sonnenstein, den ich gemacht habe. Egal, wo du bist, er zeigt immer in Richtung Sonne. Ich hoffe, dass die Sonne dich immer begleiten wird und alle deine Wünsche in Erfüllung gehen!
Entspannen: I
Lächle mal in die Kamera … Drei, zwei, eins …
Entspannen: II
*Emotion*
Entspannen: III
Hallo. Mutter – Mm, mir gehtʼs gut. Ich hab ein paar neue Freunde gefunden …
Wie gehtʼs dir? … Ja, ich weiß. Versprich mir einfach, dass du auf dich achtest.
Ich hätte Lust auf deine Knusperfrüchte …
Meine Noten? Oh, nicht schlecht! Mach dir mal keine Sorgen um mich! Ja, ja, das werde ich. Versprochen …
Wie gehtʼs dir? … Ja, ich weiß. Versprich mir einfach, dass du auf dich achtest.
Ich hätte Lust auf deine Knusperfrüchte …
Meine Noten? Oh, nicht schlecht! Mach dir mal keine Sorgen um mich! Ja, ja, das werde ich. Versprochen …
Selbstvorstellung
Hi, ich bin Sigrika! Falls du mehr über die Bedeutung der Runen erfahren möchtest oder Hilfe brauchst, kannst du mich jederzeit fragen!
Begrüßung
Ich werde das alles für immer in meinem Herzen bewahren.
Beitritt zum Team: I
So wertvoll wie Gold …
Beitritt zum Team: II
Ich werde eine Lösung finden.
Beitritt zum Team: III
Die Runen werden uns den Weg weisen.
Aufstieg: I
Jetzt müssen wir den nächsten Ausgangspunkt markieren …
Aufstieg: II
Wenn der wahre Name enthüllt wird, leuchtet die Rune auf.
Aufstieg: III
Jetzt sehe ich klarer … Also das war es, was mich die ganze Zeit beschäftigt hat.
Aufstieg: IV
Vor meinen Augen offenbart sich die Bedeutung der Runen. Sie sind nicht länger zweidimensional, sondern strahlen eine unglaubliche Tiefe und Unendlichkeit aus …
Aufstieg: V
Sind das … Tränen? I-Ich hätte nie gedacht, dass ich mal selbst einen Blick auf die wahren Namen werfen würde. Sie sind wunderschön, umwerfend … So weit zu kommen und so viel zu sehen … Danke, {PlayerName}.
Standardangriff
Beinkanone!
Schwerer Angriff: I
Hyah!
Schwerer Angriff: II
Das ist es!
Schwerer Angriff: III
Hab ich dich!
Schwerer Angriff: IV
Hilf mir mal!
Schwerer Angriff: V
Tschulu!
Schwerer Angriff: VI
Und … rutschen.
Luftangriff: I
Guluuluu –
Luftangriff: II
Ganz sanft …
Luftangriff: III
Hey!
Luftangriff: IV
… Runter mit dir!
Resonanz-Skill: I
Der wahre Name des Windes.
Resonanz-Skill: II
Spüre den Atem.
Resonanz-Skill: III
Oh-oh, pass auf –
Resonanz-Skill: IV
Eins, zwei, drei …
Resonanz-Skill: V
Weißt du, was „Explosion“ bedeutet?
Resonanz-Skill: VI
Bumm!
Resonanz-Skill: VII
Detonieren!
Resonanz-Skill: VIII
Merk dir das!
Resonanz-Skill: IX
Bewahre einen kühlen Kopf!
Resonanzbefreiung: I
Wahrer Name, leuchte!
Resonanzbefreiung: II
Hinauf zu den Sternen.
Resonanzbefreiung: III
*Emotion*
Intro-Skill
Überlass mir.
Getroffen: I
Aua! Das tut weh!
Getroffen: II
Ich fliege!
Getroffen: III
Ich sollte vorsichtiger sein.
Verletzt: I
Nur ein kleiner Ausrutscher.
Verletzt: II
Kann ich so weitermachen?
Verletzt: III
Das sagt nichts über mich aus.
Gefallen: I
Ich konnte diese … Erwartungen nicht erfüllen …
Gefallen: II
Selbst Sterne können vom Himmel fallen …
Gefallen: III
War das … meine Schuld?
Echo-Beschwörung
Begrüße meine Freunde.
Echo-Verwandlung
Feinde in der Nähe
Überlass mir dieses Rätsel.
GLEITEN
Genau wie ein Vogel …
SENSOR
Die Antwort ist ganz in der Nähe.
Sprinten
Schneller als ein Kaninchen.
Vorratstruhe: I
Leuchtend wie ein Stern!
Vorratstruhe: II
Eine Belohnung für das Lösen des Rätsels.
Vorratstruhe: III
Ich bewahre es gut auf.